LCB-Minihandball-Spieltag im Athletik Zentrum & erfreulicher Zuwachs bei unseren Jüngsten

Was für ein Tag im Athletik Zentrum: Am vergangenen Sonntag fand im Athletik Zentrum der Minihandball-Spieltag des LC Brühl Handball statt. 67 Teams tummelten sich am Sonntag in der Halle und bestritten insgesamt 135 Partien. Gleichzeitig absolvierten fünf weitere Brühler-Teams ihre Meisterschaftsspiele. Die Halle war voller Leben und der ganze Tag gefüllt von Handballstimmung und Begeisterung für unseren Sport.

Besonders erfreulich ist die Entwicklung der Jüngsten im eigenen Nachwuchs. Während im Mai noch eine handvoll Spielerinnen im Training dabei waren, sind wir bei über 30 Kinder in der U9/U11. Damit können wir zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder ein eigenes U9-Team stellen –  dank der neuen Spielerinnen sogar schon zwei Teams. Die Begeisterung der Spielerinnen, Eltern und Trainerinnen ist spürbar und jeder weitere Zuwachs ist im Team herzlich willkommen.

Diese positive Entwicklung schafft eine stabile Basis für die kommenden Jahre. Mit dieser Dynamik blicken wir zuversichtlich in die Zukunft und sind uns sicher, dass die Begeisterung für den Handball damit weiterwachsen wird.


19. Hauptversammlung des LC Brühl Handball

Am 15. September 2025 fand im Schulhaus St. Leonhard in St. Gallen die 19. Hauptversammlung des LC Brühl Handball statt. Zahlreiche Mitglieder und Gäste nahmen teil und sorgten für einen würdigen Rahmen.

Einstimmige Wahlen

Alle bisherigen Vorstandsmitglieder – Präsident Chris Löhrer, Anita Stark und Nicola Zoller – wurden in ihrem Amt bestätigt. Zudem konnte der Vorstand mit Oliver Schmid und Sandra Vogler zwei neue Mitglieder begrüssen. Sämtliche Wahlen erfolgten einstimmig und unterstrichen das Vertrauen der Mitglieder in die Vereinsführung.

Anpassung der Statuten

Ein weiterer wichtiger Traktandenpunkt war die Anpassung der Statuten. Mit der Integration des Ethik-Passus von Swiss Olympic bekennt sich der LC Brühl Handball noch stärker zu Fairness, Respekt und Integrität im Sport. Auch die finanziellen Punkte wurden ohne Gegenstimme angenommen – ein klares Zeichen für die stabile Basis des Vereins.

Emotionale Verabschiedung

Einen besonders bewegenden Moment erlebten die Anwesenden bei der Verabschiedung von Christa Zingg, die nach beeindruckenden 39 Jahren im Verein ihren Rücktritt bekanntgab. In einer sehr persönlichen Rede würdigten Manuela Brütsch und Alex Zehnter ihre ausserordentlichen Verdienste und ihr unermüdliches Engagement, das den Verein über fast vier Jahrzehnte entscheidend mitgeprägt hat. Ebenfalls verabschiedet wurde Nicole Kraus, der wir ebenfalls herzlich für ihr Engagement im Vorstand danken.

Dank und Ausblick

Der LC Brühl Handball bedankt sich bei allen Mitgliedern, Sponsoren und Partnern für die Unterstützung und das Vertrauen. Mit einem gestärkten Vorstand und klaren Leitlinien blickt der Verein voller Energie in die Zukunft. #gemeinsamERFOLGleben


SPL1: LC Brühl zittert sich zum zweiten Saisonsieg

Bericht: Fritz Bischoff, St.Galler Tagblatt
Foto: Balz Dörig

Die St.Galler NLA-Handballerinnen gewinnen trotz langer Verletztenliste auswärts gegen den LK Zug 23:22

Einmal mehr war die Partie in der Nationalliga A der Handballerinnen zwischen dem LK Zug und dem LC Brühl eine enge und spannende Auseinandersetzung. Erst als Ewa Pietrasik in der letzten Sekunde der Partie den Ball für die Zentralschweizerinnen mit ihrem 14. Abschluss nicht im Tor der St.Gallerinnen unterbringen konnte, stand mit dem 23:22 der zweite Saisonsieg der Brühlerinnen fest. Zuvor hatte die Schwester des ehemaligen St.Otmar Spielers Ariel Pietrasik mit ihren sieben Treffern zum wiederholten Male gezeigt, wie wichtig sie für ihr Team ist. Doch zum Punktgewinn verhalfen die Fähigkeiten der 23jährigen Polin ihrem Team nicht. Mit ein Grund dafür war, dass der 34fache Meister mit Malin Altherr und Ursina Schnider zwei Spielerinnen in seinem Team hatte, die es auf sieben Tore gebracht hatten. Die Treffsicherheit der beiden Akteurinnen war auch notwendig, um sich im dritten Spiel den dritten und vierten Saisonpunkt gutschreiben lassen zu können.

Erste Führung nach 32 Minuten

Der Auftakt in die Partie fiel im Sinne der Zugerinnen aus. Schnell führten sie 3:0. Erst nach sieben Minuten gelang dem LC Brühl durch Malin Altherr der erste Treffer aus dem Spiel heraus. Nach einer Viertelstunde erzielte Lorena Baljak mittels Penalty den Anschlusstreffer zum 8:9. Es dauerte jedoch bis kurz nach der Pause (14:13), ehe dem Gästeteam der erstmalige Führungstreffer glückte. In der Folge konnte der Vorsprung auf drei Treffer erhöht werden. Doch die Vorentscheidung zu Gunsten des LCB war dies nicht, denn fünf Minuten vor Spielende glich Zug beim 21:21 wieder aus, um wenig später mit dem 22:21 erstmals nach 37 Minuten wieder die Führung zu übernehmen. Die Tore von Clairebel Coker in der 57. und Ursina Schnider in der 59. Minute waren schliesslich die Schlüsselmomente zum erzitterten 23:22-Auswärtssieg.

Zu wenig Chancen für mehr Tore

Die zwei Punkte waren am Ende das Beste für eine Leistung, die als Ganzes nicht befriedigen konnte. Dies sah auch Trainer Raphael Kramer so. «Mit nur 27 Würfen auf das gegnerische Tor können wir nicht zufrieden sein. Wir erspielten uns zu wenig gute Abschlussmöglichkeiten. Wegen der verletzten Spielerinnen fehlt uns im Rückraum die Breite. So sind wir für unsere Gegner berechenbar geworden.» Damit deutete er aber auch an, dass sein Team zu weit besseren Leistungen als jener gegen Zug fähig ist und trotzdem am Samstag in der Zentralschweiz nicht alles schlecht war. So überzeugten etwa die kämpferische Einstellung der Equipe oder die Leistung von Torhüterin Norah Kothen mit 14 Paraden. Schliesslich zeigt auch die Statistik auf, dass Partien zwischen den Zugerinnen und den St.Gallerinnen meist eine umstrittene Sache sind. In den total 82 Vergleichen erzielte der LKZ 2384 Tore und der LCB 2335.

Telegramm
Handball Frauen

LK Zug - LC Brühl 22:23 (1:13)
Sporthalle Zug – 230 Zuschauer – Sr.: Abalo/Maurer
Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen den LK Zug und 3-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl.
LK Zug: Giaimbo (1 Parade)/Abt (3 P.);Schnarwiler (2), Pietrasik (7/3), Tschamper (1), Schürmann (2), Steinmann (3), Rüegg (3), Spieler, Acklin, Bachmann, Permach, Kesselring (4), Flückiger.
LC Brühl: Kothen (14 Paraden), Kikanovic (0 P.); Schneider, Baljak (4/3), Ackermann (1), Altherr (7/1), Truchot, Coker (2), Schnider (7), Lüscher, Eugster (1), Hess (1), Kerestély.
Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 0:0. LC Brühl ohne die verletzten Mosimann, Kernatsch, Usik, Simova, Lauper, Arpagaus und Kaufmann.


SPL1: Dienstälteste Spielerin und Nationalspielerin Malin Altherr verlängert Vertrag bis 2027

Dienstälteste Spielerin und Nationalspielerin Malin Altherr verlängert Vertrag bis 2027

Der LC Brühl freut sich, die Vertragsverlängerung mit Malin Altherr bekanntzugeben. Die dienstälteste Spielerin und langjährige Nationalspielerin bleibt dem Verein ein weiteres Jahr, mit Option auf ein Jahr Verlängerung, erhalten.

Die Linkshänderin zählt seit Jahren zu den prägenden Persönlichkeiten im Team und der Liga. Mit ihrem aussergewöhnlichen Talent, ihrem unermüdlichen Einsatz und ihrer Erfahrung hat sich die beruflich als Primarlehrerin tätige Brühlerin zur unverzichtbaren Leistungsträgerin entwickelt – sowohl auf dem Spielfeld als auch in der Kabine.

Trainer Kramer sagt: „Malin übernimmt in der aktuellen Saison noch mehr Verantwortung. Sie ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken. In Abwehr, Tempospiel wie Angriff ist sie zu einer echten Leaderin und Mitdenkerin gereift. Ihre einzigartigen technischen Fähigkeiten und Lockerheit machen sie zu einer besonderen Spielerin.“

Malin Altherr selbst freut sich über die Fortsetzung der Zusammenarbeit: „Ich freue mich sehr, noch ein weiteres Jahr beim LC Brühl zu bleiben. Der Verein gibt mir seit vielen Jahren viel Vertrauen und ich fühle mich hier sehr wohl. Ich bin mir sicher, dass ich mir hier optimal weiterentwickeln kann. “

Mit der Verlängerung setzt der Verein ein starkes Zeichen für Kontinuität und Ambition. Die Identifikationsfigur bleibt dem Team erhalten und wird auch in der Zukunft eine zentrale Rolle in der Entwicklung der Mannschaft einnehmen.


SPL1: LC Brühl strebt den zweiten Saisonsieg an

In der höchsten Frauenliga steht am Samstag die dritte Meisterschaftsrunde an. Der LC Brühl gastiert um 18.00 Uhr beim LK Zug. Eine klare Favoritenrolle gibt es nicht, denn beide Teams haben bislang eine identische Bilanz vorzuweisen. Gegen die gleichen Gegnerinnen holten beide je einen Sieg und mussten eine Niederlage einstecken.

Der LC Brühl setzte sich zum Auftakt mit 34:18 gegen Aufsteiger HSG Aargau Ost durch, verlor dann aber denkbar knapp mit 25:26 gegen GC Amicitia. Der LK Zug gewann ebenfalls gegen Aargau (39:22) und musste sich den Zürcherinnen mit 25:34 geschlagen geben. Damit stehen beide Equipen mit zwei Punkten in der Tabelle: der LCB auf Rang vier, der LKZ auf Rang fünf.

Direkte Vergleiche mit den letzten Jahren lassen sich nur schwer ziehen, da beide Kader einige Veränderungen durchlaufen haben. Junge Talente sollen Schritt für Schritt an das Niveau der höchsten Spielklasse herangeführt werden. Beim LC Brühl erschweren zusätzlich zahlreiche Verletzungen den Saisonstart – aktuell fehlen gleich sieben Spielerinnen. Positiv: Nach langer Pause ist Dimitra Hess wieder einsatzbereit. Dennoch braucht es in der Offensive viel Kreativität, wie die knappe Niederlage gegen GC Amicitia gezeigt hat.

Besonders wird die Partie auch für Louise Truchot: Die 22-jährige Linkshänderin spielte seit 2019/2020 für den LK Zug und trägt nun das Trikot des LC Brühl Handball.

LK Zug – LC Brühl Handball
13. September 2025, 18:00, Zug Sporthalle

Bild: Balthasar Dörig


SPL1: LC Brühl verliert Playoff-Halbfinal Revanche

Bericht: Fritz Bischoff, St.Galler Tagblatt
Bild: Beata Antal, Teamfotografin LC Brühl Handball

Die St.Galler NLA-Handballerinnen verlieren ihr erstes Heimspiel der neuen Saison mit 25:26 gegen GC Amicitia Zürich.

Im Playoff-Halbfinal der vergangenen Meisterschaft gewann der LC Brühl auf dem Weg zu seinem 34. Meistertitel gegen GC Amicitia 30:21 und 22:21. Er qualifizierte sich so für den Final gegen die Spono Eagles. Mit dem knappen 26:25 in der zweiten Runde der neuen Saison ist den Zürcherinnen die Revanche geglückt. Aussagekräftig war die Partie jedoch nicht. Beide Teams traten mit Rumpfkadern an. Nur 11 Spielerinnen standen bei den Zürcherinnen auf der Teamliste, deren 12 waren es verletzungsbedingt bei den St.Gallerinnen. So entwickelte sich über weite Strecken des Spiels ein ausgeglichenes Geschehen. Nachdem GC Amicitia in den Anfangsminuten die Führung übernommen hatte, behauptete diese vom 4:3 bis zum 7:6 das Heimteam. Bis zur Pause (12:13) lagen die leichten Vorteile wieder bei den Gästen.

 

Fünf Tore Rückstand ausgeglichen

Zu Beginn der 2. Halbzeit nutzten die Zürcherinnen unter der Regie von Kerstin Kündig die Schwächen und Fehler des Titelverteidigers aus und bauten ihren Vorsprung zum 17:12 aus. Doch die Gastgeberinnen bewiesen Moral und verkürzten bis zur 47. Minute auf 19:20. Wohl gelang es nicht, die Führung zu übernehmen, doch wuchs der Rückstand auch nicht auf mehr als drei Tore an. So stand es vier Minuten vor Spielende 24:24. GC Amicitia legte nochmals zwei Treffer vor, die der LC Brühl aber nicht mehr egalisieren konnte. «Es war sicherlich positiv, dass wir uns zurückgekämpft haben. Nicht zu akzeptieren sind jedoch die Fehler, die uns die Rückstände eingebracht haben. Wir hatten einen Plan für das Spiel. Mit ärgerlichen Fehlern haben wir diesen aber nicht verfolgt», kritisierte Captain Mirjam Ackermann. Auch ihr Trainer Raphael Kramer zeigte sich nicht zufrieden. «Es waren zum Teil spielerische Undiszipliniertheiten, die uns Probleme bereiteten. Defensiv fiel unsere Leistung nicht so schlecht aus, doch offensiv kann ich nicht zufrieden sein.» Mildernd zu diesem Urteil muss angeführt werden, dass nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Leonie Arpagaus keine Spielmacherin mehr zur Verfügung stand. Ursina Schnider musste nach nur zwei Trainings die Lücke füllen.

 

Telegramm

Handball Frauen

LC Brühl – GC Amictia Zürich 25:26 (12:13)
Kreuzbleiche – 400 Zuschauer – Sr.: Nasseri-Rad/Rottmeier.

Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl und 3-mal 2 Minuten gegen GC Amicitia.

LC Brühl: Kothen (8 Paraden), Kikanovic (0 P.); Baljak (5/2), Ackermann, Altherr (6/2), Truchot, Coker (4), Schnider (6), Lüscher (1), Eugster (3), Hess, Kerestély.
GC Amicitia Zürich: Krüger (7 Paraden); Aellen (2), Schiess, Rusert (5), Kündig (12/6), Schmid, Leupi (1), D Ambrosio, Erni (1), Schäfer (3) Schläpfer (2).

Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 1:1. LC Brühl ohne die verletzten Mosimann, Kernatsch, Usik, Simova, Lauper, Arpagaus und Kaufmann.


SPL1: LC Brühl Handball vom Aufsteiger nicht gefordert

Bericht: Fritz Bischoff, St.Galler Tagblatt
Bild: Beata Antal, Teamfotografin LC Brühl Handball

Die St.Galler Handballerinnen gewinnen zum Saisonauftakt bei der HSG Aargau Ost 34:18

Der Vergleich in der ersten Runde der NLA-Handballerinnen zwischen dem Schweizermeister LC Brühl und dem Aufsteiger HSG Aargau Ost war der erwartet einseitige.  Obwohl die St.Gallerinnen wie schon vor einem Jahr zum Start in die Meisterschaft eine verletzungsbedingt hohe Anzahl an nicht einsatzfähigen Spielerinnen zu verkraften haben, standen sie nie in Gefahr, die Partie zu verlieren.  Der 34:18-Auswärtssieg war hochverdient und hätte bei einer konsequenteren Chancenauswertung noch deutlicher ausfallen können oder sogar müssen. «Wir hatten unbestritten zu viele Fehlwürfe. Aber am Ende zählen die zwei Punkte, und dass wir als Team unseren Job erledigt haben», bilanzierte Trainer Raphael Kramer nach der Partie. Sorgen bereitete ihm allerdings, dass mit Leonie Arpagaus, die sich in der 35. Minute am linken Fuss verletzte, eine weiter Spielerin ausfallen wird. «Das bedeutet, dass wir die Position der Regisseuren im Rückraum Mitte neu besetzen müssen. Wir werden aber auch diese Herausforderung meistern», gab er sich zuversichtlich und kämpferisch. Sein Team sah sich gegen die motivierten Aargauerinnen nur in den Anfangsminuten beim 1:0 und 2:1 in Rücklage.  Danach übernahmen die Brühlerinnen das Spieldiktat. Nach 15 Minuten lagen sie 11:6 vorne, zur Pause 16:10, nach 45 Minuten 24:13 und am Ende war das 34:18 die logische Folge der Spielentwicklung. Die Qualität des Gegners war in allen Bereichen zu limitiert, um für den Titelverteidiger ein aussagekräftiger Gradmesser sein zu können. Dieser Gradmesser wird am kommenden Samstag mit GC Amicitia in St.Gallen zu Gast sein.

 

Telegramm

HSG Aargau Ost - LC Brühl 18:34 (10:16)
Aue Baden – 400 Zuschauer – Sr.: Hasler/Hungerbühler.
Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Aargau und 1-mal 2 Minuten gegen LC Brühl.

HSG Aargau Ost: Rechsteiner (5 Paraden)/Brändle (5 P.); Höchli (4), Schutter (3), Keller (1), Leubin (6), Reich, Gerber, Knecht, Pospisil (1), Bopp, Müller (1), Indermühle (1), Zanger, Ringle, Scherrer (1).

LC Brühl: Kothen (6 Paraden), Kikanovic (2 P.)/ Kaufmann (nicht eingesetzt); Bommer (1), Baljak (5), Ackermann (4), Altherr (1), Truchot (2), Coker 1(), Schnider (5/1), Lüscher (8), Eugster (4), Arpagaus (1), Kerestély (2).

Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 1:1. LC Brühl ohne die verletzten Mosimann, Kernatsch, Usik, Simova, Lauper und Hess. Arpagaus in der 35. Minute verletzt ausgeschieden.


SPL1: Verletzungspech bei Denise Kaufmann

Leider müssen wir für unbestimmte Zeit auf unsere Spielerin Denise Kaufmann verzichten. Bei der Österreicherin hat man einen Bandscheibenvorfall diagnostiziert, der eine längere Pause nach sich ziehen wird.

Besonders bitter: Aufgrund dieser Verletzung kann Denise auch nicht am aktuellen Nationalmannschaftszusammenzug mit Österreich teilnehmen.

Wir wissen, wie sehr Denise für den Sport brennt und wie viel Energie und Leidenschaft sie immer ins Team einbringt. Umso schmerzlicher ist ihr Ausfall – sowohl für uns als Verein als auch für die Nationalmannschaft.

Im Namen des gesamten LC Brühl Handball wünschen wir Denise eine rasche und vollständige Genesung. 🍀

Wir freuen uns schon jetzt darauf, sie wieder gesund und stark auf dem Spielfeld zu sehen.


FU16E: MEISCHTER! SCHWIZER MEISCHTER!

medienLCB

Was für ein Finaldrama in der Kreuzbleiche! Die FU16-Elite des LC Brühl Handball krönt eine überragende Saison mit einem 26:25-Heimsieg gegen die Spono Eagles und sichert sich damit den Schweizer Meistertitel. Es ist der 26. Sieg im 28. Spiel und der dritte Nachwuchstitel des Vereins in dieser Saison.

Es war alles angerichtet. Rund 500 Zuschauerinnen und Zuschauer füllten die St. Galler Kreuzbleiche. Schweizerfahne, Nationalhymne, Pokal und Medaillen: Die Bühne für einen unvergesslichen Nachmittag war vorbereitet. Doch wie lautet die Geschichte eines Spiels, in dem der Titel fast schon sicher scheint, aber genau das die grösste mentale Herausforderung darstellt? Trainer Silvano Rigatti, der immer wieder betont, dass jedes Spiel seine eigene Geschichte schreibt, sollte recht behalten: Dieses Finalrückspiel wurde ein Nervenkrimi.

Blitzstart – und dann der Bruch
Ein gegenseitiges Abtasten? Fehlanzeige. Nach gerade einmal 29 Sekunden zimmerte Luisa Eberle aus zehn Metern den Ball zum 1:0 in die Maschen. Zwei Minuten später erhöhte sie selbst auf 2:0, ein Auftakt nach Mass. Nach einer torlosen Phase war es Celine Ziegler, die auf 3:0 stellte. Erst ein Siebenmeter brachte Spono aufs Scoreboard.

Beim Stand von 4:1 nach zehn Minuten zog Rigatti sein erstes Team-Timeout und es wirkte. Jael Schmid setzte sich zweimal im 1-gegen-1 durch und erhöhte auf 6:1. In der 15. Minute stand es bereits 9:3 für das Heimteam, auch dank fünf starker Paraden von Torhüterin Johanna Schildknecht. Alles deutete auf eine Fortsetzung des klaren Hinspielsiegs (35:23) hin.

Doch die Brühlerinnen wogen sich zu früh in Sicherheit. Unnötige Hektik, Fehlwürfe und zwei Zeitstrafen brachten Spono zurück ins Spiel. Vom 9:3 kämpften sich die Gäste auf 10:8 heran. Das Tempo nahm zu, was eigentlich Brühls Stärke ist, doch nun legten beide Teams im Gleichschritt Tore nach. Nach einem Timeout von Spono kam der Gegner kurz vor der Pause bis auf ein Tor heran. Erst ein verwandelter Siebenmeter von Mira Rigatti stellte den 14:12-Pausenstand her.

Zweite Halbzeit: Spannung, Dramatik und ein Herzschlagfinale
Die zweite Hälfte begann denkbar ungünstig für dir Grünweissen: Spono verkürzte direkt und ging in der 34. Minute erstmals in Führung. Die Partie kippte, auch mental. Doch das Brühler Team reagierte mit Charakter. Eine Parade von Vanessa Schweizer und zwei Treffer von Mira Rigatti drehten das Spiel erneut (17:15). Doch ein vergebener Siebenmeter ans Lattenkreuz leitete die nächste Wendung ein.

Spono nutzte ein Überzahlspiel im 7-gegen-6 zum Ausgleich. Die Gäste rochen ihre Chance, glichen zum 20:20 aus. Ein hartes Einsteigen gegen Mira Rigatti brachte den Brühlerinnen erneut die Führung: Hannah Muheim verwandelte den fälligen Siebenmeter zum 22:21. Doch selbst in Unterzahl gewann Spono das Duell mit 2:1 und ging wieder in Führung.

Was folgte, war ein offener Schlagabtausch und eine letzte Energieleistung beider Teams. Die Uhr tickte unaufhaltsam. Beim Stand von 24:24, noch fünf Minuten zu spielen, peitschte die Tribüne das Heimteam nach vorne. Die Brühler Bank lebte jede Aktion mit, gab Energie, pushte. In der Abwehr wurde jetzt um jeden Zentimeter gefightet. Spono gelang in der 56. Minute der 25. Treffer des Spiels, Gabriela Czech legte den 25. für den LCB nach. Die Abwehr des Heimteams war nun der Fels in der Brandung und liess die jungen Adler aus der Zentralschweiz nicht mehr walten.

Es war sodann erneut Luisa Eberle, die das Spiel eröffnet hatte und es in der 59. Minute mit ihrem vierten Treffer beendete. 26:25. Kurz darauf parierte Johanna Schildknecht ihren achten Ball. Den womöglich wichtigsten der Saison. Abpfiff. Jubel. Erlösung.

Eine Saison für die Geschichtsbücher
Mit diesem Sieg sichert sich die FU16E des LC Brühl den sechsten U16-Titel in der jüngeren Vereinsgeschichte und dies mit einer Bilanz von 26 Siegen aus 28 Spielen. 22 Siege, ein Remis, eine Niederlage in der regulären Saison, dazu je zwei starke Halbfinal- und Finalauftritte gegen die beiden Zentralschweizer Teams Zug und Spono.

Es war der zweite Meistertitel innerhalb der selben Woche, nachdem auch das SPL1-Team am Mittwoch den 34. Schweizer Meistertitel holte. Und es war der perfekte Abschluss für ein Team, das sich im Laufe der Saison zu einer verschworenen Einheit geformt hat. «Offense wins games, defence wins championships», das Team von Silvano Rigatti und Beni Rachad stellte die beste Abwehr der Liga und zeigte im Finale, was echte Titelreife bedeutet.


SPL1: WE DID IT AGAIN

medienLCB

Die Handballerinnen des LC Brühl haben ihren Meistertitel auf eindrückliche Art und Weise verteidigt. Dank ihrem 34:29-Sieg im dritten Spiel der Best-of-5-Playoff-Finalserie gegen die Spono Eagles sind sie zum 34. Mal Schweizer Meister.

Fritz Bischoff
Es war eine eigentliche Galavorstellung, die die St.Gallerinnen zum Saisonschluss abrufen konnten. Nach zwei Niederlagen setzten die Luzernerinnen alles auf eine Karte. Mit sieben Angreiferinnen und einer offensiven Abwehrformation wollten sie den LC Brühl vor neue Herausforderungen stellen. In den ersten 20 Minuten zeigte sich, dass der Plan durchaus aufgehen könnte. Spono schaffte es, den Brühlerinnen das Leben schwer zu machen und die Partie offen zu gestalten. Doch kurz vor der Halbzeit kippte das Spiel. Der LC Brühl zog davon. Angeführt von der treffsicheren Laurentia Wolff, die am Ende aus 12 Abschlüssen auch 12 Tore erzielt hatte, bahnte sich die Vorentscheidung an. Nach der Pause baute der LCB seinen Vorsprung bis auf maximal 10 Tore aus. Es war eine offensiv wie defensiv überzeugende Leistung, die das Team von Trainer Raphael Kramer den 1475 Zuschauerinnen und Zuschauern bot.

Telegramm
Handball Frauen 3. Playoff-Final

LC Brühl – Spono Eagles 34:29 (19:14)
Kreuzbleiche – 1475 Zuschauer – Sr.: Abalo/Maurer.

Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl und3 -mal 2 Minuten gegen die Spono Eagles.
LC Brühl: Brütsch (12 Paraden)/Dokovic ( 2P.)/ Schildknecht (nicht eingesetzt); Kernatsch (2), Baljak, Simova (2), Ackermann (2), Altherr (8), Lauper, Wolff (12/3), Tomasini (3), Cocker (1), Lüscher, Eugster (3), Hess (2), Arpagaus.
Spono Eagles: Schaller (2 Paraden)/Hartz (8 P.); Emmenegger (1), von Rotz (2), Suter, Cilurzo (1), Zumstein (3), Heinzer (6), Manduca, Egli, Herger (4), Snedkerud (6), Bucher (1), Röösli (1), Mirdita, Vasileuiskaya-Näpflin (4).
Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 1:2. LC Brühl ohne die verletzte Mosimann.

Foto: Benjamin Faes Photography


LC Brühl Handball

Adresse  LC Brühl Handball | 9000 St. Gallen
Geschäftsstelle  Andrea Albrecht | info@lcbruehl.ch | T +41 71 280 11 30

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