SPL1: Neuauflage des letztjährigen Playoff-Finals

medienLCB
Mit dem Start der Playoff-Halbfinals beginnt in der Meisterschaft der Nationalliga A-Handballerinnen die alles entscheidende Phase. Der LC Brühl Handball startet gegen das Viertrangierte GC Amicitia am Samstag mit Spielbeginn um 17.00 Uhr in der Sporthalle Kreuzbleiche mit Heimrecht in die Best-of-3-Serie.
Fritz Bischoff
Dies, nachdem sich die St. Gallerinnen mit einer souveränen Finalrunde am letzten Spieltag verdient an die Spitze gesetzt haben. Nach einer durchzogenen Hauptrunde fand Brühl rechtzeitig zu alter Stärke zurück und geht nun mit viel Selbstvertrauen in die Playoffs. Die Züricherinnen hingegen mussten lange um das Playoff-Ticket zittern. Sie erwischten einen Fehlstart in die Finalrunde und sicherten sich den vierten Rang erst am vorletzten Spieltag. Die Favoritenrolle liegt damit klar beim LC Brühl. Doch die Zürcherinnen, die dem Rekordmeister in der Finalrunde Anfang März beim 21:21 einen der wenigen Punktverluste verpassen konnten, wissen aus dem Vorjahr, wie man in den Playoffs für Überraschungen sorgen kann. Im Playoff-Final forderten sie den Rekordmeister über 5 Spiele und waren diesem mehrheitlich ebenbürtig. Daran werden sich die Spielerinnen erinnern. Daraus werden sie die Hoffnung schöpfen, den Final erneut zu erreichen. Doch genau diese Tatsachen werden bei den Brühlerinnen dafür sorgen, dass sie ihren Gegner nicht unterschätzen und von Beginn weg eine hochkonzentrierte Leistung werden abrufen müssen.
NW: Auf der Suche nach einer Trainer*in

medienLCB
LC Brühl Handball sucht: FU16P Trainer*in
Der LC Brühl Handball sucht eine motivierte Trainerin oder einen motivierten Trainer für unsere FU16P. Handballkenntnisse sind wünschenswert, eine Lizenz ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Möchtest du Teil der Erfolgsgeschichte von LC Brühl Handball werden?
Weitere Informationen erhältst du von unserem Verantwortlichen für Nachwuchs- und Breitensport:
Kontaktperson:
Roger Bertschinger
Telefon: 079 842 19 90
E-Mail: roger.bertschinger@lcbruehl.ch
Verein: LCB-Präsident Löhrer neu im SPL-Vorstand

medienLCB
An einer ausserordentlichen Generalversammlung haben die Klubs der SPAR Premium League 1 und SPAR Premium League 2 einen neuen, vierköpfigen Vorstand gewählt.
handball.ch
Die höchsten beiden Ligen im Schweizer Frauen-Handball haben wieder einen Vorstand. Vergangene Woche wurden: Felix Rübel (GC Amicitia Zürich), Chris Löhrer (LC Brühl Handball), Marco Bodmer (HSG Aargau Ost), Thomas Eggimann (HV Herzogenbuchsee) im Rahmen einer ausserordentlichen Generalversammlung in den neuen SPL-Vorstand gewählt. Felix Rübel bekleidet zudem das Amt des Präsidenten. Überdies hat eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern des LK Zug, LC Brühl, GC Amicitia und Spono unter der Leitung von Felix Rübel und in Zusammenarbeit mit dem SHV ein neues SPL-Reglement ausgearbeitet. Auch dieses wurde an der GV verabschiedet.
In seiner Sitzung vom 29. April hat der Zentralvorstand den neuen SPL-Vorstand sowie das Reglement bereits bestätigt. Somit sind Gremium und Regularien bereits rechtskräftig.
Felix Rübel: «Ich freue mich, gemeinsam mit Chris, Marco und Thomas den neuen SPL-Vorstand zu bilden und die Liga strategisch weiterzuentwickeln zu dürfen. Wir hoffen natürlich, dass in Zukunft auch engagierte Frauen im Vorstand Einsitz nehmen möchten. Als Vorstand wollen wir als Initiator und Katalysator wirken, schlussendlich werden es aber die Vereine und deren Führungskräfte sein, die die Zukunft in der Hand haben. Wir bauen auf jeden Fall auf eine gute Zusammenarbeit, insbesondere auch mit dem SHV und dessen Aushängeschildern, den Frauen-Nationalteams sowie der CONCORDIA Handball Akademie.»
Seit der Saison 2022/23 hatte die Liga keinen klassischen Vorstand mehr. Sie war direkt dem Zentralvorstand angegliedert, ZV-Mitglied Luzia Bühler wirkte als Vorsitzende der Liga. Der enge Austausch mit ZV und Verband bleibt auch in Zukunft bestehen. Operativ wird die Liga derweil weiterhin vom SHV in der Person von Philipp Keller, Leiter Ligen, betreut und geleitet. Er fungiert als Schnittstelle zwischen Verband, Klubs und neuem Vorstand.
Für den Spielbetrieb haben die Veränderungen abseits des Feldes nur wenig Auswirkungen. Wie die Liga nächste Saison nach dem Ende der Zusammenarbeit mit dem bisherigen Namenssponsor SPAR exakt heissen wird, gibt der Verband zu einem späteren Zeitpunkt bekannt. Ein erster Schritt für eine erfolgreiche Zukunft ist mit der Wahl des neuen Vorstands nun bereits getan.
NW: Brühler Juniorinnen starten emotional und kämpferisch in die Playoff-Halbfinals

medienLCB
Was für ein Handballtag in der St. Galler Kreuzbleiche: Vor einer eindrucksvollen Kulisse mit rund 250 enthusiastischen Fans erlebten die Zuschauer spannende erste Halbfinalspiele unserer Elite-Teams. Während die U14- und U16-Elite starke Heimsiege feiern konnten, musste sich die U18-Elite den favorisierten Spono Eagles geschlagen geben.
U14-Elite gewinnt Nervenschlacht gegen Zug
Den Auftakt machte die U14-Elite gegen den LK Zug und lieferte sich ein dramatisches Kopf-an-Kopf-Rennen. Maya Peiser eröffnete bereits nach 28 Sekunden das Skore für den LC Brühl. In einer intensiv geführten Partie wechselte die Führung mehrfach; kein Team konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen. Mit einem knappen 15:16-Rückstand ging es in die Pause.
Der Start in die zweite Halbzeit verlief holprig: Technische Fehler und ein starker Gegner aus Zug führten zu einem Drei-Tore-Rückstand. Doch eine Zeitstrafe gegen die Gäste brachte den LCB wieder ins Spiel. Der Ausgleich zum 20:20 markierte die Wende, angefeuert von einer stimmungsvollen Tribüne voller grün-weisser Begeisterung. Salome Fehr baute den Vorsprung auf 27:24 aus, ehe Maya Peiser mit einem Buzzer Beater zum 30:28 den viel umjubelten Schlusspunkt setzte. Der Teamgeist auf dem Feld und auf den Rängen verlieh diesem Spiel eine besondere Energie, die noch lange nachhallte.
U16-Elite legt mit kleinem Polster vor
Auch die U16-Elite traf im Halbfinale auf den LK Zug. Mira Rigatti eröffnete das Skore für Brühl, doch der Start gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Erst ein 4:0-Lauf Mitte der ersten Halbzeit brachte die St. Gallerinnen auf Kurs. Zwar konnten die Zugerinnen durch Zeitstrafen auf Brühler Seite zwischenzeitlich verkürzen, doch die Gastgeberinnen hielten dagegen und gingen mit einer 17:13-Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel bestätigte das Team seinen Vorsprung, obwohl einige hochkarätige Chancen ungenutzt blieben. Doch die starke Defensivarbeit und der erarbeitete Vorsprung sorgten für Sicherheit. Rahel Schönenberger erzielte den 30. Treffer – eine Marke, die traditionsgemäss einen Kuchen für das Team bedeutet – und sicherte den 33:29-Endstand. Die solide Vorstellung lässt für das Rückspiel in Zug hoffen.
U18-Elite findet gegen starke Spono Eagles nicht ins Spiel
Für die U18-Elite verlief der Halbfinalauftakt gegen die Spono Eagles hingegen nicht wie erhofft. Nach einem 1:6-Fehlstart sah sich das Team von Lars Pataky früh unter Druck. Trotz einer ersten Steigerung nach dem Timeout blieb die Hypothek gross: Zur Halbzeit lag Brühl bereits 10:22 zurück.
Auch in der zweiten Hälfte kämpften die Brühlerinnen aufopferungsvoll, konnten das Blatt jedoch nicht mehr wenden. Die Gäste aus Nottwil agierten über die gesamte Spieldauer dominant und siegten am Ende klar mit 25:43. Trotz der deutlichen Niederlage bewahrte die U18-Elite Moral und wird im Rückspiel alles daransetzen, sich besser zu präsentieren.
Rückspiele entscheiden über Finaleinzug
Am kommenden Samstag stehen die entscheidenden Rückspiele an: Die U14- und U16-Teams reisen mit Rückenwind nach Zug, während die U18-Elite in Nottwil auf eine Reaktion hofft. Der LC Brühl bedankt sich herzlich bei allen Fans für die grossartige Unterstützung in der Kreuzbleiche; eine Stimmung, die Gänsehaut hinterliess und den Brühler Geist eindrucksvoll verkörperte.
Wer unsere Juniorinnen auf dem Weg ins Finale begleiten möchte, ist herzlich eingeladen, in Zug und Nottwil dabei zu sein. Ganz nach dem Motto: BE THERE, BE GREEN, BE LOUD!
Halbfinal-Rückspiele, 03. Mai 2025
12:00 Uhr | FU16E | Sporthalle Zug
13:00 Uhr | FU18E | Kirchmatte Nottwil
14:00 Uhr | FU14E | Sporthalle Zug
SPL1: Mit Rang 1 in die Play-Offs!

medienLCB
Es war keine Glanzleistung, die die NLA-Handballerinnen des LC Brühl zum Abschluss der Finalrunde mit dem 26:24-Auswärtssieg beim HSC Kreuzlingen ablieferten.
Fritz Bischoff
Doch weil der bisherige Leader Spono Eagles bei Yellow Winterthur 26:33 verlor, beendet das Team von Trainer Raphael Kramer die Finalrunde auf dem 1. Platz. «Wir waren einmal Sechste und sind jetzt Erste. Das ist ein sehr gutes Gefühl», sagt Captain Laurentia Wolff. Im Playoff-Halbfinal trifft ihr Team auf den letztjährigen Playoff-Final-Gegner GC Amicitia Zürich.
Viele Unkonzentriertheiten
Bei der Dernière der Thurgauerinnen in der höchsten Spielklasse bemühten sich diese einmal mehr darum, für die St.Gallerinnen ein unbequemer Gegner zu sein. Ihre Leistung reichte aber auch beim 29. Vergleich nicht zum ersten Sieg gegen den Rekordmeister. Dieser tat sich gegen die offensive Deckung des Heimteams schwer. 16 Angriffe endeten mit einem Fehler – einem Wert, der eigentlich nicht zu einem Sieg reichen dürfte. Doch auch Kreuzlingen agierte mit 13 Fehlern nur bedingt besser. So entwickelte sich eine Partie auf einem bescheidenen Niveau. In der 1. Halbzeit lagen die Gastgeberinnen mehrheitlich und mit bis zu vier Treffern in Führung. Nach der Pause verschoben sich die Vorteile zum Gästeteam, das nach 46 Minuten 23:18 führte. Doch dann folgte eine eigentliche Fehlerorgie, die Kreuzlingen zum 23:23-Ausgleich nutzte. Ein etwas konzentrierteres Auftreten ermöglichte dem LC Brühl am Ende den Sieg.
Leistungssteigerung im Playoff-Halbfinal
Betrachtet man die ungenügende Leistung des Titelverteidigers in seiner letzten Finalrundenpartie als Hauptprobe für die am kommenden Samstag beginnende Playoff-Halbfinalserie, so ist eine Leistungssteigerung erforderlich. «Vor allem müssen wir unsere Fehlerquote senken. Gegen Kreuzlingen spielten wir alle nicht gut. Dies wird gegen GC Amicitia sicher anders sein», blickt Wolff voraus.
Telegramm
Handball Frauen
HSC Kreuzlingen – LC Brühl 24:26 (14:14)
Egelsee – 251 Zuschauer – Sr.: Wedrychowski/Winkler.
Strafen: 5-mal 2 Minuten (inkl. Disqualifikation Floh 58.) gegen den HSC Kreuzlingen und 3-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl Handball.
HSC Kreuzlingen: Sigggarard (7 Paraden)/Sander (5 P.); Blanke (10/5), Suter (1), Flohr (4), Klein, Kikanovic (1), Rothacker (3), Stoll, Mustapha (1), Aliu Berisha (2), Drent (1), Heinstadt, Rugovaj (1).
LC Brühl Handball: Brütsch (2 Paraden)/Dokovic (7 P.); Kernatsch (2), Baljak (3/1), Simova (1), Ackermann (2), Altherr, Lauper (3), Wolff (5), Tomasini (2), Coker (2), Schnider (1), Lüscher, Eugster (1), Hess (3), Arpagaus (1).
Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 1:1. LC Brühl ohne die verletzte Mosimann.
SPL1: Zum Abschied in Kreuzlingen

medienLCB
Die NLA-Handballerinnen des LC Brühl schliessen die Finalrunde mit ihrem letztmaligen Besuch beim HSC Kreuzlingen ab. Für diesen ist es wegen des freiwilligen Rückzuges aus der höchsten Liga nach der sportlich erfolgreichsten Periode der Vereinsgeschichte eine Dernière vom Spitzenhandball.
Fritz Bischoff
Weiter geht es für die Thurgauerinnen in der kommenden Saison in einer Kooperation mit dem BSV Weinfelden in der Nationalliga B. In der NLA standen sich Kreuzlingen und der LC Brühl in den vergangenen Jahren in 28 Partien gegenüber. Die St.Gallerinnen mussten dabei die Halle nie als Verliererinnen verlassen. So sind sie auch am Samstag ab 15.30 Uhr wieder in der Favoritenrolle. Aus den letzten sieben Partien haben sie sich 13:1 Punkte erspielt. Der 2. Platz ist dem Team von Trainer Raphael Kramer sicher. Dieser beinhaltet bei einem allfälligen dritten Spiel in der Best-of-3-Halbfinalserie ein zweites Heimspiel. Allenfalls könnten die St.Gallerinnen bei einem Sieg in Kreuzlingen die Finalrunde sogar auf dem 1. Platz abschliessen. Dies, wenn der Leader Spono Eagles sein letztes Spiel gegen Yellow Winterthur verlieren würde. Dann wäre der LCB dank der besseren Tordifferenz Finalrundensieger. Dieser trifft im Halbfinal dann ab dem 3. Mai 2025 auf GC Amicitia Zürich. Das zweitrangierte Team hat als Gegner Yellow Winterthur. «Es spielt keine Rolle, gegen wen wir im Playoff-Halbfinal spielen müssen. Wir haben diese Saison gegen beide Teams gute Leistungen abgeliefert», findet Manuela Brütsch, die Torhüterin des 33fachen Meisters. Die 41jährige Ex-Internationale tritt zum Ende der Saison zurück und will diesen Abschluss mit der 34. Titel für den LC Brühl krönen.
NW: Biberach über Ostern

medienLCB
Am internationalen Osterturnier im deutschen Biberach nahmen über das vergangene Wochenende die beiden LCB-Nachwuchsteams der U16- und U18-Elite teil. Sie kehrten mit viel Erfahrung, starken Leistungen und viel Rückenwind für die anstehenden Playoff-Halbfinals zurück nach St. Gallen.
U16 Elite überzeugt gegen starke Konkurrenz
Die U16-Elite trat in der B-Jugend-Kategorie (Jahrgänge 2008/09) an und zeigte in der Vorrunde eine ungefährdete Leistung. Drei klare Siege gegen Biberach (29:2), Pleissach (26:12) und Kornwestheim (22:15) sicherten den Gruppensieg. Im Viertelfinal folgte ein ungefährdeter 24:10-Erfolg gegen Budenheim.
Das Halbfinal gegen die Jugend-Bundesligistinnen des TV Nellingen entwickelte sich zum Spiel auf Augenhöhe. Trotz eines zwischenzeitlichen Vier-Tore-Rückstands kämpften sich die St. Gallerinnen stark zurück, unterlagen den körperlich überlegenen Deutschen am Ende aber knapp mit 13:14. Diese Niederlage schmerzte, zeigte aber auch, welch grosse Schritte das Team während der vergangenen elf Monate ging. Im Spiel um Platz drei machte sich die Belastung aus vier Turniertagen und fünf Spielen bemerkbar. Zwar gelang zum Abschluss nochmals ein 6:1-Lauf, der Ausgleich in diesem letzten Spiel blieb jedoch verwehrt. Mit Platz vier nahm das Team dennoch wertvolle Erkenntnisse mit. Nicht zuletzt, wie viel Potenzial in diesem jungen Team steckt.
U18 Elite erspielt sich Platz zwei
Die U18-Elite spielte in der höchsten weiblichen Kategorie des Turniers und trat mit einem dezimierten Kader an. Trotzdem zeigte das Team über alle Turniertage hinweg einen starken Zusammenhalt. Zwei Siege in der Vorrunde (24:20 gegen Pfullingen, 26:15 gegen Schwäbisch Hall), ein souveränes 24:9 im Viertelfinale gegen Fortes Venlo und ein klarer 28:16-Erfolg im Halbfinale gegen Mundenheim/Rheingönheim führten ins prestigeträchtige Finale.
Dort traf man auf den TSV Ismaning. Auch für unsere ältesten Juniorinnen ein Spiel auf Augenhöhe, das lange völlig offen blieb. Am Ende setzten sich die körperlich frischen Gegnerinnen mit breiter Bank durch (20:24), während dem LCB-Team spürbar die Kräfte ausgingen. Trotzdem darf der zweite Platz als starke Leistung gewertet werden, insbesondere angesichts der intensiven Belastung und des kleinen Kaders.
Vorfreude auf die Playoffs in der Kreuzbleiche
Beide Teams haben mit ihren Auftritten in Biberach gezeigt, dass sie für die anstehenden Playoff-Halbfinals bereit sind. Am Samstag, 26. April, kämpfen die U14-, U16- und U18-Elite-Teams ab 12:00 Uhr in der St. Galler Kreuzbleiche um den Einzug ins Finale der Schweizer Meisterschaft. Mit viel Schwung und Zusammenhalt im Gepäck.
SPL1: LC Brühl gegen den LK Zug ohne grosse Probleme

medienLCB
Als eine bedeutende und mit Spannung behaftete Begegnung hatte sich die zweitletzte Finalrundenpartie der Nationalliga A-Handballerinnen zwischen dem LC Brühl und dem LK Zug im Vorfeld angekündigt. Für die St.Gallerinnen ging es darum, ihren 2. Platz zu verteidigen, für die Zentralschweizerinnen war es die letzte Möglichkeit, sich noch für die Playoff qualifizieren zu können.
Fritz Bischoff
Doch beim Anpfiff in der Sporthalle Kreuzbleiche war jegliche Spannung weg, denn zeitgleich wurde in Zürich das Spiel zwischen GC Amicitia und Yellow Winterthur abgepfiffen. Weil die Stadtzürcherinnen 31:24 gewannen, war für die Brühlerinnen mindestens der 2. Platz fix und für die Zugerinnen die letzte Playoff-Möglichkeit vertan. Trotzdem entwickelte sich in St.Gallen eine unterhaltsame Partie mit einem 30:26 Endergebnis.
Überzeugende 1. Halbzeit des LCB
Dass der Heimsieg nicht deutlicher ausfiel, hatte seinen Grund im leistungsmässigen Nachlassen der Gastgeberinnen nach der 22:12-Führung in der 37. Minute. Zuvor hatte das Team von Trainer Raphael Kramer überzeugend agiert – offensiv wie auch defensiv – und auch von einer famosen Abwehrquote von 60 % von Torhüterin Manuela Brütsch profitiert. «Meine Quoten interessieren mich eigentlich nicht sonderlich, denn ich profitiere auch stark von der Abwehrarbeit meiner Mitspielerinnen. Mich hat vor allem die geschlossene Teamleistung mit dem Anteil aller Spielerinnen und das souveräne Auftreten gefreut», meinte die 41jährige Altmeisterin. Dass in den letzten 20 Minuten der Begegnung die Leistung nicht mehr an das zuvor Gezeigte herangekommen war, bemängelte auch sie. «Es mangelte defensiv wie offensiv an der geforderten Konsequenz. Doch letztlich war es ein souveräner Sieg.» Dieser beinhaltet, dass der LC Brühl die Finalrunde sicher auf dem 2. Platz, allenfalls sogar auf dem 1. abschliessen wird. In der letzten Runde wartet auswärts der HSC Kreuzlingen als Gegner. Der Leader Spono Eagles, der 36:28 gegen die Thurgauerinnen siegte, muss zu Yellow Winterthur. Würden die Luzernerinnen verlieren, wäre der LC Brühl (bei einem Sieg gegen Kreuzligen) dank der besseren Tordifferenz Finalrundensieger.
Telegramm
Handball Frauen
LC Brühl – LK Zug 30:26 (17:9)
Kreuzbleiche – 313 Zuschauer – Sr.: H. Albert Gallardo/O. Albert Gallardo.
Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl und 2-mal 2 Minuten gegen LK Zug.
LC Brühl: Brütsch (9 Paraden)/Dokovic (3 P.); Kernatsch (2), Baljak (4/1), Simova (5), Ackermann (1), Altherr (2), Lauper (2), Wolff (4/1), Tomasini (2/1), Coker (3), Schnider (1), Lüscher (1), Eugster (2), Hess (1), Arpagaus.
LK Zug: Knörr (7 Paraden)/Abt (0 P.); Schnarwiler (1), Pietrasik (3/3), Tschamper (1), Schürmann (1), Zaetta, Stutz (6), Brunett (2), Steinmann (4), Rüegg (2), Spieler, Bächtiger (4), Loretz, Petrig, Truchot (2).
Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 0:2. LC Brühl ohne die verletzte Mosimann.
SPL1: Streben nach zwei weiteren Punkten

medienLCB
Nach der Pause wegen der beiden WM-Playoff-Länderspiele des Nationalteams mit den zwei Siegen gegen die Slowakei und der damit verbundenen erstmaligen Qualifikation der Schweizerinnen für eine Weltmeisterschaft, geht die Meisterschaft der NLA-Handballerinnen in die Schlussphase der Finalrunde.
Fritz Bischoff
Zwei Runden sind noch zu spielen, ehe die Playoff-Begegnungen feststehen. Der LC Brühl empfängt am Samstag um 17.30 Uhr den LK Zug. «Wir wollen 2 weitere Punkte», gibt Trainer Raphael Kramer die Richtung vor. Die Ranglistensituation erklärt seine Forderung. Auf Position 1 sind die Spono Eagels mit 2 Punkten Vorsprung auf den Zweiten LC Brühl, der seinerseits 2 Punkte vor Yellow Winterthur liegt. Die St.Gallerinnen können sich somit noch Hoffnungen auf den ersten Platz machen, müssen sich jedoch auch in Acht nehmen, von Yellow nicht noch überholt zu werden.
Mit einem Sieg gegen Zug wäre diese Gefahr behoben, denn die Zürcherinnen verfügen über eine um 74 Treffer schlechtere Tordifferenz als der Titelverteidiger. Rangieren sich die Meisterinnen auf einem der ersten beiden Plätze würde ihnen im Best-of-3-Playoff-Halbfinal ein allfälliges zweites Heimspiel zustehen. Dies hat auch Trainer Kramer im Hinterkopf – doch nicht nur dies. «Wir erwarten einen topmotovierten Gegner, für den die Partie gegen uns die letzte Chance zur Playoff-Qualifikation beinhaltet. Wir wollen diese Ausgangslage nutzen, um mit allen Spielerinnen, die nach Verletzungen ins Team zurückgekehrt sind, die Feinheiten des Zusammenspiels zu verbessern.» Dieses Zusammenspiel könnte beim Gegner vor allem durch eine Spielerin gestört werden – Jacqueline Hasler-Petrig. Die 37jährige ist in ihrem Team noch immer eine zentrale Figur. Nach 328 Einsätzen in der höchsten Liga und mehr als 1530 Toren tritt die schnelle und wendige Rückraumspielerin zum Saisonende zurück.
SPL1: Gratulation für WM-Quali

medienLCB
Der LC Brühl Handball freut sich ausserordentlich, vier seiner SPL1-Spielerinnen zur erfolgreichen Qualifikation für die Handball-Weltmeisterschaft 2025 gratulieren zu dürfen: Lorena Baljak und Denise Kaufmann mit dem österreichischen Nationalteam sowie Malin Altherr und Laurentia Wolff mit der Schweizer Nationalmannschaft.
Österreich sicherte sich das WM-Ticket durch zwei Siege über die Türkei (36:29 und 30:25). Besonders beeindruckend war die starke Deckungsarbeit und das souveräne Auftreten des stark verjüngten Teams, zu dem unter anderem auch unsere LCB-Spielerinnen Lorena Baljak und Torfrau Denise Kaufmann beitrugen.
Die Schweiz schrieb ihrerseits Geschichte und qualifizierte sich erstmals überhaupt für eine Weltmeisterschaft. Nach dem deutlichen Hinspielsieg gegen die Slowakei in St. Gallen behielt das Team von Nationaltrainer Knut Ove Joa auch im Rückspiel (30:24) die Oberhand. Mit dabei und massgeblich beteiligt waren die beiden LCB-Spielerinnen Malin Altherr und Laurentia Wolff.
Wir sind stolz auf unsere vier Spielerinnen und gratulieren herzlich zu dieser grossartigen Leistung! Ihnen und ihren Nationalteams wünschen wir bereits jetzt viel Erfolg bei der WM 2025.
