SPL2: LCB setzt auf Kontinuität und Verstärkung im Trainerteam

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Der LC Brühl Handball freut sich, die Vertragsverlängerung von Azra Mustafoska als Headcoach des SPL2-Teams bekannt zu geben. Die ehemalige Spitzenspielerin und langjährige Brühlerin hat ihr Engagement um zwei weitere Jahre verlängert und wird ab der kommenden Saison von Zerin Özcelik als neue Co-Trainerin unterstützt. Auch Özcelik hat sich für zwei Jahre verpflichtet.
Mit dieser Entscheidung setzt der LC Brühl Handball bewusst auf langfristige Stabilität und die gezielte Förderung des eigenen Nachwuchses. Azra Mustafoska ist seit 2022 als Cheftrainerin der zweiten Mannschaft tätig und kennt den Verein aus verschiedenen Rollen – als Spielerin, Juniorinnentrainerin und als Headcoach der SPL2. In ihrer aktiven Karriere absolvierte sie 276 Pflichtspiele für den LCB und erzielte dabei satte 1’212 Tore, die sie zum Sieg von vier Meisterschaften beisteuerte. Zudem bestritt sie 50 Länderspiele für die Schweizer Nationalfarben und war eine prägende Figur im Schweizer Frauenhandball – noch immer führt sie die ewige Rangliste über die meisten NLA-Einsätze (deren 355) an. Mit ihrer langjährigen Erfahrung, ihrer Weiterbildung im Berufstrainerlehrgang und der Ausbildung zur A-Lizenz-Trainerin bringt sie das notwendige Fachwissen mit, um unsere Talente optimal zu entwickeln und sie an das SPL1-Team heranzuführen.
Unterstützt wird sie von Zerin Özcelik, die als ehemalige Spielerin des LC Brühl Handball und langjähriges Mitglied der ersten Mannschaft über wertvolle Erfahrungen verfügt. In ihrer aktiven Laufbahn absolvierte sie 189 Pflichtspiele für den LCB und erzielte dabei 499 Tore. Die in dieser Zeit zweifache Schweizermeisterin sammelte zudem internationale Erfahrung in der zweiten Deutschen Bundesliga und bringt durch ihre aktuelle Tätigkeit als Trainerin sowie als Vorstandsmitglied beim HLZ Ost wertvolles Know-how im Nachwuchsbereich mit. Ihre Rückkehr zum LC Brühl Handball markiert einen wichtigen Schritt, um frische Impulse ins Team einzubringen und die Nachwuchsförderung weiter zu stärken.
Der LC Brühl Handball ist überzeugt, dass dieses kompetente Trainerinnenduo die kontinuierliche Entwicklung des SPL2-Teams weiter vorantreiben wird und freut sich auf die gemeinsame Zukunft.
FU18E: CUPSIEGERINNEN! Erster Titel für den LCB-Nachwuchs 24/25!

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Die Nachwuchsabteilung des LC Brühl Handball feiert den ersten Titel der Saison: Die FU18E hat sich in einem mitreissenden und hochspannenden Cupfinal gegen den LK Zug mit 28:26 durchgesetzt. Vor rund 400 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Mobiliar Arena bei Gümligen kam es zu einem wahren Handballkrimi, in dem sich die St. Gallerinnen letztlich als das nervenstärkere Team erwiesen.
Schon zu Beginn war beiden Teams die Nervosität anzumerken. Es dauerte bis zur zweiten Spielminute, ehe Mira Lichtensteiger per Siebenmeter das Skore eröffnete. Beide Teams verteidigten zunächst sehr offensiv, was zu einem offenen Schlagabtausch führte. In den ersten zehn Minuten fielen bereits 14 Treffer – nach einem torreichen Beginn stand es 7:7. Besonders Mira Lichtensteiger prägte das Angriffsspiel des LCB: Sie war an fünf der ersten zehn Abschlüsse direkt beteiligt und lenkte das Offensivspiel der Ostschweizerinnen.
Taktikfuchs mit passendem Wechsel
Nach einer Viertelstunde reagierte Brühl-Trainer Lars Pataky mit einer Auszeit, um die Defensive zu stabilisieren. Mit seinen grün bemalten Fingernägeln, passend zu denjenigen seiner Spielerinnen, veränderte er das Abwehrsystem. Die taktische Umstellung zeigte Wirkung: Mit defensiverer Verteidigung und einem konzentrierten Angriffsspiel erarbeitete sich der LC Brühl Handball einen 8:4-Lauf und setzte sich erstmals mit zwei Toren ab. Zwei Zeitstrafen gegen Zug erleichterten diese Phase für die St. Gallerinnen. Doch in der 20. Spielminute folgte ein Rückschlag: Offensivregisseurin Mira Lichtensteiger blieb nach einem harten Foul liegen und musste verletzt vom Feld. Die Saniträter eilten herbei, noch war unklar, ob sie zurückkehren würde.
Zug nutzte die Verunsicherung des LCB aus. Trotz Unterzahl kämpften sich die Innerschweizerinnen zurück, erzwangen eine Strafe gegen Brühl und gingen kurz vor der Pause sogar in Führung. Doch mit der Schlusssirene der ersten Halbzeit war es ausgerechnet die zuvor verletzte Mira Lichtensteiger, die per Siebenmeter zum 17:17-Pausenstand ausglich.
Lange Phasen ohne Tor in Halbzeit zwei
Nach dem Pausentee erwischte der LK Zug den besseren Start und setzte sich mit 18:20 ab. Doch dann kam Cristina Hofstetter ins Spiel, die nach einer längeren Verletzungspause ihr Comeback feierte. In der Defensive gewann sie fast jedes Eins-gegen-Eins, im Angriff verwertete sie ihre Chancen eiskalt. Zwei weitere Strafminuten gegen Zug ermöglichte dem LC Brühl den erneuten Ausgleich zum 22:22.
Was folgte, war eine hektische Phase. Ganze fünf Minuten wurde kein einziger Treffer erzielt: Beide Teams scheiterten mehrfach am gegnerischen Tor oder am Aluminium, Elina Lichtensteiger brillierte im Brühler Tor mit mehreren wichtigen Paraden. Diese Sicherheit im eigenen Rücken wissend, half dem Team, sich durch Tore von Jamie und Cristina erneut mit zwei Treffern abzusetzen. Doch eine ungeschickte Zeitstrafe gegen Alejna stellte das Team erneut auf die Probe. In Unterzahl fand Brühl keine Lösung gegen die Zuger Abwehr, passives Spiel war angezeigt. Lars Pataky nahm sein letztes Timeout und versuchte, ein Tor in Unterzahl zu erzwingen, doch der Angriff endete im Fangnetz der Zentralschweizerinnen.
Die Spannung stieg weiter. Erneut vergingen sechs Minuten ohne Treffer, bis der LK Zug mit dem 25:24 den Anschluss schaffte. Alyssa stellte den Zwei-Tore-Vorsprung zwar wieder her, doch ein weiteres Timeout des Zuger Trainers zeigte Wirkung: Per Siebenmeter verkürzte Zug erneut. In den letzten drei Minuten avancierte Cristina Hofstetter zur Matchwinnerin: Mit zwei Toren, und damit einer makellosen Bilanz von 5 Treffern aus 5 Versuchen, besiegelte sie den ersten Titelgewinn des LCB-Nachwuchs in dieser Saison. Der LK Zug hatte nichts mehr entgegenzusetzen – der 28:26-Sieg war perfekt!
Verdiente Cupsiegerinnen
Der LC Brühl Handball und das Team von Lars Pataky dürfen sich verdientermassen Cupsiegerinnen nennen. In einem nervenaufreibenden Spiel mit ständig wechselnden Führungen bewies das Team mentale Stärke und einen unermüdlichen Siegeswillen. Die Nervosität zu Beginn war spürbar, doch das Team blieb ruhig und kämpfte sich immer wieder zurück. Am Ende war es eine geschlossene Teamleistung, die diesen Triumph ermöglichte – Mira Lichtensteiger wurde zur Best Playerin auf Seiten der St. Gallerinnen gekürt.
Der LC Brühl Handball ist unendlich stolz auf das Team der FU18E, das mit diesem Erfolg ein Ausrufezeichen für den Nachwuchsbereich gesetzt hat. Herzliche Gratulation an das gesamte Team!
Bild: Marco Ellenberger
SPL1: Wolff verlässt den LCB Richtung Bundesliga

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Der LC Brühl Handball muss im Sommer 2025 einen schmerzhaften Abgang verkraften: Spielmacherin Laurentia Wolff wird den Verein nach vier erfolgreichen Jahren verlassen und sich dem VfL Oldenburg in der 1. Bundesliga anschliessen.
Laurentia Wolff wechselte im Sommer 2021 von Liga-Konkurrentin GC Amicitia Zürich nach St. Gallen und entwickelte sich seither zu einer zentralen Spielerin im Team der Brühlerinnen. Die talentierte Rückraumspielerin absolvierte bislang 115 Ligaspiele für den LCB und erzielte dabei 653 Tore. Mit dem Team gewann sie zwei Meistertitel und zwei Cuptitel. Besonders in der Saison 2022/23 überzeugte sie als Topscorerin des LC Brühl Handball und prägte das Offensivspiel des Teams massgeblich.
Neben ihren Erfolgen auf Vereinsebene machte Laurentia Wolff auch auf internationaler Bühne auf sich aufmerksam. Ihr Debüt in der Schweizer A-Nationalmannschaft erfolgte während ihrer Zeit in St. Gallen, und mit ihren herausragenden Leistungen war sie ein wichtiger Faktor für die Entwicklung des Schweizer Frauennationalteams. Erst im November 2024 wurde sie für ihre starke Leistung beim historischen Sieg gegen Kroatien in den Medien gefeiert. Zudem wurde sie 2024 als wertvollste Spielerin (MVP) der SPL1 ausgezeichnet – eine verdiente Anerkennung für ihre Leistungen in der höchsten Schweizer Liga.
Ein schmerzlicher Abschied – aber eine verdiente Chance
Der Wechsel nach Deutschland bedeutet für Laurentia Wolff den nächsten grossen Karriereschritt. «Natürlich ist ihr Abgang für uns ein grosser Verlust, denn Laurentia war nicht nur auf dem Feld, sondern auch als Persönlichkeit ein wichtiger Bestandteil unseres Teams. Gleichzeitig sind wir stolz, dass sie diesen nächsten Schritt gehen kann und sich in der Bundesliga weiterentwickeln wird», so Sportchef Roger Bertschinger.
Der LC Brühl Handball bedankt sich herzlich bei Laurentia Wolff für ihren grossen Einsatz, ihre Leidenschaft und die vielen unvergesslichen Momente. Wir wünschen ihr nur das Beste und viel Erfolg in der 1. Bundesliga!
SPL1: Mia Kernatsch bleibt dem LCB erhalten

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Der LC Brühl Handball freut sich, die Vertragsverlängerung von Mia Kernatsch bekannt zu geben. Die vielseitige Rückraumspielerin, die mit dem Spiel gegen Yellow bereits 101 Spiele für das Fanionteam der St. Gallerinnen absolviert und dabei 178 Tore erzielt hat, bleibt dem Verein für mindestens 1 weiteres Jahr erhalten.
Die 22-jährige Deutsche, die aus Isny im Allgäu stammt, trägt seit 2017 die Farben des LC Brühl Handball. Bereits als Juniorin feierte sie 2018 den Schweizer Meistertitel mit der FU16-Elite-Team. Nach einer handballerischen Ausbildung im renommierten Internat der HSG Blomberg-Lippe und einer Station beim SV Allensbach kehrte sie 2021 nach St. Gallen zurück. Mit viel Fleiss und Engagement spielte sie sich rasch von der SPL2 in die erste Mannschaft hoch und ist seither eine feste Grösse im Kader der SPL1-Equipe.
Mia Kernatsch zeichnet sich besonders durch ihr starkes 1-gegen-1-Verhalten und ihre Vielseitigkeit im Rückraum aus. Dank ihrer Erfahrung und technischen Qualitäten trägt sie massgeblich zur Stabilität des Teams bei. Auch in der kommenden Saison wird sie eine zentrale Rolle im Spiel der St. Gallerinnen einnehmen – sie verlängert ihr Engagement bei den Ostschweizerinnen um ein weiteres Jahr mit Option auf ein zusätzliches.
Mit dieser Vertragsverlängerung setzt der LC Brühl Handball ein wichtiges Zeichen für die Zukunft und stärkt die Strukturen des Teams auf dem Weg zu weiteren Erfolgen.
Foto: Beáta Antal
SPL1: LCB trotzt der gegnerischen Härte und siegt

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Einmal mehr war das Derby in der Nationalliga A der Handballerinnen zwischen dem LC Brühl und Yellow Winterthur ein hartgeführtes. Dass die St.Gallerinnen am Ende den Kampf zwischen den Tabellennachbarn 33:26 für sich entschieden und so in der Rangliste bis auf einen Punkt zu den zweitrangierten Zürcherinnen aufschlossen, war der verdiente Lohn für eine geschlossene Teamleistung.
Fritz Bischoff
Es war aber auch der Verdienst dafür, dass sie sich gegen die oft übertriebene Härte ihrer Gegnerinnen, von denen drei disqualifiziert wurden, hatten behaupten können. «Es war sehr viel Härte im Spiel. Wir hielten als Team dagegen. Jede von uns gab alles für jede andere. Das fühlte sich gut an», stellte Lorena Baljak fest. Die Topskorerin lobte aber auch die defensive Kompaktheit ihres Teams. Dies war – zusammen mit der guten Leistung von Torhüterin Sladana Dokovic – die Grundlage dafür, dass das Heimteam nie in Rückstand geriet, zur Pause 14:9 führte, nach 50 Minuten mit 10 Toren (25:15) vorne lag und am Ende der überzeugende Sieger war. Alle Feldspielerinnen konnten sich als Torschützinnen auszeichnen. Auch defensiv setzten sie die Direktiven von Trainer Raphael Kramer um. Nicht selten schien es, als würden die Brühlerinnen die Laufwege und Offensivideen ihrer Gegenspielerinnen bis in die kleinste Einzelheit kennen und vorausahnen.
Telegramm
Handball Frauen
LC Brühl – Yellow Winterthur 33:26 (14:9)
Kreuzbleiche – 430 Zuschauer – Sr.: Henning/Meier.
Strafen: 6-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl und 8-mal 2 Minuten gegen Yellow inklusive Disqualifikation von Stüdemann von Ehrenstein (17.), Vasic (28.) und Rusert (56.).
LC Brühl Handball: Brütsch (1 Parade)/Dokovic (10 P.); Kernatsch (2), Baljak (8/5), Ackermann (1), Altherr (2), Lauper (1), Wolff (6/2), Tomasini (5), Lüscher (4), Eugster (2), Arpagaus (2).
Yellow Winterthur: Stüdemann von Ehrenstein (1 Parade)/Chappuis (6 P.); Vasic (2), Steiner (2), Skoricova, Oliveira de Almeida (7), Barancova (2)Mössner (1), Heer (2), Osterwalder (1), Dübendorfer (2), Rusert (3/1), Sturny (1), Abramovicz (3).
Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 1:0. LC Brühl ohne die verletzten Mosimann, Coker und Hess sowie Simova (krank).
FU18E: Cupfinal - Alle nach Bern!

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Unsere FU18 Elite hat es geschafft: Mit einem nervenaufreibenden 32:29-Auswärtssieg gegen GC Amicitia Zürich sicherte sich das Team das Ticket für den Cupfinal! Nach souveränen Siegen in den vorherigen Runden – 43:11 gegen Handball Züri Unterland und 34:17 gegen Emmen – stand das Team im Halbfinale erstmals einem Ligakonkurrenten gegenüber.
Was folgte, war ein echter Handball-Krimi im Zürcher Utogrund. Vor 100 Zuschauenden entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem unser Team zur Pause knapp mit 16:15 in Führung lag. Auch sieben Minuten vor Schluss blieb es spannend – nur ein einziges Tor trennte die beiden Mannschaften. Doch in den entscheidenden Momenten bewies unsere Mannschaft Nervenstärke: Zwei Treffer in der letzten Minute besiegelten den hart erkämpften Finaleinzug. Herausragend war Mira Lichtensteiner mit einer unglaublichen Trefferquote – 11 Tore aus 13 Versuchen!
Revanche gegen Zug im Endspiel
Im Endspiel wartet nun LK Zug – ein Team, mit dem unsere Brühlerinnen noch eine Rechnung offen haben. Während das erste Saisonduell klar mit 40:33 an unser Team ging, entschieden die Zugerinnen die letzten beiden Begegnungen jeweils knapp für sich. Besonders bitter: Im jüngsten Aufeinandertreffen in der Finalrunde ließen unsere Spielerinnen in den letzten sechs Minuten kein einziges Tor mehr zu, konnten das Spiel aber dennoch nicht drehen. Jetzt ist die perfekte Gelegenheit, sich den Pokal zu sichern!
Der Showdown steigt am 1. März um 12:30 Uhr in Gümligen (Bern) – und dafür brauchen wir jede Unterstützung! Alle LCB-Fans sollten sich das Datum fett im Kalender markieren, ihre grünen Trikots bereithalten und gemeinsam nach Bern reisen. Unser Team hat sich diesen Finaleinzug verdient – jetzt gilt es, den letzten Schritt zu gehen!
Gemeinsam Erfolg leben – auf nach Bern! 🚀💚
SPL1: Zurück auf die Siegesstrasse

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Nach der knappen 25:26-Niederlage der NLA-Handballerinnen des LC Brühl beim Leader Spono Eagles steht für die St.Gallerinnen die nächste anforderungsreiche Prüfung an. Sie empfangen am Samstag um 17.30 Uhr Yellow Winterthur.
Fritz Bischoff
Die Zürcherinnen spielen diese Saison konstant stark auf, wie kaum einmal zuvor. Nach ihrem 27:26-Sieg unter der Woche gegen den LK Zug haben sie in der Rangliste bis auf einen Punkt zum Leader Nottwil aufgeschlossen und damit auch ihren Vorsprung auf den Dritten LC Brühl auf 3 Punkte ausgebaut. «Wir haben uns in der Liga mit 8 Siegen in Serie seit dem Herbst stabilisiert und letzte Woche eine sehr unglückliche Niederlage kassiert. Wir wollen sofort wieder auf die Siegerstrasse zurück und unser Tempospiel wieder variabler einsetzen als noch gegen Spono. So wollen wir den Anschluss an die Spitze wahren», umschreibt Trainer Raphael Kramer die aktuelle Situation seines Teams. Die Statistik spricht mit 50:5 Siegen in den bisherigen Begegnungen klar für sein Team, doch ist dieser Wert weit mehr der Vergangenheit, denn der Aktualität geschuldet. Wenngleich in der Finalrunde bis Ende April noch 8 Partien ausstehend sind, so kommt der Partie der beiden Tabellennachbarn bezüglich der Spitzenpositionen in der Rangliste eine vorentscheidende Bedeutung zu.
Foto: Beáta Antal
SPL1: Neuverpflichtungen auf der Torhüterinnen-Position

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Der LC Brühl Handball kann mit Stolz die Verpflichtung von zwei vielversprechenden Torhüterinnen aus dem nahen Ausland bekannt geben. Die Verpflichtung von Norah Kothen (GER) und Denise Kaufmann (AUT) wird nicht nur das Team der St. Gallerinnen stärken, sondern darf auch als Gewinn für die SPL1 betrachtet werden. Zusammen mit dem eigenen Nachwuchstalent Jasmina Kikanovic (SUI) setzt der LCB damit konsequent auf eine professionelle und nachhaltige Torhüterausbildung.
Norah Kothen: Erfahrung aus der Bundesliga und europäischen Wettbewerben
Mit der 19-jährigen Norah Kothen konnte der LC Brühl Handball ein vielversprechendes Talent aus Deutschland verpflichten. Kothen wurde bei Borussia Dortmund ausgebildet und sammelte in der zweiten Bundesliga beim TuS Lintfort wertvolle Spielpraxis. Besonders beeindruckend ist ihre internationale Erfahrung: Mit Dortmund spielte sie seit 2022 in der Gruppenphase der EHF European League Women und traf dort u.a. auf den uns bekannten Club Sola Handball. Die Verpflichtung von Kothen unterstreicht die Ambitionen des LCB, sich in der kommenden EHF-Kampagne als ernstzunehmender Player zu positionieren.
Norah Kothen hebt insbesondere die professionellen Strukturen und das gezielte Torwarttraining bei den Grünweissen hervor: «Überzeugt haben mich vor allem die professionellen Trainingsstrukturen, das regelhafte Torwarttrainingsangebot sowie das Einbeziehen torwartspezifischer Fähigkeiten in das Athletiktraining.» Zudem betont sie die sportlichen Ziele des Vereins: «Ich teile die sportlichen kurz- und mittelfristigen Ziele des Vereins und habe das Gefühl, dass ich auch als Torwarttyp gut in das Team passe.»
Denise Kaufmann: Österreichische Nationalspielerin mit viel Potenzial
Mit der 22-jährigen Denise Kaufmann aus Dornbirn wechselt ein weiteres Torhütertalent zum LCB. Kaufmann, ein Eigengewächs des SSV Dornbirn Schoren, spielte bereits für die österreichische Juniorinnen-Nationalmannschaft und wurde vergangene Woche erstmals für einen Lehrgang der A-Nationalmannschaft nominiert. «Ich sehe den wechsel zum LCB als nächsten Schritt in meiner Handballkariere und freue mich bereits jetzt schon sehr auf die kommende Saison und die Zusammenarbeit mit meinem neuen Team,» so Kaufmann. Ihre Verpflichtung bedeutet eine wertvolle Verstärkung für das Team und zeigt, dass der LC Brühl Handball auch für ambitionierte Spielerinnen aus dem Ausland eine attraktive Adresse ist.
Jasmina Kikanovic: Eigengewächs mit klarer Perspektive
Ergänzt wird das Torhüterinnenteam durch Jasmina Kikanovic, die bereits für das SPL1-Team debütierte und über die Jahre hinweg eine intensive Ausbildung im Verein genossen hat. Die 18-jährige, die bereits für die W17 Bosnia and Herzegovina Selection auflief, wird weiterhin sowohl in der SPL1 als auch in der SPL2 zum Einsatz kommen und unter der Betreuung von Torwarttrainer Goran Aleksic ihre Entwicklung vorantreiben.
Strategische Weichenstellung für die Zukunft
Mit diesen Verpflichtungen setzt der LC Brühl Handball seine klare Strategie fort, internationale Erfahrung mit gezielter Nachwuchsförderung zu kombinieren. Der Verein legt dabei besonderen Wert auf eine professionelle Trainingsumgebung sowie die systematische Entwicklung von Torhüterinnen auf allen Ebenen. Die neuen Verpflichtungen sind ein klares Signal: Der LCB will nicht nur die nationale Liga stärken, sondern auch in den kommenden EHF European League Kampagnen eine bedeutende Rolle spielen.
SPL1: Bittere 1-Tore-Niederlage

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Hatte der LC Brühl zum Abschluss der Hauptrunde vor nicht ganz einem Monat gegen die Spono Eagles zu Hause überzeugend 44:28 gewonnen, so konnte er im zweiten Spiel der Finalrunde gegen die Luzernerinnen ganz knapp nicht mehr reüssieren und verlor 25:26.
Fritz Bischoff
In der Rangliste verbleibt der Titelverteidiger auf dem 3. Platz, hat auf den Leader Spono nun aber 4 Punkte Rückstand. Den Siegtreffer für die Gastgeberinnen erzielte Giuliana Manduca knapp 2 Minuten vor dem Spielende, nachdem Leonie Arpagaus mit ihrem fünften Treffer wenig zuvor zum 25:25 ausgeglichen hatte. In der Schlussphase hätte der LC Brühl durchaus nochmals die Möglichkeit zum Ausgleich oder gar zum Sieg gehabt. Doch Fehler in den letzten drei Angriffen verhinderten dies. Zuvor war die gesamte Partie ausgeglichen und spannend verlaufen. Wohl führten die Spono Eagles in den ersten 30 Spielminuten mehrheitlich mit bis zu drei Treffern, doch nachdem Brühl in der 25. Minute erstmals die Führung übernommen hatte, war zur Pause beim 11:11 war alles wieder offen. Mit 11 Gleichständen ging es auch in der 2. Halbzeit spannend und ausgeglichen weiter. Nie war die Tordifferenz grösser als 2 Treffer.
Telegramm
Handball Frauen
Spono Eagles – LC Brühl 26:25 (11:11)
SPZ – 378 Zuschauer – Sr.: Boshkoski/Stalder.
Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Spono Eagles und 2-mal 2 Minuten gegen LC Brühl.
Spono Eagles: Schaller (5 Paraden)/Hartz (7 P.); Meier (5/2), Suter, Cilurzo (1), Zumstein (2), Müller, Heinzer, Manduca (4), Venetz, Snedkerud (1), Bucher (5/1), Röösli, Vasileuiskaya-Näpflin (2), Albrecht (6/1).
LC Brühl Handball: Brütsch (7 Paraden)/Dokovic (11 P.); Kernatsch, Baljak (5/2), Simova, Ackermann, Altherr (6/1), Lauper (4), Wolff (1), Tomasini, Lüscher (1), Eugster (3), Arpagaus (5).
Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 1:0. LC Brühl ohne die verletzten Mosimann, Coker und Hess.
Foto: Beáta Antal
SPL1: Bewährungsrobe beim Leader in Nottwil

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In der Handball-Meisterschaft der Frauen in der höchsten Liga spielte der LC Brühl seine letzte Partie der Hauptrunde vor drei Wochen gegen die Spono Eagles und siegte mit dem Rekordergebnis von 44:28. Nun am Sonntag um 18.00 Uhr steht in der zweiten Partie der Finalrunde in Nottwil das Traditionsderby abermals an.
Fritz Bischoff
Schon in 88 Vergleichen standen sich die beiden Teams gegenüber. Bei 6 Unentschieden siegten die St.Gallerinnen 46-mal, die Luzernerinnen 36-mal. Mit Ausnahme des jüngsten Vergleichs waren die Partien zwischen den beiden Teams immer sehr umkämpft und umstritten. Dass der LC Brühl Ende Januar zum Kantersieg mit 16 Toren Differenz kam, hatte seinen Grund auch darin, dass sich die Zentralschweizerinnen früh in ihre Niederlage schickten und kaum mehr grosse Gegenwehr leisteten. Dies dürfte am Sonntag anders sein. Mit 23 Punkten auf ihrem Konto geht es für die Nottwilerinnen darum, ihre Leaderposition zu verteidigen und den Vorsprung auf die drittklassierten St.Gallerinnen mit aktuell 21 Punkten auszubauen. Im Hinblick auf die Playoff, für die sich die ersten vier Teams qualifizieren, sind die Rangierungen wichtig, da den ersten beiden Teams in der best-of-3-Serie ein Heimspiel mehr zusteht.
Foto: Beáta Antal
