SPL1: Erster Matchball für den LC Brühl

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Der LC Brühl hat am vergangenen Samstag auch das zweite Spiel der Best-of-5-Playoff-Finalserie gegen die Spono Eagles zu seinen Gunsten entschieden. Die St.Galler Handballerinnen setzen sich auswärts mit 34:30 durch und führen in der Serie mit 2:0.

Fritz Bischoff
Am Mittwochabend (Spielbeginn 18.15 Uhr in der Sporthalle Kreuzbleiche) kann sich Brühl vor heimischem Publikum zum Schweizermeister krönen und damit den 34. Titel seiner Vereinsgeschichte Tatsache werden lassen. Es wäre dies der dritte Titelgewinn in Folge.

Vieles spricht für die St.Gallerinnen. War das erste Finalspiel noch eine enge Angelegenheit, so war das Team von Trainer Raphael Kramer im zweiten Vergleich von Beginn weg die dominierende Equipe. Der Rekordmeister kontrolliert die Partie über weite Strecken und liess den verletzungsbedingt geschwächten Spono Eagles kaum einmal eine Möglichkeit, um ins Spiel kommen. Gelingt dem LC Brühl im dritten Finalspiel eine ähnliche kompakte Teamleistung, so dürfte die Titelverteidigung Wirklichkeit werden. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass das Verwerten des ersten Matchballes stets eine besondere Herausforderung bildet.


FU16E: Mit Heimspiel in Nottwil zu 12-Tore-Vorsprung

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Das Playoff-Finalhinspiel der U16-Elite zwischen den Spono Eagles und dem LC Brühl Handball wurde am vergangenen Sonntag zu einem Fest des LCB-Nachwuchshandballs. In der kleinen, bis auf den letzten Platz gefüllten Kirchmatte in Nottwil schien das Heimspielgefühl rasch in grüne Hände überzugehen: Mitgereiste Fans aus der Ostschweiz peitschten den Brühler Nachwuchs lautstark nach vorne.

Die Nationalhymne vor dem Anpfiff sorgte für zusätzliche Gänsehautmomente und spürbare Nervosität auf dem Spielfeld. Es war Sophia Rhyner, die mit dem ersten Treffer der Partie zum 0:1 den Ton angab. Doch die Gastgeberinnen aus Nottwil hielten sofort dagegen, übernahmen beim 3:2 kurzzeitig die Führung und gestalteten die Anfangsphase offen. Es entwickelte sich ein zähes, von vielen technischen Fehlern und Fehlwürfen geprägtes Duell, das aber auf beiden Seiten mit bemerkenswerter Intensität geführt wurde.

Team-Time-Out bringt Wende
Beim Spielstand von 7:6 zog LCB-Headcoach Silvano Rigatti erstmals die Timeout-Karte. Die Besprechung zeigte Wirkung. Jael Schmid, die wie schon im Halbfinal gegen Zug zur Schlüsselfigur avancierte, glich postwendend zum 7:7 aus. Danach schaltete das Brühler Team spürbar einen Gang höher. Mit einem schnellen Umschaltspiel, präzisem Timing und viel Tempo gelang ein 7:2-Lauf bis zum 9:13. Doch Spono blieb dran, kämpfte sich nochmals heran, ohne jedoch den Rückstand entscheidend verkürzen zu können. Zur Pause führten die Ostschweizerinnen mit 12:18.

Zweite Halbzeit: Kollektiv glänzt
Nach der Pause meldeten sich die Eagles mit dem ersten Treffer zurück. Doch Brühl reagierte eiskalt und baute die Führung mit zwei Treffern sofort auf sieben Tore aus. Eine Zeitstrafe gegen Gabriela Czech, nachdem ein Wurf unabsichtlich die Torhüterin am Kopf traf, brachte kurz Unruhe ins Spiel. Die folgende Unterzahl verlor das Brühler Team mit 1:2, ehe ein Wechselfehler zur nächsten Zweiminutenstrafe führte. Doch auch während diesen 2 Minuten blieben die Gäste stabil, es fielen in dieser Phase keine Tore.

Beim Stand von 21:16 nahm Rigatti sein zweites Team-Timeout. Kurz darauf folgte ein hartes Einsteigen von Sponos Leana Hansen gegen Sophia Rhyner im Gegenstoss, eine Strafe, die Brühl in Überzahl wieder nutzte, um den Sieben-Tore-Abstand zu halten.

Entscheidung mit 6:0-Lauf
In der 50. Minute setzte Spono mittels Team-Timeout zum taktischen Wechsel an und agierte fortan mit einer siebten Feldspielerin. Doch genau das spielte dem Brühler Team in die Karten. Mit cleverer Antizipation, starker Defensive und blitzschnellem Umschalten legten die Grünweissen einen vorentscheidenden 6:0-Lauf hin – vom 25:20 zum 31:20. Herausragend in dieser Phase: Paula Thoma, die ihr Comeback nach längerer Verletzungspause mit drei Toren innerhalb weniger Minuten feierte, darunter ein sehenswerter Wurf ins verwaiste Tor aus 30 Metern Entfernung.

Am Ende stand ein hochverdienter 35:23-Auswärtserfolg auf der Anzeigetafel. Luisa Eberle setzte mit ihrem Treffer kurz vor dem Horn den Schlusspunkt. Beste Werferinnen auf Brühler Seite waren erneut Jael Schmid und Mira Rigatti mit je neun Toren. Doch es war das Brühler Abwehrkollektiv, das als «unsichtbare Bestplayerin» gemeinsam mit unseren Torhüterinnen, die auf eine 34%-ige Abwehrquote kamen, den Unterschied machte: diszipliniert, kompakt, aggressiv.

Starke Teamleistung
Auch abseits des Spielfeldes zeigte sich das Brühler Team als verschworene Einheit. Schon die An- und Abreise mit den LCB-Büssli wurde zum Erlebnis, bei dem Musik, Lachen und Teamspirit die Fahrzeuge förmlich zum Beben brachten.

Ein Kompliment gebührt auch den beiden Schiedsrichtern, die das intensiv geführte Spiel souverän und mit klarer Linie leiteten.

Noch nichts entschieden
So deutlich der Vorsprung von zwölf Toren auch scheint, entschieden ist in dieser Finalserie noch nichts. Am kommenden Samstag, 24. Mai 2025 um 15:00 Uhr, folgt das Rückspiel in der Kreuzbleiche. Dann wird erneut bei 0:0 angepfiffen, und auch zwölf Tore können im Handball aufgeholt werden. Spono hat nicht zuletzt im Halbfinal gegen Zürich gezeigt, dass grosse Rückstände wett gemacht werden können.

«Wir brauchen nochmals eine gleich starke, konzentrierte Leistung», mahnt Coach Rigatti, der mit dem Triplegewinn in der SPL1 im Vorjahr schon Handballgeschichte geschrieben hat und nun mit der U16E vor seinem nächsten Titelgewinn steht. Für seinen Co-Trainer Beni Rachad, der den Verein in Richtung Heimat verlässt, wäre es das perfekte Abschiedsspiel.

Vor zwei Jahren standen sich fast dieselben Kader im U14E-Final gegenüber – damals siegte ebenfalls Brühl. Eine Neuauflage mit besonderer Geschichte – und vielleicht gleichem Ende? Letzter Akt in der Kreuzbleiche: Die Bühne ist bereitet, der Finalvorhang hebt sich ein letztes Mal. Die Brühlerinnen haben sich jede Unterstützung verdient. Jetzt zählt’s. BE THERE, BE GREEN, BE LOUD!


SPL1: LCB erspielt sich den ersten Matchball

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Die St.Galler Handballerinnen entscheiden mit dem 34:30-Auswärtssieg auch die zweite Partie der Best-of-5-Playoff-Finalserie gegen die Spono Eagles zu ihren Gunsten.

Fritz Bischoff
War der erste Playoff-Finalsieg des LC Brühl in der Best-of-5-Serie gegen die Spono Eagles mit dem 29:27-Sieg in der Endphase der Partie ein erzitterter Erfolg, so fiel die zweite Partie mit dem 34:30-Auswärtssieg überzeugend aus. So haben sich die St.Gallerinnen für die dritte Partie vom kommenden Mittwoch zu Hause den ersten Matchball erspielt. Die Richtung zur Titelverteidigung und damit zum 34. Titelgewinn ist vorgegeben.

Vom Anpfiff an wirkte das Gästeteam im zweiten Finalvergleich konzentriert, zielstrebig und wenn erforderlich auch geduldig. Die wichtige Grundlage zur spielerischen Sicherheit holten sich die Rekordmeisterinnen mit ihrer Defensivleistung. Kompakt, solidarisch und gepaart mit der erforderlichen Härte gaben sie die Richtung vor. Aus der Defensive heraus ergaben sich immer wieder Möglichkeiten zum Tempospiel mit der ersten oder zweiten Angriffswelle. Damit verbunden waren einfache Tore. Am Ende war es ein ganzes Dutzend an Treffern dieser Art.

Dem hatten die Spono Eagles, die im Vergleich zum ersten Spiel verletzungsbedingt ohne ihre beiden besten Torschützinnen Océana Meier und Sev Albrecht auskommen mussten, nur wenig entgegenzuhalten. Es zeichnete sich schnell ab, dass das Heimteam seine saisonale Ungeschlagenheit in der eigenen Halle nach 14 Spielen würde abgeben müssen. Nach dem 0:1 und dem 1:1 in der ersten Spielminute übernahm das Gästeteam die Führung und gab sie in der Folge nie mehr ab. In der 1. Halbzeit belief sich der Vorsprung auf maximal 7 Tore (15:8) in der 2. Halbzeit lag er – auch dank Torhütern Sladana Dokovic – beim 30:21 sogar bei 9 Treffern. In den Bereich eines Gleichstandes kam das Heimteam nur kurz vor der Pause, als sich der Rückstand vom 12:18 bis zum 15:18 verkleinerte.

Telegramm
Handball Frauen 2. Playoff-Final

Spono Eagles – LC Brühl 30:34 (15:18)
Nottwil SPZ – 950 Zuschauer – Sr.: Müller/Schaad.

Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen die Spono Eagles und 2-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl.
Spono Eagles: Schaller (4 Paraden und 2 Tore)/Hartz (2 P.); Emmenegger (4/7), von Rotz, Suter (1), Cilurzo (2), Zumstein (8), Heinzer (7/3), Manduca (2), Egli, Herger, Venetz, Snedkerud (2), Bucher (2), Röösli, Vasileuiskaya-Näpflin.
LC Brühl: Brütsch (5 Paraden)/Dokovic (5 P.); Kernatsch (4), Simova (5), Ackermann (1), Altherr (3), Lauper (2), Wolff (8/2), Tomasini (6/2), Cocker (1), Schnider, Lüscher, Eugster (1), Hess (1), Arpagaus (2).
Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 2:2. LC Brühl ohne die verletzte Mosimann sowie die erkrankte Baljak.


SPL1: LCB gewinnt umkämpften Auftakt im Playoff-Final gegen Spono

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Der LC Brühl hat das erste Spiel der Best-of-Five-Finalserie um die Schweizer Meisterschaft der Frauenhandballerinnen für sich entschieden. Vor knapp 700 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Sporthalle Kreuzbleiche setzten sich die St.Gallerinnen in einer intensiven und lange ausgeglichenen Partie mit 29:27 gegen die Spono Eagles durch.

Playoff-Finalzeit ist auch im 34. Anlauf für den LCB eine besonderes Zeit. Entsprechend stimmungsvoll präsentierte sich die Halle zum ersten Endspiel. Die Ausgangslage versprach Spannung: Beide Teams hatten die Finalrunde punktgleich beendet, die bisherigen fünf Direktduelle dieser Saison endeten mit einem leichten Vorteil für Spono (3:2 Siege), wobei Brühl in zwei Partien klare Resultate verbuchte.

02:32 Minuten bis zum ersten Treffer
Die Anfangsphase des Spiels verlief zäh: Erst nach zweieinhalb Minuten fiel das erste Tor durch Laurentia Wolff. In der Folge entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe mit wechselnden Führungen und einer Vielzahl technischer Fehler auf beiden Seiten. Eine frühe Zeitstrafe gegen die Gäste ermöglichte dem LCB einen 4:1-Lauf, doch Spono kämpfte sich bis zur 14. Minute wieder auf 7:7 heran.

Die Partie blieb bis zur Pause ausgeglichen. Ein hartes Einsteigen von Sponos Nuria Bucher gegen Kati Simova sorgte für eine kurze Unterbrechung, hatte aber keine gravierenden Folgen. Zur Halbzeit führte das Heimteam mit 17:15 – ein Resultat, das für die zweite Spielhälfte alles offenliess.

Enge Kiste trotz 4-Tore-Führung
Nach dem Seitenwechsel zeigte Brühl zunächst die bessere Leistung, setzte sich auf 20:16 ab und behauptete diesen Vorsprung lange Zeit. In der 50. Minute lagen die Gastgeberinnen mit 25:21 in Führung. Doch das Spiel war noch nicht entschieden: Die Eagles nutzten Unsicherheiten im Brühler Spielaufbau und kamen in der 56. Minute auf 27:26 heran. In einer dramatischen Schlussphase gelang Brühl jedoch das entscheidende Tor durch Simova zum 29:27-Endstand. In den verbleibenden Minuten gelang keinem Team mehr ein Treffer, die Defensivreihen dominierten, Torabschlüsse verpufften wirkungslos.

Mit dem Heimsieg hat Brühl den ersten Schritt in Richtung Titelverteidigung gemacht. Bereits am Samstag folgt das zweite Spiel in Nottwil. Sollte Brühl auswärts das sogenannte «Break» schaffen, könnte die Entscheidung bereits am kommenden Mittwoch in St.Gallen fallen. Für Spannung ist gesorgt, die Tagesform wird, wie schon im ersten Spiel, eine zentrale Rolle spielen.


SPL1: LC Brühl strebt den dritten Titelgewinn in Folge an

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Die beiden Playoff-Halbfinal-Serien in der Nationalliga A der Handballerinnen waren eine schnelle und deutliche Angelegenheit. Die amtierenden Schweizermeisterinnen des LC Brühl und der amtierende Cupsieger Spono Eagles setzten sich gegen GC Amicitia Zürich beziehungsweise Yellow Winterthur jeweils in zwei Spielen durch.

Fritz Bischoff
Ab Mittwoch-Abend (18.15 Uhr Sporthalle Kreuzbleiche) treffen sie in einer Best-of-5-Finalserie aufeinander. Es ist der Vergleich der beiden Topteams der Liga, die die Finalrunde punktgleich auf den Rängen 1 und 2 beendeten. Fünfmal standen sich die beiden Kontrahenten in dieser Saison in der Meisterschaft oder im Cup bereits gegenüber – mit einem leichten Vorteil für die Eagles: 3:2 Siege stehen auf ihrem Konto, jeweils hart erkämpft. Brühls Siege dagegen fielen deutlich aus: Im Januar mit 44:28, Ende März mit 32:27. Die Ausgangslage ist damit völlig offen. Eine klare Favoritenrolle gibt es nicht. Es wird die jeweilige Tagesform entscheidend sein. Für die St.Gallerinnen wäre es der 34. Titelgewinn, für die Luzernerinnen der Sechste.


U16E: ShowDown - Zwei Spiele für die Krönung einer starken Saison

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Nach einem dramatischen Halbfinal gegen den LK Zug trifft das U16E-Team von Silvano Rigatti nun auf die Spono Eagles. Es steht ein Duell auf Augenhöhe um den Schweizer Meistertitel bevor.

Sie haben gekämpft, alles in die Waagschale geworfen und am Ende gejubelt: Die U16-Elite des LC Brühl Handball steht im Final um den Schweizer Meistertitel. In einem Halbfinalkrimi gegen den LK Zug bewiesen die jungen Brühlerinnen bemerkenswerte Nervenstärke. Nach einem 33:29-Heimsieg sah vieles nach einer komfortablen Ausgangslage aus, doch das Rückspiel in Zug wurde zu einer mentalen und körperlichen Bewährungsprobe. Zehn Zeitstrafen gegen Brühl, davon eine rote Karte gegen Spielmacherin Jael Schmid und ein zwischenzeitlicher 4-Tore-Rückstand stellten das Team vor extreme Herausforderungen. Doch mit Teamgeist, Cleverness und dem entscheidenden Treffer von Mira Rigatti zwei Sekunden vor Schluss setzte sich das Brühler Kollektiv durch – 30:31, der Finaleinzug war perfekt.

Starke Saisonbilanz der Grünweissen
Die Zahlen dieser Saison sprechen eine klare Sprache: In 26 Spielen ging das Team 24 Mal als Sieger vom Feld. Ein Remis in der Hauptrunde gegen Zug und eine einzige Niederlage in der Finalrunde. Diese kam ausgerechnet gegen den jetzigen Finalgegner: die Spono Eagles. Das 32:34 Ende März schmerzte, zumal die St. Gallerinnen zuvor drei deutliche Siege gegen die Nottwilerinnen eingefahren hatten. Es ist also angerichtet für eine Finalserie, in der alles möglich scheint.

Auch Spono mit Nervenstärke im Halbfinal
Doch auch die Spono Eagles haben im Halbfinal Moral bewiesen. Nach einer Fünf-Tore-Niederlage im Hinspiel gegen GC Amicitia Zürich zeigten sie im Rückspiel eindrucksvoll, wie Überzahlspiel und taktische Umstellungen genutzt werden können, um das Blatt zu wenden. Ein 6-Tore-Sieg im Rückspiel sicherte das Finalticket: hauchdünn, aber verdient. Der LC Brühl Handball beendete die Finalrunde mit einem Punkt Vorsprung auf Spono. Favoritenrolle hin oder her, in dieser Serie mit Hin- und Rückspiel wird vor allem eines zählen: Wer bringt die letzten Kraftreserven auf, wer bleibt in den entscheidenden Momenten ruhig, und welches Team hat den grösseren Willen zum Titel?

Am kommenden Sonntag steigt das Hinspiel der Finalserie in Nottwil: eine Partie, die nicht nur für die Spielerinnen, sondern auch für den Nachwuchshandball in der Schweiz ein Highlight darstellt. Zwei Teams mit hoher Qualität, leidenschaftlichem Coaching und starker Entwicklung treffen aufeinander. Die Brühlerinnen hoffen dabei auf lautstarke Unterstützung von den Rängen.

Ein letzter Kraftakt steht bevor. Zwei Spiele, ein Titel, alles offen. LASST EUCH DIESEN FINAL NICHT ENTGEHEN UND ZEIGT EUER GRÜNES HERZ: BE THERE, BE GREEN, BE LOUD.

Spieltermine FU16E-Final:
Sonntag, 18.05. | 15:00 Uhr, Nottwil Kirchmatte
Samstag, 24.05. | 15:00 Uhr, St. Gallen Kreuzbleiche


SPL1: LCB im Play-Off Final um den Meistertitel!

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Die Handballerinnen des LC Brühl gewinnen mit dem 22:21 auswärts gegen GC Amicitia Zürich auch den zweiten Playoff-Halbfinal und treffen im Final auf die Spono Eagles.

Fritz Bischoff
War der erste Playoff-Halbfinal-Sieg des LC Brühl mit dem 30:21 gegen die Zürcherinnen eine eindrückliche und nahezu optimale Galavorstellung, so war die zweite Partie der Best-of-3-Serie mein hartumkämpfter Arbeitssieg. Die Finalserie Best-of-5 beginnt am kommenden Mittwoch (18.15 Uhr) in der St.Galler Sporthalle Kreuzbleiche.

Der zweite Playoff-Halbfinal in Zürich war bis in die Schlusssekunden umstritten und spannendend. Bei wechselnden Führung konnte sich in der 1. Halbzeit kein Team je mit mehr als 2 Toren einen Vorteil verschaffen. Nach dem 10:11 zur Pause war der LC Brühl im zweiten Spielabschnitt das mehrheitlich bestimmende Team und geriet nie mehr in Rückstand. Nach dem 19:19 in der 50 Minute resultierte in der 56. Minute mit dem 22:19 erstmals eine Dreitoreführung, die schliesslich zum 22:21-Sieg gereichte.

Telegramm
Handball Frauen

GC Amicitia Zürich – LC Brühl 21:22 (10:11)
Saalsporthalle – 420 Zuschauer – Sr.: Müller/Schaad.

Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen GC Amicitia und 3-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl.
GC Amicitia: Kuratli (9 Paraden)/Stauffacher (nicht eingesetzt); Wick, Bopp (1), Aellen (2), Baumann (5), K. Erni (2/2), Winterberg (7), Schmid, Emmenegger, D Ambrosio, J. Erni, Schärer (4), Schläpfer.
LC Brühl Handball: Brütsch (13 Paraden)/Dokovic (nur für 1 Penalty.); Kernatsch, Baljak (4/1), Simova (1), Ackermann (2), Altherr (1), Lauper, Wolff (3), Tomasini (5/3), Coker (3), Schnider, Lüscher, Eugster (1), Hess (2), Arpagaus.
Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 0:1. LC Brühl ohne die verletzte Mosimann.


SPL1: Mit Matchball in Zürich!

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Die NLA-Handballerinnen des LC Brühl gastieren am Donnerstag-Abend im zweiten Playoff-Halbfinal-Spiel bei GC Amicitia Zürich. Das erste Spiel der Best-of-3-Playoff-Halbfinalpartie zwischen den St.Gallerinnen und GC Amicitia Zürich am vergangenen Samstag war eine einseitige Angelegenheit.

Fritz Bischoff
Der Titelverteidiger war seinem letztjährigen Finalgegner in jeglicher Beziehung überlegen und siegte 30:21. Es war eine konzentrierte und nahezu optimale Leistung, die das Team von Trainer Raphael Kramer abrufen konnte. Dieses Niveau wird auch im zweiten Vergleich wieder erforderlich sein, um den ersten Matchball zum Finaleinzug zu nutzen. Die zweite Partie dürfte eine vollkommen andere sein als die erste, denn die Zürcherinnen werden nichts unversucht lassen, um das vorzeitige Saisonende zu vermeiden.


NW: U16E steht im Final, Saisonende für U14E & U18E

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Die Halbfinalspiele um die Schweizer Meisterschaft der Elite-Juniorinnen sorgten am vergangenen Wochenende für Spannung, Dramatik und Emotionen. Während die U14- und U18-Teams des LC Brühl Handball trotz grossem Einsatz ausschieden, setzte sich die U16-Elite nach einem hart umkämpften Rückspiel in Zug durch und qualifizierte sich für das Meisterschaftsfinale.

U16-Elite: Disziplin, Leidenschaft und ein Wurf ins Finale
Die Ausgangslage war trügerisch: Zwar nahm die U16-Elite des LCB einen 4-Tore-Vorsprung (33:29) aus dem Hinspiel mit nach Zug, doch schnell wurde klar, dass diese Reserve in einem Halbfinalspiel von solcher Intensität wenig bedeutet. Die St. Gallerinnen starteten wach in die Partie, gingen durch Jael Schmid früh in Führung, mussten jedoch bereits nach wenigen Minuten mehrfach in Unterzahl agieren. Ein Muster, das sich durch das gesamte Spiel ziehen sollte. Insgesamt zehn Zeitstrafen gegen den LCB standen am Ende einer einzigen Zug Zeitstrafe gegenüber. Diese enorme Belastung verlangte vom Team taktisches Geschick, physische Widerstandsfähigkeit und mentale Stärke.

Zug wusste die numerische Überlegenheit zunächst zu nutzen und setzte sich nach einem 3:0-Lauf auf 12:8 ab – der Hinspielvorsprung war dahin. In dieser kritischen Phase war es das Kollektiv des Brühler Teams, allen voran die Linkshänderin Sophia Rhyner, die mit zwei Ballgewinnen und einem Torerfolg die Wende einleiteten. Mira Rigatti legte nach, Zug war zum Timeout gezwungen, ohne Wirkung – nun war der LCB im Spiel. Der Pausenstand lautete 13:13. Alles war wieder offen.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Brühlerinnen den besseren Start, setzten sich auf zwei Tore ab und schienen das Momentum auf ihrer Seite zu haben. Doch erneut sorgten Zeitstrafen für Unruhe. Besonders schwer wog die rote Karte gegen Spielmacherin Jael Schmid in der 41. Minute, die das Team in eine Phase doppelter Unterzahl zwang. Doch auch in diesen schwierigen Momenten hielten die Grünweissen dagegen. Die Defensive stand kompakt, der Kampfgeist war ungebrochen.

Das Spiel entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Ausgleich und Führung wechselten sich ab, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Zug gelang in der 56. Minute der Treffer zum 30:29, Brühl glich durch Mira Rigatti anderthalb Minuten vor Schluss aus. In den letzten Sekunden dominierten Technische Fehler und Fehlwürfe auf beiden Seiten. Doch zwei Sekunden vor Schluss fasste sich Mira Rigatti ein Herz: Sie setzte zum 1-gegen-1 an, zog aus rund zwölf Metern ab und traf über den Innenpfosten via Lattenkreuz zum 30:31-Endstand. Die Erleichterung, die Freude, der Stolz: alles entlud sich in einem emotionalen Jubel.

Ein Sieg, der weit über den Einzug ins Finale hinausgeht: Die Brühler U16-Elite hat gezeigt, was es bedeutet, auch unter widrigsten Bedingungen zusammenzustehen, klug zu agieren und nie den Glauben an sich zu verlieren. Da hat Biberach doch einige Lehren hinterlassen… Der Coaching Staff bewies in kritischen Phasen ein gutes Gespür für Wechsel, Tempo und Ansprache. So verdiente sich das Team seinen Platz im Final um den Schweizer Meistertitel. Nach einem Spiel, das in Erinnerung bleiben wird.

U14-Elite verpasst Finaleinzug hauchdünn
Nicht weniger dramatisch verlief das Halbfinal-Rückspiel der U14-Elite, ebenfalls gegen den LK Zug. Die Ausgangslage nach dem 30:28-Hinspielsieg versprach Spannung, doch dieses Mal lief das Spiel nicht zugunsten der Brühlerinnen. Nach einem zähen Start fand das Team zwar ins Spiel, verlor aber zur Pause etwas den Faden und lag mit 10:12 zurück.

Die zweite Hälfte begann denkbar ungünstig: Ballverluste, technische Fehler und eine Zeitstrafe führten zu einem raschen 10:15-Rückstand. Zwar kämpften sich die jüngsten Brühlerinnen mit grossem Einsatz zurück und verkürzten nochmals auf vier Tore, doch der entscheidende Treffer blieb aus. Beim Endstand von 25:21 für Zug war klar: Das Gesamtskore von 51:53 bedeutete das Halbfinal-Aus für den LCB. Auch wenn der Finaleinzug verpasst wurde, bleibt ein positives Fazit: Das Team zeigte grosse Moral, Talent und Teamgeist und darf stolz auf ihre Entwicklung in dieser Saison sein.

U18-Elite scheidet gegen dominante Spono Eagles aus
Für die U18-Elite war die Ausgangslage vor dem Rückspiel in Nottwil kaum zu meistern. Nach der deutlichen 25:43-Niederlage im Hinspiel benötigte das Team von Lars Pataky ein kleines Wunder. Dennoch traten die Brühlerinnen mit Entschlossenheit und Charakter an, um sich möglichst gut aus dem Wettbewerb zu verabschieden.

Sie begannen engagiert und hielten die Partie lange offen. Zur Pause lag das Team nur mit 14:19 zurück. In der zweiten Halbzeit schien sogar kurzzeitig eine Aufholjagd möglich, als der LCB auf 18:22 verkürzte. Doch drei Zeitstrafen in kurzer Folge brachten den Rhythmus ins Wanken, Nottwil setzte sich erneut ab und entschied die Partie schliesslich mit 36:28 für sich. Trotz des Ausscheidens bleibt als Highlight der U18-Cupsieg und die Erkenntnis, dass das Team im Laufe der Saison sportlich und charakterlich gewachsen ist.

Ausblick auf das Finalwochenende
Während die U14- und U18-Elite-Teams mit erhobenem Haupt die Saison beenden, blickt die U16-Elite nun auf das grosse Finale. Die Endspiele finden am Wochenende des 17./18. Mai (auswärts) sowie am 24. Mai (Heimspiel) statt. Gegner werden die Spono Eagles sein. Die Brühlerinnen werden dabei auf den Rückhalt ihrer Fans zählen, die bereits in den Halbfinals für lautstarke Unterstützung sorgten und eindrucksvoll den Brühler Geist verkörperten.

Der LC Brühl Handball bedankt sich herzlich bei allen Anhängerinnen und Anhängern, die den Weg nach Zug und Nottwil auf sich genommen haben. Der Verein freut sich, möglichst viele Fans auch zu den Finalspielen begrüssen zu dürfen – ganz nach dem Motto: Be there, be green, be loud!


SPL1: Überzeugende HF-Leistung!

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Die Handballerinnen des LC Brühl lassen im ersten Playoff-Halbfinal-Spiel gegen GC Amicitia keine Spannung aufkommen und gewinnen 30:21. Nach 8 Minuten führte das Heimteam schon 4:0. Torhüterin Manuela Brütsch hatte alle 5 Würfe auf ihr Tor abgewehrt.

Fritz Bischoff
Obwohl die Zürcherinnen danach zum 4:4 ausgleichen konnten, verlor die Partie in der Folge schnell an Spannung. Zur Pause führte der Titelverteidiger 14:7. Dass dem Gästeteam nur 7 Treffer in 30 Minuten geglückt waren, hatte seine Gründe. Torhüterin Brütsch brillierte weiter ein ums andere Mal. Die Statistik zeigte zur Pause eine Abwehrquote von unglaublichen 62 %. Dabei profitierte die Ex-Internationale wohlverstanden auch von der ausgezeichneten Defensivarbeit ihrer Mitspielerinnen. Von Beginn weg überzeugten sie mit Kampf, Einsatz und Wille. Immer wieder schienen sie alle Laufwege ihrer Gegnerinnen zu kennen und antizipierten in eindrücklicher Art und Weise.

Spielen und spielen lassen
Weil die Überlegenheit des LC Brühl zu gross war, verkamen die zweiten 30 Spielminuten bald einmal zur Pflichterfüllung, in der man sich gegenseitig spielen liess, wobei die Konzentration trotz der nun erhöhten Trefferzahl nur bedingt nachliess. Trotzdem hatten wohl auch die St.Gallerinnen im Vorfeld nicht damit gerechnet, dass es ihnen gelingen würde, ihren letztjährigen Playoff-Finalgegner phasenweise derart hilflos erscheinen zu lassen. Dass die Tordifferenz am Ende nicht noch deutlicher ausgefallen war, lag auch an den insgesamt 11 Würfen an die Torumrandung. Das war rekordverdächtig. Ein anderer rekordverdächtiger Wert mit den 16 Fehlern vor einer Woche im letzten Finalrundenspiel gegen Kreuzlingen wurde gegen GC Amicitia nie zum Thema. Nur 3 unerzwungene Ballverluste zeigte die Statistik. Dies und die gesamte Teamleistung verpflichtet. Am Donnerstag im zweiten Playoff-Halbfinal in Zürich ist die Bestätigung gefordert.

Telegramm
Handball Frauen

LC Brühl Handball – GC Amicitia Zürich 30:21 (14:7)
Kreuzbleiche – 750 Zuschauer – Sr.: Nasseri-Rad/Rottmeier.

Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl und 4-mal 2 Minuten gegen GC Amicitia inkl. Disqualifikation Aellen (53.) für 3×2 Min.
LC Brühl Handball: Brütsch (13 Paraden)/Dokovic (0 P.); Kernatsch (4), Baljak (3/2), Simova (5), Ackermann (1), Altherr (3), Lauper, Wolff (4), Tomasini (5/2), Coker (2), Schnider, Lüscher (1), Eugster, Hess, Arpagaus (2).
GC Amicitia: Kuratli (9 Paraden)/Moz (nicht eingesetzt); Wick (1), Bopp (2), Aellen (3), Baumann (3), K. Erni (7/2), Winterberg, Schmid (1), Emmenegger (1), J. Erni (2), Schärer, Schläpfer (1).
Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 1:0. LC Brühl ohne die verletzte Mosimann. Nach Spielschluss Verabschiedung der Brühler Spielerinnen Manuela Brütsch, Sladana Dokovic, Laurentia Wolf und Fabienne Tomasini, die in der kommenden Saison nicht mehr im Team sind.


LC Brühl Handball

Adresse  LC Brühl Handball | 9000 St. Gallen
Geschäftsstelle  Andrea Albrecht | info@lcbruehl.ch | T +41 71 280 11 30

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