2 more years - Simova bleibt!

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Der LC Brühl Handball setzt weiterhin auf Eigengewächs Katarina Simova. Die junge Rückraumspielerin hat ihr Engagement um zwei Jahre verlängert und bleibt damit bis mindestens 2027 ein wichtiger Bestandteil des Teams.
Simova durchlief seit 2014 sämtliche Juniorinnenstufen des LCB und hat sich als torgefährliche Aufbauerin sowie als feste Stütze in der Defensive etabliert. In der laufenden Saison erzielte sie bereits 49 Tore und bringt es insgesamt auf 93 Einsätze im Brühler Trikot. 2021 debütierte die 181cm gross gewachsene Rückraumspielerin in der höchsten Schweizer Frauenliga und ist somit zweifache Schweizer Meisterin.
Mit der Vertragsverlängerung von Kati setzt der LC Brühl Handball bewusst auf Kontinuität und Stabilität. Gleichzeitig unterstreicht der Verein sein Ziel, mit jungen, talentierten Spielerinnen an der nationalen Spitze mitzuspielen. Der LCB freut sich, mit Katarina Simova weiterhin auf eine Spielerin aus den eigenen Reihen zu bauen und gemeinsam in die Zukunft zu gehen.
Fotos: Marco Ellenberger / Handballfotos
SPL1: Pflicht erfüllt

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Mit einem glanzlosen 24:21-Auswärtssieg beim Zweitletzten HV Herzogenbuchsee haben die Handballerinnen des LC Brühl die Hauptrund der Nationalliga A abgeschlossen und beendet diese mit 19 Punkten auf dem 4. Platz. Ab dem 8. Februar 2025 wird die Finalrunde, in die die Punkte aus der Hauptrunde mitgenommen werden, gespielt. Die ersten vier Teams qualifizieren sich dann für die Playoff.
Fritz Bischoff
Zu Beginn der Finalrunde beträgt der Rückstand der St.Gallerinnen auf den Leader Yellow Winterthur 3 Punkte und der Vorsprung auf den Fünften Zug 4 Punkte. Bezüglich der Titelverteidigung sind damit für das Team von Trainer Raphael Kramer alle Optionen offen. Die Leistung gegen Herzogenbuchsee liess allerdings kaum Euphorie aufkommen. Im Vergleich zum 44:28-Sieg drei Tage zuvor gegen die Spono Eagles fiel das Gezeigte um Klassen schlechter aus.
Wohl lag das Gästeteam ab Mitte 1. Halbzeit (6:5) im weiteren Spielverlauf nie mehr im Rückstand, doch konnte der Vorsprung auch nie auf mehr als 3 Tore ausgebaut werden. Gegen einen in seinen Spielanlagen begrenzten Gegner fehlte defensiv die Kompaktheit und offensiv mangelte es in der Wurfauswertung, den Spielideen und dem bedingungslosen Druck auf des gegnerische Tor. «Ja – wir haben keinen guten Tag. Wir haben unsere Gegnerinnen keinesfalls unterschätzt, aber unser Spiel wollte einfach nicht so, wie wir es wollten», stellte Katarina Simova fest. Die 22jährige trug mit ihren 5 Toren und ihrer stabilen Defensivarbeit einen wichtigen Teil zum neunten Saisonsieg bei.
Mit dem Blick auf die Finalrunde meinte sie noch: «Die zwei Punkte sind für uns sehr wichtig. Unter den Spitzenteams ist alles offen und wir sind im Meisterrennen voll und ganz mit dabei.»
Telegramm
Handball Frauen
HV Herzogenbuchsee – LC Brühl 21:24 (10:13)
Mittelholz – 120 Zuschauer – Sr.: Abalo/Maurer.
Strafen: 0-mal 2 Minuten gegen Herzogenbuchsee und 3-mal 2 Minuten gegen LC Brühl.
HV Herzogenbuchsee: Käser (14 Paraden)/Bösiger (nicht eingesetzt); Gränicher (2), Y. Lüthi, Pfäffli (2), J. Lüthi, Haas (2), Hofer (1), Strub (3), Roth (2), Widmer, Zimmerli, Fluri, Rieder (6), Schmied (3/2), Frutiger.
LC Brühl Handball: Brütsch (6 Paraden)/Dokovic (4 P.); Kernatsch (2), Baljak, Simova (5), Ackermann (1), Altherr (3), Lauper, Wolff (6/2), Tomasini (4), Lüscher (1), Eugster (2), Arpagaus.
Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 0:1. LC Brühl ohne die verletzten Mosimann, Coker, Schnider und Hess.
Foto: Beáta Antal
SPL1: Kramer bleibt Cheftrainer!

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St. Gallen, 25. Januar 2025 – Der LC Brühl Handball setzt auf Kontinuität: Raphael Kramer, Cheftrainer der amtierenden Triple-Siegerinnen, hat seinen Vertrag verlängert und wird das Team mindestens für die nächsten drei Jahre weiterführen. Mit dieser Entscheidung unterstreicht der Rekordmeister seine langfristige Strategie, auf Stabilität und die konsequente Weiterentwicklung der Mannschaft zu setzen.
Der 32-jährige Flawiler ist seit der Saison 2023/24 beim LC Brühl Handball tätig und führte das Team in seiner ersten Saison direkt zum historischen Triple aus Meisterschaft, Cup und Supercup. Unter seiner Leitung verfolgt das Team weiterhin das Ziel, talentierte Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs an die Spitze des Schweizer Frauenhandballs zu bringen.
Das Halbprofi-Programm des LCB, das jungen Spielerinnen eine optimale Balance zwischen Sport und beruflicher Weiterbildung bietet und in dem Kramer eine zentrale Rolle spielt, bildet hierfür die Basis. Spielerinnen wie Yara Mosimann oder Lorena Baljak, die jüngst in die Schweizer bzw. österreichische Nationalmannschaft berufen wurden, sind Beispiele für diese erfolgreiche Strategie.
Mit dieser vorzeitigen Vertragsverlängerung setzt der LC Brühl Handball erneut ein klares Statement für Professionalität, Nachwuchsförderung und langfristige Planung – getreu dem Motto: «Gemeinsam Erfolg leben.»
Foto: Marco Ellenberger / Erich Mosberger
SPL1: Torspektakel zur Revanche

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Das war nicht eine geglückte Revanche, sondern es war die Demütigung des Gegners. Vor zwei Wochen schieden die Handballerinnen des LC Brühl im Cup-Viertelfinal mit der 25:27-Niederlage gegen die Spono Eagles aus. Nun im zweitletzten Hauptrundenspiel empfingen sie erneut die Luzernerinnnen und schickten diese mit einer 44:28-Packung zurück in die Zentralschweiz.
Fritz Bischoff
Das Team von Trainer Raphael Kramer agierte von der ersten bis zur letzten Sekunde konzentriert, zielstrebig und dominant – oder wie es Stéphanie Lüscher formulierte: «Wir gaben 60 Minuten Vollgas. Jede setzte sich für jede ein. Wir haben zu alten Brühler Tugenden zurückgefunden.» Damit sprach die 25jährige linke Flügelspielerin, die seit der Saison 2020/2021 von GC Amicitia Zürich kommend beim Rekordmeister spielt, die Entwicklung ihres Teams in den vergangenen Wochen an.
Eine Steigerung von Spiel zu Spiel
Im Cup-Viertelfinal lieferte das Team während 40 Minuten eine desolate Leistung ab, steigerte sich dann in den letzten 20 Minuten der Partie – zum Unentschieden oder gar zu Sieg reichte es nicht. Das folgende Meisterschaftsspiel in Zürich gegen GC Amicitia war mit einem 13:14-Pausenrückstand auch eine mässige Leistung. Wie auf Knopfdruck dominierten die Brühlerinnen dann nach der Pause und feierten einen eindrücklichen 37:27-Auswärssieg. An dieses Leistungsniveau knüpften sie nun mit dem 44:28-Kantersieg gegen die Spono Eagles nahtlos an. Es ist ein Sieg mit historischer Dimension, wohl hat der LC Brühl in der Vergangenheit (im Jahr 2019 40:17 gegen GC Amicitia) schon mit höheren Differenzen als die 16 Tore gegen Spono gewonnen, doch 44 Treffer in einem Pflichtspiel sind eine Rekordmarke. Diese geht zum Teil auch auf die Rechnung des Luzerner Trainer Urs Mühlethaler. Er liess sein Team schon fast teilnahmslos in Verderben gleiten. Dem LC Brühl konnte dies egal sein. Er polierte sein Selbstbewusstsein weiter auf. «Wir sind wieder voll im Meisterrennen. Jede einzelne von uns hat nun ihr Herz wieder voll und ganz auf der Platte. Wir sind bereit für die Finalrunde», freute sich Stéphanie Lüscher.
Telegramm
Handball Frauen
LC Brühl – Spono Eagles 44:28 (20:11)
Kreuzbleiche – 250 Zuschauer – Sr.: Hasler/Hungerbühler.
Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl (inkl. Disqualifikation von Ackermann 56. Minute für 3 x 2 Min.) und 4-mal 2 Minuten gegen die Spono Eagles.
LC Brühl: Brütsch (13 Paraden)/Dokovic (5 P. und 1 Tor); Kernatsch, Baljak (4/1), Simova (4), Ackermann (3), Altherr (9/1), Lauper (6), Wolff (2/1), Tomasini (2), Lüscher (2), Eugster (9), Arpagaus (2).
Spono Eagles: Schaller (7 Paraden)/Hartz (0 P.); Meier (5), Suter, Cilurzo (1), Zumstein (2), Müller (3), Heinzer, Manduca, Venetz, Snedkerud (2), Bucher (7/1), Röösli (1), Albrecht (7).
Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 1:2. LC Brühl ohne die verletzten Mosimann, Coker, Schnider und Hess.
Foto: Beáta Antal
WER IST Lauryn Mierzwa?

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Lauryn Mierzwa ist die zweite OYM-Spielerin des LCB. Die 15-jährige Handballerin lebt für ihren Sport und vereint Zielstrebigkeit, Leidenschaft und Talent auf eine Weise, die heraussticht. Lauryn ist Teil der CONCORDIA Handball-Akademie und eine Spielerin des LC Brühl Handball – ein Verein, der mit seiner beeindruckenden Tradition und Erfolgsgeschichte eine besondere Rolle in der Schweizer Handballwelt einnimmt.
Schon früh wurde Lauryn von ihrer Familie inspiriert: «Meine Eltern und mein Bruder sind Handballer. Ich wollte diese Sportart deshalb natürlich auch ausprobieren und habe mich direkt in sie verliebt.» Seitdem hat sich ihr Leben um das runde Leder gedreht. «Ich liebe diesen Sport und habe mir viel in den Kopf gesetzt, was ich erreichen möchte», erklärt Lauryn mit einem ehrgeizigen Funkeln in den Augen.
Ein Alltag im Zeichen des Handballs
Der Alltag in der Akademie ist geprägt von Disziplin und harter Arbeit. Nach dem Frühstück im Campus steht zunächst Krafttraining auf dem Programm, bevor es in die Schule geht. Am Nachmittag folgt das Hallentraining, bevor der Tag mit einem Abendessen und der nötigen Regeneration endet. Ein straffer Zeitplan, der kaum Raum für andere Aktivitäten lässt. Dennoch ist Lauryn überzeugt: «Die Qualität des Trainings sehr hoch, es sind alle ehrgeizig und möchten sich unbedingt verbessern.»
Besonders spannend findet sie die Zusammenarbeit mit anderen talentierten Spielerinnen aus der ganzen Schweiz. «Es ist sehr cool, man lernt die Seiten der Spielerinnen neben dem Feld kennen», sagt sie. Auch mit ihrer Zimmerkollegin Seraina Kuratli, die für GC Amicitia Zürich aufläuft, versteht sie sich gut: «Auf dem Platz würden wir uns aber keinen einzigen Ball schenken», fügt sie mit einem Schmunzeln hinzu.
Erste internationale Erfolge
Ein besonderer Moment in Lauryns junger Karriere war der Gewinn der Goldmedaille bei den European Open 2024 mit der U16-Nationalmannschaft. «Es war mein erstes internationales Turnier mit der Nati und dann auch gleich eine historische, erste Medaille für den Schweizer Frauenhandball», erinnert sie sich. Dieses Erlebnis hat Lauryn nicht nur auf sportlicher Ebene geprägt, sondern auch ihre Motivation weiter gestärkt, ihre Träume zu verfolgen.
Ihr langfristiges Ziel ist klar: Sie möchte eines Tages in der SPL1 spielen und später Erfahrungen im Ausland sammeln, idealerweise in Skandinavien oder Deutschland. Inspirieren lässt sie sich dabei von Vorbildern wie Camilla Herrem aus Norwegen oder der brasilianischen Nationalspielerin Bruna de Paula.
Zwischen Schule und Sport
Lauryn besucht das Gymnasium am OYM College und betont, wie wichtig eine gute Ausbildung für sie ist: «Ich finde es wichtig, neben dem Sport eine Ausbildung zu machen.» Doch der Spagat zwischen intensiven Trainingseinheiten und schulischen Anforderungen ist nicht immer einfach. «Ich versuche, freie Zeit möglichst fürs Lernen zu nutzen», erzählt sie. Dazu hat sie auch in ihrem Team eine besondere Rolle: Das OYM und die Trainingseinheiten der Akademie absolviert sie in Cham, wo sie die ganze Woche zu Hause ist. Am Freitagabend ist sie in St. Gallen für das Abschlusstraining mit ihrer Mannschaft, bevor am Wochenende Meisterschaftsspiele anstehen.
Lauryn ist sich ihrer besonderen Rolle bewusst und möchte andere junge Handballerinnen ermutigen, ähnliche Wege einzuschlagen: «Die Möglichkeit, an eine Akademie zu dürfen, hat man nur einmal. Probiert es unbedingt aus, wenn ihr die Chance dazu habt!» Mit ihrer Begeisterung für den Teamsport, ihrer Willenskraft und ihrem klaren Fokus ist sie ein Vorbild für andere junge Athletinnen.
Handball und darüber hinaus
Abseits des Handballs liebt Lauryn das Reiten und verbringt gerne Zeit mit ihrer Familie und Freunden. Diese Momente der Auszeit geben ihr die nötige Energie, um ihre ehrgeizigen Ziele weiterzuverfolgen – auch wenn sie im vollgepackten Handballkalender eher selten zu geniessen sind.
