SPL1: LCB stellt sich auf der Torhüterposition neu auf

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Der LC Brühl Handball stellt sich auf der Torhüterposition für die kommende Saison neu auf. Nach vielen Jahren Stabilität und Kontinuität haben sich die beiden Torhüterinnen entschieden, ihre erfolgreichen Karrieren zu beenden. Manuela Brütsch wird dem LCB in der Juniorinnenausbildung weiter erhalten bleiben.
Sladana Dokovic hat in den letzten 22 Jahren über sämtliche Juniorinnenstufen, im SPL2 sowie im SPL1 das Tor des LC Brühl gehütet und dabei 285 Ligaspiele in der höchsten Schweizer Liga, der SPL1, absolviert. Mit ihrer Erfahrung und Konstanz prägte sie das Team und war eine tragende Säule des Erfolgs der vergangenen Jahre. Sie hat zahlreiche Meistertitel und Cupsiege mit dem Club gefeiert und war stets eine verlässliche Stütze für das Team. Auch auf internationaler Ebene hat sie mit 45 Einsätzen für die Schweizer Nationalmannschaft Akzente gesetzt.
Manuela Brütsch kam 2024 nach ihrer langjährigen Bundesliga-Karriere zum LC Brühl Handball zurück und hat insgesamt mit 224 Pflichtspielen in der SPL1 ihre Klasse unter Beweis gestellt. Mit 180 Länderspielen ist sie zudem Rekordnationalspielerin der Schweiz und eine der prägendsten Figuren des Schweizer Frauenhandballs. In ihrer Karriere wurde sie mehrfach als beste Schweizer Spielerin ausgezeichnet, gewann mit dem LCB mehrere Meistertitel und Cupsiege und setzte als Führungsspielerin immer wieder Impulse. Ihre Routine und ihr unermüdlicher Einsatz haben das Team in vielen entscheidenden Momenten unterstützt und inspiriert.
Sladana Dokovic hat sich entschieden, ihre Karriere zu beenden, während Manuela Brütsch dem Verein weiterhin als Trainerin erhalten bleibt. Ihre neue Rolle wird sich insbesondere auf die Weiterentwicklung der jungen Torhüterinnen konzentrieren und somit einen wertvollen Beitrag für die Zukunft des LC Brühl leisten.
Der LC Brühl Handball bedankt sich herzlich bei Sladana Dokovic und Manuela Brütsch für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Verdienste für den Verein. Wir freuen uns, Manu weiterhin im Verein halten zu dürfen und wünschen Sladi nur das Beste für ihre sportliche und private Zukunft.
Foto: Beáta Antal
SPL1: Das Powerduo bleibt bis 2028 – Aleksić verlängert!

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Der LC Brühl Handball freut sich, die Zusammenarbeit mit Co- und Torhütertrainer Goran Aleksić bis 2028 zu verlängern. Gemeinsam mit Headcoach Raphael Kramer bleibt damit ein eingespieltes Trainerduo erhalten, das das Team weiterentwickeln und langfristig betreuen wird.
Damit setzen die St. Gallerinnen weiterhin auf Kontinuität im Trainerstab der ersten Mannschaft: Aleksic, der in seiner aktiven Karriere unter anderem in der EHF Champions League spielte und sowohl in Serbien als auch in Österreich Meistertitel gewann, hat sich in St. Gallen als kompetenter und akribischer Trainer etabliert.
Seit seinem Amtsantritt hat Aleksić seine Expertise als Torhütertrainer eingebracht und sich schnell als wichtiger Bestandteil des Teams erwiesen. Neben seiner Arbeit mit der ersten Mannschaft wird er ab Sommer 2024 auch die Torhüterinnen des SPL2-Teams betreuen und so die Ausbildung im Verein weiter ausbauen.
Die Vertragsverlängerung unterstreicht die langfristige sportliche Planung des LC Brühl Handball und setzt ein Zeichen für Stabilität und Kontinuität im Trainerteam.
Foto: Beáta Antal
SPL1: Mit einem Sieg in die Finalrunde gestartet!

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Es war ein erdauerter, erzwungener und erkämpfter – am Ende aber ein verdienter 28:23-Sieg des LC Brühl zum Start in die Finalrunde gegen den letztjährigen Playoff-Finalgegner GC Amicitia Zürich. Einmal mehr fanden die St.Gallerinnen nicht vom Beginn weg zu ihrem gewünschten Spiel.
Fritz Bischoff
«Es war ein schlechter Start, doch in der 2. Halbzeit hat es Klick gemacht. Von da an waren wir das bessere Team», stellte Torhüterin Sladana Dokovic, die mit 14 abgewehrten Bällen auf einen Abwehrquote von 44% kam, fest. Damit sprach sie an, dass ihr Team in der 1. Halbzeit unterlegen war und mit bis zu 4 Treffern im Rückstand lag. Nach der Pause (12:14) gelang beim 15:15 der erstmalige Gleichstand. In der 40. Minute übernahm das Heimteam beim 17:16 erstmals die Führung, um sie in der Folge nicht mehr abzugeben und den Vorsprung bis auf maximal 7 Treffer auszubauen.
«Es war schon in der 1. Halbzeit unser Ziel, mit viel Tempo den Gegner müde zu spielen. Je länger die Partie dauerte, desto mehr Probleme bekundeten die Zürcherinnen mit unseren schnellen Offensivaktionen. Wir unsererseits hatten auf das Angriffsspiel von GC Amicitia einen immer besseren Zugriff», stellte die neunfache Torschützin Laurentia Wolff fest. Diese defensive Aggressivität lobte auch Dokovic. «Unsere Verteidigung stand kompakt und packte zu. Dies hat auch mir zu meiner guten Leistung verholfen.» Über den Kampf fand die ganze Equipe zu Selbstvertrauen und einer geschlossenen Teamleistung. «Das hat uns gutgetan. Das Vertrauen hilft uns auf dem Weg zur Titelverteidigung», freute sich Wolff.
Telegramm
Handball Frauen
LC Brühl – GC Amicita Zürich 28:23 (12:14)
Kreuzbleiche – 400 Zuschauer – Sr.: Müller/Schaad.
Strafen: 0-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl und 1-mal 2 Minuten gegen GC Amicitia.
LC Brühl Handball: Brütsch (3 Paraden)/Dokovic (14 P.)/Schildknecht (1 P.); Kernatsch (1), Baljak (1), Ackermann (2), Altherr (5), Lauper (3), Wolff (9/4), Tomasini (3), Lüscher (2), Eugster, Arpagaus (2).
GC Amicitia Zürich: Kuratli (14 Paraden)/Fischbacher (0 P.,); Bopp , Aellen (1), Baumann (6/1), K.Erni (5), Wintergerg (5), Schmid, D Ambrosio (3), J.Erni (3), Schläpfer.
Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 0:0. LC Brühl ohne die verletzten Mosimann, Coker und Hess, sowie die erkranke Simova.
Foto: Beáta Antal
SPL1: Start in die Finalrunde!

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Die Handballerinnen des LC Brühl haben die Hauptrunde auf dem 4. Platz abgeschlossen. Nun erfolgt am Samstag mit Spielbeginn um 17.30 Uhr in der St.Galler Sporthalle Kreuzbleiche gegen GC Amicitia der Start in die Finalrunde. Die Zürcherinnen haben sich im Verlaufe der Hauptrunde zwei Punkte mehr erspielt als die St.Gallerinnen.
Fritz Bischoff
In den 10 Partien der Finalrunde geht es für sie auf dem Weg zur Titelverteidigung darum, sich innerhalb der Ränge 1 bis 4 zu klassieren, um damit die Qualifikation für die Playoff sicherzustellen. Die Leistungskurve der Brühlerinnen hat jüngst einen positiven Verlauf genommen. Dazu beigetragen dürften auch die Klärungen im Kaderbereich auf die kommende Saison haben. Katarina Simova hat ihren Vertrag um 2 Jahre verlängert. Die grossgewachsene (181 cm) Rückraumspielerin durchlief beim LC Brühl seit 2014 sämtliche Nachwuchsstufen, ehe sie 2021 in der Nationalliga A debütierte und aktuell auf 93 Einsätze kommt. Eine Änderung gibt es beim Triple-Sieger auf der rechten Aussenposition. Die 26jährige österreichische Internationale Fabienne Tomasini beendet nach Abschluss der aktuellen Meisterschaft nach 7 Jahren beim LC Brühl ihre Karriere. Bisher hat sie für ihren Verein in 119 Spielen 273 Tore erzielt. Für die Linkshänderin konnte der Rekordmeister auf die kommende Saison bereits einen Ersatz verpflichten. Vom LK Zug wechselt Louise Truchot in die Ostschweiz. Die 22jährige ist auch Linkshänderin und hat einen Vertrag für zwei Jahre unterschrieben. Die angehende Physiotherapeutin begann ihre handballerische Karriere in der Nachwuchsabteilung des US Yverdon und wechselte dann in die Zentralschweiz. An der OYM-Handball Akademie in Cham folgte die weitere Ausbildung, die auch Einsätze als Juniorinneninternationale zur Folge hatten.
Foto: Beáta Antal
Die Welt durch die Linse: Von der Handballerin zur Sportfotografin

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Beáta Antal ist eine Frau, die sich im Leben immer wieder neu erfunden hat. Ihre Geschichte ist eine Reise durch die Welt des Handballs, geprägt von Leidenschaft, Disziplin und unermesslichem Respekt für den Sport. Heute steht sie nicht mehr als Spielerin auf dem Feld, sondern fängt die Magie des Spiels als Fotografin ein – und das mit einer Hingabe, die ihresgleichen sucht.
Womöglich hast du ihren Namen noch nicht gehört, oder aber ihn öfters schon bei unseren Beiträgen gesehen: Beáta Antal hat selbst nie beim LC Brühl Handball gespielt. Seit dieser Saison steht sie aber regelmässig an unserer Seitenlinie in der Kreuzbleiche. Aber nicht als Trainerin – sondern als Fotografin. Wer ist das neue unbekannte Gesicht?
Beátas Liebe zum Handball begann bereits in ihrer Kindheit in Ungarn. Inspiriert durch ihre Eltern, die selbst Handball gespielt hatten, entwickelte sie eine Faszination für diesen schnellen und anspruchsvollen Sport. Mit nur zehn Jahren – für eine ungarische Handballerin eigentlich schon ein später Einstieg – wechselte sie die Schule, um ihrem Traum zu folgen. Erste Erfolge liessen nicht lange auf sich warten: Bereits mit 14 Jahren spielte sie in der zweiten ungarischen Liga und wurde von Toptrainern wie András Németh entdeckt, der sie zum renommierten FTC nach Budapest holte. Die Linkshänderin erzählt: «Ich war die einzige Linkshänderin in meiner Altersgruppe. Anfangs hasste ich es, alles spiegelverkehrt lernen zu müssen. Ich stand allein in der rechten Reihe und wusste damals noch nicht, welche Bedeutung meine Wurfhand später haben würde».
Die Welt des Handballs hat sich verändert
Zu Beginn ihrer Karriere wurde Beáta von mehreren Vorbildern und Trainern geprägt, die ihren Weg nachhaltig beeinflussten. Von Éva Szabóné Sipos lernte sie die Grundlagen des Handballs, Ferenc Molnár brachte ihr bei, wie man kraftvoll wirft, und András Németh vermittelte ihr Disziplin und Respekt. Spielerinnen wie Beatrix Kökény oder Ágnes Farkas, die sie persönlich kennenlernen durfte, inspirierten sie mit ihrer Leidenschaft und ihrem Erfolg. Ihr grösstes Vorbild bleibt jedoch die Norwegerin Gro Hammerseng, deren Spielstil und Ausstrahlung Beáta bis heute bewundert.
Doch trotz der steilen Karriere blieben Beátas Wurzeln geerdet. Die Disziplin und der Respekt, die sie in Ungarn lernte, begleiten sie bis heute. «Die Spielerinnen der ersten Liga damals zeichneten sich durch unermessliche Disziplin aus. Was ich in Ungarn gelernt habe, habe ich seither nirgendwo anders erlebt. Damals gab es kein unnötiges Prellen des Balls, niemand sprach ohne Grund während des Trainings, niemand ging ohne Erlaubnis trinken, und keine Spielerin fehlte ohne triftigen Grund», kann sich Beáta erinnern. Diese harte Disziplin vermisst sie in der heutigen Handballwelt manchmal und nennt sich deshalb selbst «Old furniture with old thinking».
Ein Leben in Bildern
Gemeinsam mit ihrem frisch angetrauten Ehemann suchte sie damals nach besseren Lebens- und Arbeitsmöglichkeiten, da es in Ungarn kaum Perspektiven für eine sichere Zukunft gab. Eine ungarische Familie half ihnen, in Vorarlberg Fuss zu fassen und Beáta begann, nach Handballmöglichkeiten in der Region zu suchen. Ohne Deutschkenntnisse und mit wenig Wissen über das österreichische Handballniveau fand sie schliesslich ein Team in Hohenems. Handball verbindet über die Sprachbarrieren hinaus: Dort spielte sie ein Jahr lang in einem kleinen, aber starken Team, mit dem sie sogar die Meisterschaft gewann. Doch gesundheitliche Herausforderungen und der Wunsch nach einer Familie führten dazu, dass sie sich schrittweise vom aktiven Handball zurückzog.
Die Geburt ihrer Zwillinge bedeutete das Ende ihrer aktiven Handballkarriere, doch es öffnete gleichzeitig die Tür zu einer neuen Leidenschaft: der Fotografie. Schon als Kind hatte Beáta ihre erste Kamera aus LEGO gebaut und war fasziniert davon, wie ein Wassertropfen im Bild wie eine Säule erscheinen konnte. Heute hat sie sich auf die Sportfotografie spezialisiert – mit Handball als ihrem zentralen Thema.
«Wenn ich Handballspiele fotografiere, sehe ich Dinge, die ich als Spielerin nie wahrgenommen habe. Die Emotionen im Gesicht des Trainers, die strahlenden Augen eines Kindes am Spielfeldrand oder eine Mutter, die ihren Sohn im Arm hält und zusieht, wie der Vater spielt», beschreibt Beáta ihre besondere Perspektive. Diese Aufmerksamkeit für Details, kombiniert mit ihrer eigenen Erfahrung als Spielerin, verleiht ihren Fotos eine einzigartige Tiefe.
Herausforderungen und Prioritäten
Beátas Weg war nicht leicht. Ihre Zwillinge kamen extrem früh, in der 23. Schwangerschaftswoche, auf die Welt und verbrachten die ersten sechs Monate ihres Lebens im Krankenhaus. Diese Erfahrungen sowie eine Folgeerkrankung von einem der beiden Söhne haben Beáta geprägt und ihre Perspektive auf das Leben verändert. «Meine Sichtweise hat sich in den letzten drei Jahren so verändert, dass das «ich» nicht mehr existiert und das «wir» im Vordergrund steht», erklärt sie.
Trotz der Herausforderungen hat Beáta nie ihre Leidenschaft verloren. Sie plant ihre Fototermine so, dass sie sicherstellen kann, dass es ihren Kindern gut geht. Ihre Priorität liegt eindeutig bei ihrer Familie, doch ihre Liebe zur Fotografie bleibt eine wichtige Konstante in ihrem Leben.
Ein Auge für das Besondere
Beáta bevorzugt die Porträtfotografie, insbesondere die sogenannten «Headshots», bei denen sie versucht, die Emotionen und Geschichten eines Menschen einzufangen. In der Sportfotografie hat sie sich inzwischen nach oben gearbeitet und wurde 2024 für die Handball-Europameisterschaft der Frauen akkreditiert. Für Beáta ein riesiger Meilenstein: «Ich möchte als Sportfotografin bei so vielen internationalen Handballspielen wie möglich dabei sein.» Dazu arbeitet sie weiterhin stark daran, ihre Fotografiekunst zu verbessern, um auch an Spielen der EHF Champions League akkreditiert zu werden.
Ihr Stil ist intuitiv und emotional. Während des Spiels blendet sie alle Nebengeräusche aus und konzentriert sich ganz auf die Szenen vor ihrer Linse. «Ich sehe alles: die Spannung, die Emotionen, die kleinen Geschichten am Spielfeldrand. Das ist meine Welt», sagt sie.
Ein neues Zuhause beim LC Brühl Handball
Beáta fand beim LC Brühl Handball ein neues zu Hause. Durch ihre persönliche Verbindung zu Roger Bertschinger kam sie in Kontakt mit dem Verein und war sofort begeistert von der Dynamik und dem Niveau des SPL1-Teamas. Seither begleitet sie unsere Spielerinnen regelmässig und hat es geschafft, die Essenz des Vereins in ihren Bildern einzufangen.
Ein Blick in die Zukunft
Beátas Zukunftspläne sind ungewiss, und das ist ganz bewusst so. Sie konzentriert sich darauf, ihren Kindern die bestmögliche Unterstützung zu geben und gleichzeitig ihre Leidenschaft für die Fotografie weiter auszubauen. «Ich sage immer, dass ich von meinen Träumen erzähle, wenn sie erfüllt sind. Aber ich kann sagen, dass ich weiterhin die Welt des Handballs mit meinen Bildern bereichern möchte», verrät sie.
Mit ihrer Kamera hat Beáta Antal eine neue Möglichkeit gefunden, ihre Liebe zum Handball auszudrücken. Sie zeigt uns die Welt dieses Sports aus einer Perspektive, die für viele unsichtbar bleibt. Und gerade deshalb ist ihre Arbeit so wertvoll.
Foto: ZvG
SPL1: Rekordmeisterinnen verpflichten Louise Truchot vom LK Zug

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Der LC Brühl Handball verstärkt sich ab Sommer 2025 mit der Flügelspielerin Louise Truchot. Die 22-jährige Linkshänderin wechselt vom Ligakonkurrenten LK Zug nach St. Gallen und unterschreibt ein Engagement über zwei Jahre.
Truchot, die in Winterthur lebt und ihre Ausbildung zur Physiotherapeutin absolviert, bringt wertvolle nationale und internationale Erfahrung mit. Sie durchlief die Nachwuchsabteilungen des US Yverdon und schloss sich 2019 dem LK Zug an, wo sie sich kontinuierlich weiterentwickelte. 2021 wurde sie mit den Zentralschweizerinnen FU18E-Schweizer-Meisterin, in der selben Saison debütierte sie in der NLA. 2022 lief sie für die Schweizer U20-Nationalmannschaft an der Weltmeisterschaft in Slowenien auf, nach dem sie ihre Ausbildung am OYM und der CONCORDIA Handball Akademie begann. Nun möchte sie den nächsten Schritt in ihrer noch jungen Karriere gehen.
Beim LC Brühl Handball wird sie gemeinsam mit Mobiliar Topscorerin Lorena Baljak, die ihr Engagement um drei Jahre verlängert hat und neu u.a. auch im Rückraum eingesetzt wird, das Duo auf dem rechten Flügel bilden. Wir sind überzeugt, dass sie unser Team verstärken und sich in unserem Umfeld weiterentwickeln wird», sagt Sportchef Roger Bertschinger.
Mit dieser Verpflichtung setzt der LC Brühl Handball seine Strategie fort, talentierte Spielerinnen gezielt zu fördern und das Team für die kommenden Jahre optimal aufzustellen.
Willkommen in St. Gallen, Louise!
Fotos: LKZ zVg / Erich Mosberger
SPL1: Fabienne Tomasini beendet ihre Handballkarriere

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Nach sieben erfolgreichen Jahren im Trikot des LC Brühl Handball wird Fabienne Tomasini ihre aktive Handballkarriere zum Ende der laufenden Saison beenden. Die 26-jährige Linkshänderin, die seit 2018 für den Rekordmeister auf dem rechten Flügel spielt, hat in dieser Zeit 119 Pflichtspiele in der Nationalliga A absolviert und dabei 273 Tore erzielt.
Tomasini begann ihre Handballkarriere in ihrer Heimat Österreich, wo sie zunächst für den HC Lustenau spielte und später zum SSV Dornbirn Schoren wechselte. Dort entwickelte sie sich zu einer vielversprechenden Nachwuchsspielerin und wurde schliesslich in die österreichische Nationalmannschaft berufen. Sie bestritt zahlreiche Länderspiele und vertrat ihr Heimatland unter anderem bei der Weltmeisterschaft 2021 in Spanien sowie an der Heim-EM 2024 in Österreich, Ungarn und der Schweiz.
Mit dem LC Brühl gewann sie drei Schweizer Meistertitel sowie zweimal den Mobiliar Handball Cup und prägte mit ihrer Dynamik, Treffsicherheit und ihrem unermüdlichen Einsatz das Team nachhaltig. «Fabienne hat in ihrer Zeit bei uns nicht nur als Spielerin, sondern auch als Mensch Spuren hinterlassen. Ihr Kampfgeist und ihre positive Art haben das Team bereichert, und wir sind stolz, dass sie ein Teil der Brühler Familie war», sagt Sportchef Roger Bertschinger.
Auch nach ihrem Karriereende bleibt Tomasini in der Region St. Gallen und fokussiert sich hier auf ihren beruflichen Werdegang. Der LC Brühl Handball bedankt sich aus tiefstem Brühler Herzen für Fabiennes Leidenschaft, ihren Einsatz und die vielen besonderen Momente, die sie mit dem Team und den Fans geteilt hat. Wir wünschen ihr für ihren weiteren Weg nur das Beste und freuen uns darauf, sie auch in Zukunft als Teil der LCB-Familie bei uns willkommen zu heissen.
2 more years - Simova bleibt!

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Der LC Brühl Handball setzt weiterhin auf Eigengewächs Katarina Simova. Die junge Rückraumspielerin hat ihr Engagement um zwei Jahre verlängert und bleibt damit bis mindestens 2027 ein wichtiger Bestandteil des Teams.
Simova durchlief seit 2014 sämtliche Juniorinnenstufen des LCB und hat sich als torgefährliche Aufbauerin sowie als feste Stütze in der Defensive etabliert. In der laufenden Saison erzielte sie bereits 49 Tore und bringt es insgesamt auf 93 Einsätze im Brühler Trikot. 2021 debütierte die 181cm gross gewachsene Rückraumspielerin in der höchsten Schweizer Frauenliga und ist somit zweifache Schweizer Meisterin.
Mit der Vertragsverlängerung von Kati setzt der LC Brühl Handball bewusst auf Kontinuität und Stabilität. Gleichzeitig unterstreicht der Verein sein Ziel, mit jungen, talentierten Spielerinnen an der nationalen Spitze mitzuspielen. Der LCB freut sich, mit Katarina Simova weiterhin auf eine Spielerin aus den eigenen Reihen zu bauen und gemeinsam in die Zukunft zu gehen.
Fotos: Marco Ellenberger / Handballfotos
SPL1: Pflicht erfüllt

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Mit einem glanzlosen 24:21-Auswärtssieg beim Zweitletzten HV Herzogenbuchsee haben die Handballerinnen des LC Brühl die Hauptrund der Nationalliga A abgeschlossen und beendet diese mit 19 Punkten auf dem 4. Platz. Ab dem 8. Februar 2025 wird die Finalrunde, in die die Punkte aus der Hauptrunde mitgenommen werden, gespielt. Die ersten vier Teams qualifizieren sich dann für die Playoff.
Fritz Bischoff
Zu Beginn der Finalrunde beträgt der Rückstand der St.Gallerinnen auf den Leader Yellow Winterthur 3 Punkte und der Vorsprung auf den Fünften Zug 4 Punkte. Bezüglich der Titelverteidigung sind damit für das Team von Trainer Raphael Kramer alle Optionen offen. Die Leistung gegen Herzogenbuchsee liess allerdings kaum Euphorie aufkommen. Im Vergleich zum 44:28-Sieg drei Tage zuvor gegen die Spono Eagles fiel das Gezeigte um Klassen schlechter aus.
Wohl lag das Gästeteam ab Mitte 1. Halbzeit (6:5) im weiteren Spielverlauf nie mehr im Rückstand, doch konnte der Vorsprung auch nie auf mehr als 3 Tore ausgebaut werden. Gegen einen in seinen Spielanlagen begrenzten Gegner fehlte defensiv die Kompaktheit und offensiv mangelte es in der Wurfauswertung, den Spielideen und dem bedingungslosen Druck auf des gegnerische Tor. «Ja – wir haben keinen guten Tag. Wir haben unsere Gegnerinnen keinesfalls unterschätzt, aber unser Spiel wollte einfach nicht so, wie wir es wollten», stellte Katarina Simova fest. Die 22jährige trug mit ihren 5 Toren und ihrer stabilen Defensivarbeit einen wichtigen Teil zum neunten Saisonsieg bei.
Mit dem Blick auf die Finalrunde meinte sie noch: «Die zwei Punkte sind für uns sehr wichtig. Unter den Spitzenteams ist alles offen und wir sind im Meisterrennen voll und ganz mit dabei.»
Telegramm
Handball Frauen
HV Herzogenbuchsee – LC Brühl 21:24 (10:13)
Mittelholz – 120 Zuschauer – Sr.: Abalo/Maurer.
Strafen: 0-mal 2 Minuten gegen Herzogenbuchsee und 3-mal 2 Minuten gegen LC Brühl.
HV Herzogenbuchsee: Käser (14 Paraden)/Bösiger (nicht eingesetzt); Gränicher (2), Y. Lüthi, Pfäffli (2), J. Lüthi, Haas (2), Hofer (1), Strub (3), Roth (2), Widmer, Zimmerli, Fluri, Rieder (6), Schmied (3/2), Frutiger.
LC Brühl Handball: Brütsch (6 Paraden)/Dokovic (4 P.); Kernatsch (2), Baljak, Simova (5), Ackermann (1), Altherr (3), Lauper, Wolff (6/2), Tomasini (4), Lüscher (1), Eugster (2), Arpagaus.
Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 0:1. LC Brühl ohne die verletzten Mosimann, Coker, Schnider und Hess.
Foto: Beáta Antal
SPL1: Kramer bleibt Cheftrainer!

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St. Gallen, 25. Januar 2025 – Der LC Brühl Handball setzt auf Kontinuität: Raphael Kramer, Cheftrainer der amtierenden Triple-Siegerinnen, hat seinen Vertrag verlängert und wird das Team mindestens für die nächsten drei Jahre weiterführen. Mit dieser Entscheidung unterstreicht der Rekordmeister seine langfristige Strategie, auf Stabilität und die konsequente Weiterentwicklung der Mannschaft zu setzen.
Der 32-jährige Flawiler ist seit der Saison 2023/24 beim LC Brühl Handball tätig und führte das Team in seiner ersten Saison direkt zum historischen Triple aus Meisterschaft, Cup und Supercup. Unter seiner Leitung verfolgt das Team weiterhin das Ziel, talentierte Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs an die Spitze des Schweizer Frauenhandballs zu bringen.
Das Halbprofi-Programm des LCB, das jungen Spielerinnen eine optimale Balance zwischen Sport und beruflicher Weiterbildung bietet und in dem Kramer eine zentrale Rolle spielt, bildet hierfür die Basis. Spielerinnen wie Yara Mosimann oder Lorena Baljak, die jüngst in die Schweizer bzw. österreichische Nationalmannschaft berufen wurden, sind Beispiele für diese erfolgreiche Strategie.
Mit dieser vorzeitigen Vertragsverlängerung setzt der LC Brühl Handball erneut ein klares Statement für Professionalität, Nachwuchsförderung und langfristige Planung – getreu dem Motto: «Gemeinsam Erfolg leben.»
Foto: Marco Ellenberger / Erich Mosberger
