Ein Wochenende für den Frauensport

Am Wochenende vom 21. und 22. März erwartet euch in St.Gallen ein sportliches Doppelhighlight mit geballter Frauenpower. Freut euch auf zwei spannende Spiele – Handball und Fussball.

Den Auftakt machen wir, der LC Brühl Handball, am Samstag, 21. März um 17.30 Uhr in der Sporthalle Kreuzbleiche gegen den LK Zug. Weiter geht es am Sonntag, 22. März um 14.00 Uhr, wenn die Frauen des FC St.Gallen 1879 im kybunpark auf den FC Luzern treffen. Rund um dieses Heimspiel findet zudem ein Family Day mit abwechslungsreichem Rahmenprogramm ab 11.30 Uhr statt.

Gratis ans LC Brühl-Spiel mit FCSG-Saisonabo
Besitzerinnen und Besitzer eines FCSG-Saisonabos können unser Spiel am Samstag kostenlos besuchen. Zeigt dafür einfach am Eingang der Kreuzbleiche euer gültiges Saisonabo des FC St.Gallen 1879 vor und erlebt einen spannenden Handballabend.

Gemeinsam den Frauensport in St.Gallen stärken
Mit dieser Aktion möchten wir gemeinsam mit dem FC St.Gallen 1879 auf den Frauen-Spitzensport in der Region aufmerksam machen und euch einladen, gleich zwei attraktive Spiele an einem Wochenende zu erleben. Wir freuen uns auf viele Zuschauerinnen und Zuschauer!


Immerhin zwei Punkte

Ohne zu überzeugen gewinnt der LC Brühl gegen die Spono Eagles 23:21.

Bericht: Fritz Bischoff, St.Galler Tagblatt
Bilder: Balthasar Dörig

Die Schlusssirene beendete in der Sporthalle Kreuzbleiche die Nationalliga A-Partie der Frauen zwischen dem LC Brühl und den Spono Eagles. Auf der Anzeigetafel leuchtete der 23:21-Sieg des Heimteams. Wie auf Befehl stürmten alle St.Gallerinnen zu ihrer Torhüterin Norah Kothen. Es war selbstredend kein Befehl, der die Spielerinnen zu ihrer Torhüterin führte, sondern weit mehr ein Ausdruck von Freude, Anerkennung und auch Erleichterung. Dass die Gastgeberinnen die zwei Punkte zu Hause festmachen konnten, lag zu einem wesentlichen Teil an der Leistung der 20jährigen Deutschen mit ihren 14 erfolgreichen Abwehraktionen. «Meine Leistung war auch der guten Abwehrarbeit meiner Mitspielerinnen zu verdanken. Sie haben super zugepackt», gab sie Komplimente zurück. Es war ihr aber auch nicht verborgen geblieben, dass in der Offensive während der gesamten Partie vieles nicht zu gefallen wusste. «Nur 23 erzielte Tore sind zu wenig. Wenn wir mit den Spitzenteams von GC Amicitia und Yellow Winterthur um die Meisterschaft mithalten wollen, müssen wir gegen die Spono Eagles deutlicher und überzeugender gewinnen.»

Unsicherheiten und zu wenig Überzeugung

Damit spricht Kothen auch den Spielverlauf an. Der LC Brühl geriet während der gesamten Spieldauer nie in Rückstand. Er schaffte es aber auch nie, eine Vorentscheidung zu erzwingen. In der 1. und der 2. Halbzeit gelang es Differenzen von bis zu vier Treffern zu erspielen, doch die Luzernerinnen verkürzten unter der Führung ihrer zehnfachen Torschützin Nora Emmenegger immer wieder. «Es mangelte unserem Angriffsspiel an Überzeugung, Konsequenz und dem Durchspielen der zweiten Angriffswelle», musste Trainer Raphael Kramer feststellen. Dieser Analyse konnte sich Clairebel Coker, die dank ihrer vier Tore in der 2. Halbzeit zur besten Spielerin ihres Teams gewählt wurde, anschliessen. «Wir haben unsere gute Deckungsarbeit offensiv nicht weitergeführt. Im Angriff nutzten wir zu viele Chancen nicht und haben uns damit für unsere Offensivaktionen nicht belohnt.» So blieb am Ende die Erkenntnis, dass die fehlende Konsequenz und Überzeugung mit und zu den eigenen Möglichkeiten zu einer durchzogenen Leistung geführt hat. Dank der zwei Punkte verbleibt der Titelverteidiger weiter im Trio der Spitzenteams mit dem Leader GC Amicitia und Yellow Winterthur. Wenn der LCB aber mit der direkten Konkurrenz mithalten will, kann er es sich künftig nicht mehr leisten, in einem Spiel vier Penaltys nicht zu verwerten.

LC Brühl – Spono Eagles 23:21 (13:11)
Kreuzbleiche – 250 Zuschauer – Sr.: Héctor Albert Gallardo/Oscar Albert Gallardo.

Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl und 0-mal 2 Minuten gegen die Spono Eagles.

LC Brühl: Kothen (14 Paraden)/Kikanovic (0 P. bei 1 Penalty))/Schäfer (0 P. bei einem Penalty); Kernatsch, Baljak (3), Simova (1), Ackermann (2), Altherr (2), Truchot, Coker (4), Schnider (3), Mosimann (1/1), Lüscher, Eugster (2), Hess (3), Arpagaus (2).

Spono Eagles: Strebel (4 Paraden)/Hartz (10 P.)/Strebel und Zürcher (nicht eingesetzt); von Rotz, Sutter (1), Manduca (3), Strupler, Käser, Herger (2), Schmied (1), Egli, Pellaton (1), Röösli (2), Emmenegger (10/4), Grüning (1).

Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 4:2. LC Brühl ohne Usik, Lauper, Kaufmann (verletzt).


LC Brühl verstärkt Geschäftsstelle

Der LC Brühl Handball verstärkt den Verein in seiner Entwicklung: Welcome Bryan Hug.

Die Anforderungen rund um den Verein, Projekte und Zusammenarbeit mit dem Verband oder das Umfeldmanagement des Vereins sind in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Gleichzeitig konnten Abgänge im Ehrenamt nicht immer vollständig kompensiert werden, was auch zu belastenden Situationen bei einigen Vereinstätigen führte. Um Aufgaben nachhaltiger zu verteilen und Entwicklungen aktiv voranzutreiben, erweitern wir unsere Kapazitäten. Bei vorwiegend internen Aktivitäten konnten in den vergangenen Wochen verschiedene ehrenamtliche Personen gewonnen werden. Bei Projekten und Aufgaben, welche über längere Zeit verfolgt, die Ansprechbarkeit während Bürozeiten gegeben und Initiative zwingend ist, erweitern wir die Geschäftsstelle.

Unser neuer Kollege unterstützt die Geschäftsstelle insbesondere in Marketing, Sponsoring und Administration.

Herzlich willkommen – lass uns gemeinsam Erfolg leben! 💚🤾‍♀️

Kontakt:
Bryan Hug
bryan.hug@lcbruehl.ch


LC Brühl Handball hat Platz 2 im Visier

Nach dem durch zwei Länderspiele bedingten Unterbruch der Nationalliga A-Meisterschaft der Frauen stehen bis zum Ende der Finalrunde von Ende April noch sechs Runden an. Der LC Brühl hat ein klares Ziel. Er will sich vom 3. auf den 2. Platz verbessern. Von GC Amicitia Zürich auf dem ersten Platz sind die St.Gallerinnen sechs Punkte entfernt, von Yellow Winterthur auf Position zwei nur einen Zähler. Gegen das Team aus der Eulachstadt spielen die Brühlerinnen in der zweitletzten Runde. Wollen sie sich die Möglichkeit zum 2. Platz, der im Playoff-Halbfinal ein allfälliges zweites Heimspiel einbringt, offenhalten, sind in den anstehenden Runden Siege ein Pflichtprogramm. Dies gilt auch für das Heimspiel vom Samstag (Spielbeginn 17.30 Uhr) gegen die Spono Eagles. Im Gegensatz zum LC Brühl haben die fünftplatzierten Luzernerinnen die Playoff-Qualifikation noch nicht geschafft. «Wir wollen die Partie gegen die Spono Eagles – wie auch alle andern noch anstehenden – nutzen, um in Fahrt zu kommen und uns so schnell wie möglich auf den 2. Platz verbessern», sagt Trainer Raphael Kramer. Ein Ziel des Rekordmeisters wird es in seinem Heimspiel auch sein, sich für die schwache Leistung mit der 19:26-Niederlage in Zürich vor zwei Wochen gegen den Leader GC Amicitia zu rehabilitieren.

LC Brühl Handball - SPONO Eagles Samstag, 14. März 2026, 17.30 Uhr, Sporthalle Kreuzbleiche
SR: Albert Gallardo Héctor, Albert Gallardo Oscar

Bericht: Fritz Bischoff, St.Galler Tagblatt
Foto: Balthasar Dörig


Die Frifag bleibt Platin-Sponsor des LC Brühl Handball

Der LC Brühl Handball darf weiterhin auf die wertvolle Unterstützung der Frifag zählen: Das Unternehmen bleibt Platin-Sponsor unseres Vereins. Diese Fortsetzung der langjährigen Partnerschaft erfüllt uns mit grosser Freude und Dankbarkeit.

Als einer der erfolgreichsten Handballvereine der Schweiz stehen wir für Kontinuität, Leistungsbereitschaft und nachhaltige Nachwuchsförderung. Um unsere sportlichen Ziele in der höchsten Schweizer Liga zu erreichen und gleichzeitig junge Talente gezielt zu fördern, sind wir auf starke und verlässliche Partner angewiesen.

Die Frifag begleitet uns bereits seit vielen Jahren – ein Engagement, das weit über ein klassisches Sponsoring hinausgeht und von gegenseitigem Vertrauen sowie gemeinsamen Werten geprägt ist.

Joël Wachter, Geschäftsführer des LC Brühl Handball, sagt dazu:
„Es bedeutet mir enorm viel, dass wir diese langjährige Partnerschaft aufrechterhalten können. Es ist für uns nicht selbstverständlich und wir schätzen die Zusammenarbeit extrem!“

Dank Partnern wie der Frifag können wir weiterhin ambitionierte sportliche Ziele verfolgen, professionelle Strukturen sichern und die Zukunft des Frauenhandballs nachhaltig gestalten. Dafür sagen wir herzlich Danke 💚.


Eine Lehrstunde für den Meister beim Cupsieger

Nach der 25:26-Niederlage im Cupfinal gegen GC Amicitia Zürich vor einer Woche standen für die Handballerinnen des LC Brühl mit den beiden Spitzenspielen gegen Yellow Winterthur und GC Amicitia innerhalb von nur 48 Stunden zwei eigentliche Bewährungsproben und Leistungtests an. Die St.Gallerinnen konnten nur bedingt überzeugen. Fiel die Leistung am Freitag mit dem 32:25-Sieg gegen Yellow noch mehr oder weniger befriedigend aus, so missriet die Cupfinal-Revanche am Sonntagabend gegen GC Amicitia mit der 19:26-Niederlasge völlig. Es war eine Lehrstunde, die die Zürcherinnen den St.Gallerinnen verabreichten. Der Cupsieger war in sämtlichen Belangen das bessere Team. Von einer hervorragenden Torhüterin Sereina Kuratli profitierend wurde eine sehr gute Defensivarbeit geleistet. Die Brühlerinnen fanden keine Lösungen und wirkten kaum einmal zwingend. Insbesondre die Chancenauswertung mit 21 vergebenen Würfen war ganz einfach schlecht. Da passte es ins Bild, dass die drei zugesprochenen Penaltys alle deutlich über das Tor geworfen wurden. Hatten gegen Yellow 34 Minuten gereicht, um 19 Tore zu erzielen, so wurden gegen GC Amicitia dafür 60 Minuten benötigt. Hätten die Zürcherinnen nach ihrem Zehntorevorsprung beim 21:11 in der 44. Minute weiter konsequent gespielt, wäre eine Kanterniederlage des Rekordmeisters unvermeidbar gewesen. Für die St.Gallerinnen ist zu hoffen, dass sie die Nationalmannschaftspause mit den EM-Qualifikationsspielen gegen Holland auch ohne ihren Trainer Raphael Kramer, der erstmals in seiner neuen Funktion als Assistenztrainer im Nationalteam fungieren wird, für eine Analyse werden nutzen können.

Bericht: Fritz Bischoff, St.Galler Tagblatt
Foto: Balthasar Dörig

LC Brühl – Yellow Winterthur 32:25 (18:13)
Kreuzbleiche – 325 Zuschauer – Sr.: Brunner/Salah.

Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl und 1-mal 2 Minuten gegen Yellow Winterthur

LC Brühl: Kothen (12 Paraden)/Kikanovic(0 P.); Kernatsch (3), Baljak, Simova (2), Ackermann (1), Altherr, Truchot (1), Coker (2), Schnider (3), Mosimann (6/3), Lüscher, Eugster (5), Usik (1), Hess (7), Arpagaus (1).

Yellow Winterthur: Stüdemann von Ehrenstein (5 Paraden)/Chappuis (3 P.); Vasic (3), Skoricova (1), Oliveira de Almeida (4), Barancova ()1, Heer (2), Osterwalder (1), Drent (2), Mössner, Dübendorfer (5/4), Mustafa Abramowicz (6).

Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 1:1. LC Brühl ohne die verletzten Lauper und Kaufmann.

 

GC Amicitia Zürich - LC Brühl 26:19 (13:8)
Saalsporthalle – 165 Zuschauer – Sr.: Hardegger/Hardegger.

Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl und 3-mal 2 Minuten gegen GC Amicitia.

GC Amicitia Zürich: Kuratli (14 Paraden)/Krüger (0 P.); Bopp (1), Aellen (4), K. Erni (2/2), Winterberg (3), Rusert (6), Kündig (3), Schmid (1), D Ambrosio (2), J. Erni (1), Schläpfer (3).

LC Brühl: Kothen (1 Paraden)/Kikanovic (12 P.); Kernatsch (4), Baljak (4), Simova (1), Ackermann (1), Altherr (2), Truchot (1), Coker (1), Schnider, Mosimann (1), Lüscher, Eugster (2), Usik, Hess, Arpagaus (2).

Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 2:3. LC Brühl ohne Lauper, Kaufmann (beide verletzt) und Schäfer (überzählig).


LC Brühl mit zwei Spitzenpartien innerhalb 48 Stunden

Nach dem am vergangenen Sonntag in Winterthur mit 25:26 verlorenen Cupfinal gegen GC Amicitia Zürich folgen für den LC Brühl in der Meisterschaft die nächsten zwei Bewährungsproben. Innerhalb von nur 48 Stunden stehen die St.Gallerinnen den beiden Teams an der Spitze der Nationalliga A gegenüber. Am Freitag (Spielbeginn 19.30 Uhr) empfangen sie in der Sporthalle Kreuzbleiche den Ranglistenzweiten Yellow Winterthur. Die Zürcherinnen haben auf die Brühlerinnen nur zwei Punkte Vorsprung. Bei einer Niederlage müssten sie Platz zwei an ihren Gegner abgeben. Am Sonntag (17.00 Uhr) steht für den Rekordmeister das Auswärtsspiel gegen den Tabellenleader GC Amicitia an. Damit kommt es nur eine Woche nach dem Cupfinal zur grossen Revanche. Die Zürcherinnen haben aktuell vier Punkte mehr auf ihrem Konto als die St. Gallerinnen. In der Partie geht es somit weit mehr um Prestige, denn um Ranglistenpositionen im Hinblick auf die Playoff.

Clairebel Coker bis 2027 beim LCB

Weiter als bis zu den Anfang Mai beginnenden Playoff geht die Kaderplanung beim LC Brühl. Mit Clairebel Coker konnte der in diesem Jahr auslaufende Vertrag bis 2027 verlängert werden. Die 20jährige hat ihre Ausbildung in der Handball-Akademie in Cham im Kanton Zug absolviert. Die 180 cm grosse Rückraumspielerin hat sich in den vergangenen zwei Jahren zu einer Schlüsselspielerin entwickelt. Zum einen überzeugt sie mit ihrer Defensivarbeit und zum andern ist sie dank ihrer Grösse in der Offensive für viel Druck aus der Distanz zuständig. Ihre Vertragsverlängerung zeigt auch den längerfristigen Weg mit einer allenfalls späteren Verpflichtung durch einen ausländischen Verein auf. «Ich kann mich beim LCB zu einer kompletten Spielerin weiterentwickeln, um dann den nächsten Schritt zu machen. Das Umfeld und die Bedingungen passen für mich aktuell perfekt. Ich fühle mich in unserem Team extrem wohl.» Glücklich ob der Vertragsverlängerung von Coker zeigt sich auch Trainer Raphael Kramer. «Mit Clairebel haben wir eine, wenn nicht die vielversprechendste junge Schweizer Nationalspielerin in den eigenen Reihen. Das freut mich sehr.»

Bericht: Fritz Bischoff, St.Galler Tagblatt
Foto: Balthasar Dörig


Raphael Kramer wird Co-Trainer der Schweizer Frauennationalmannschaft

Raphael Kramer wird ab sofort die Funktion des Co-Trainers beim Frauen-Handball-Nationalteam übernehmen. Diese Ernennung ist eine besondere Anerkennung für seine erfolgreiche und engagierte Arbeit im Spitzenhandball.

Umso mehr freut es uns, dass er unserem Verein weiterhin als Cheftrainer erhalten bleibt und seine Aufgaben mit voller Überzeugung weiterführen wird.

Zu seiner neuen Aufgabe sagt Raphael Kramer:

„Es erfüllt mich mit Stolz, künftig als Co-Trainer im Nationalteam unseres Landes mitzuwirken und mein Land auch auf internationaler Ebene im Handball zu vertreten. Gleichzeitig bleibe ich mit voller Überzeugung und grossem Fokus bei meinem Brühler Team und freue mich sehr auf die kommenden Aufgaben hier. Dem Verein, dem Staff und meinem Team bin ich äusserst dankbar, dass ich mich in diesem Umfeld so entwickeln durfte, dass es soweit kam und ich diese Chance nun wahrnehmen kann. Ich bin überzeugt, dass durch diese neue Tätigkeit alle profitieren können.“

Als erster Triple-Gewinner hat er bereits einen historischen Meilenstein gesetzt. Die neue Aufgabe auf nationaler Ebene ist ein weiterer bedeutender Schritt in seiner beeindruckenden Trainerlaufbahn.

Wir gratulieren Raphael herzlich zu dieser verdienten Berufung und wünschen ihm für seine neue Herausforderung viel Erfolg.


Clairebel Coker verlängert beim LC Brühl Handball bis 2027

Der LC Brühl Handball freut sich, die Vertragsverlängerung mit Clairebel Coker bekanntzugeben. Die 20-jährige Rückraumspielerin bleibt dem Schweizer Rekordmeister bis mindestens 2027 erhalten.

Coker, die ihre handballerische Ausbildung in der CONCORDIA Handball-Akademie absolvierte, hat sich in den letzten Jahren zu einer Schlüsselspielerin im Team entwickelt. Mit ihrer Dynamik, Athletik und Spielintelligenz trägt sie massgeblich zum Erfolg des LC Brühl bei.

„Ich kann mich hier zu einer kompletten Spielerin weiterentwickeln, um den nächsten Schritt zu machen. Das Umfeld und die Bedingungen passen für mich perfekt und ich fühle mich extrem wohl in diesem Team“, sagt Coker zu ihrer Vertragsverlängerung.

Cheftrainer Raphael Kramer zeigt sich ebenfalls erfreut: „Mit Claire haben wir eine, wenn nicht die vielversprechendste junge Schweizer Nationalspielerin innerhalb des Landes in den eigenen Reihen. Ich freue mich sehr, ein weiteres Jahr mit ihr auf Titeljagd zu gehen und ihre Entwicklung gemeinsam voranzutreiben. Dank ihrer beeindruckenden Athletik, grossem Talent und mentalen Lockerheit werden wir wiederum ein sehr ernst zu nehmendes Team stellen.“

Coker hat bereits 10 Länderspiele für die Schweizer Nationalmannschaft bestritten und dabei 4 Tore erzielt. Mit ihrer Vertragsverlängerung setzt der LC Brühl ein klares Zeichen für die Zukunft und unterstreicht seine Ambitionen im Schweizer Frauenhandball.

Wir freuen uns auf die kommenden Jahre mit Claire im grünen Trikot!

Bild: Beatrice Hänsler


Der 13. Cupsieg bleibt dem LC Brühl verwehrt

Fritz Bischoff, St.Galler Tagblatt
Bild: FOTO Wagner / Alexander Wagner

Die St.Galler Nationalliga A-Handballerinnen verlieren in Winterthur vor 1265 Zuschauern den Cupfinal gegen GC Amicitia Zürich 25:26

Seit der erstmaligen Austragung im Jahr 2000 war der diesjährige Cupfinal die 26. Austragung. Mit zwölf Siegen ist der LC Brühl Rekordgewinner. Die 13. Goldmedaille ist dem 34-fachen Rekordmeister verwehrt geblieben. In Winterthur verloren die St.Gallerinnen vor 1265 Zuschauerinnen und Zuschauern gegen GC Amicitia 25:26. Für die Zürcherinnen, die erstmals seit 2005 den Final erreicht hatten, ist es der erste Cupsieg seit der Fusion der beiden Vereine ZMC Amicitia und Grasshoppers. GC Amicitia konnte sich damit auch für die Niederlage im dramatischen Playoff-Final 2024 revanchieren. «Doch so weit hätte es nicht kommen müssen. Wir hatten es in den eigenen Händen, die Partie zu gewinnen.  Es waren Kleinigkeiten, die gegen uns entschieden haben und es waren Kleinigkeiten, die bei uns nicht gepasst haben», fasste LCB-Captain Mirjam Ackermann ihre Enttäuschung zusammen.

Überlegen und trotzdem mit Pausenrückstand

Der Spielverlauf und die Kräfteverhältnisse in der 1. Halbzeit waren eine eher kuriose Sache. Die Brühlerinnen führten mehrheitlich, traten dominant auf und lagen zur Pause trotzdem mit zwei Toren (10:12) zurück. Die Zürcherinnen wirkten lange nervös und zum Teil auch verunsichert. Dies wussten die Ostschweizerinnen bedingt zu nutzen. Nach dem 3:3 in der sechsten Minute gerieten sie bis zur 29. Minute nie mehr in Rückstand. Sie spielten zum Teil dominant auf und wirkten defensiv gefestigt. Der grosse Maskel aber war, dass die Tordifferenz nie mehr als zwei Treffer betrug. «Wir hatten schlichtweg zu viele schlechte Würfe», musste Trainer Raphael Kramer feststellen. Auch Malin Altherr, die mit neun Treffern die beste Torschützin ihrer Equipe war, analysierte in diesem Bereich. «Wir waren das bessere Team. Doch wir haben aus unserer Überlegenheit zu wenig gemacht.» Dies rächte sich in den Schlussminuten vor der Pause, als die Zürcherinnen ihren 8:10-Rückstand innerhalb von drei Minuten in eine 12:10-Führung umbogen. Den wesentlichsten Faktor zu dieser Tatsache lieferte Sereina Kuratli. Die Zürcher Nationaltorhüterin glänzte mit einer Quote von 53 Prozent gehaltenen Bällen.

Fünftorevorsprung für den Cupsieger

In der 2. Halbzeit musste GC Amicitia nie mehr einen Rückstand aufholen. Wohl gelang dem LCB noch dreimal der Gleichstand, doch der Gegner zeigte sich stabil. Zehn Minuten vor dem Ende lag er beim 18:23 erstmals mit fünf Treffern in Front. Der Sieg schien zur Formsache zu werden. Dem wollten die St.Gallerinnen nicht beipflichten. «Wir haben immer an unseren Sieg geglaubt, bis zur letzten Sekunde und dafür gekämpft», beschrieb Ackermann. Nur um Wenig blieb ihrem Team am Ende der Ausgleich zum 26:26 und damit der Weg in die Verlängerung versagt. So muss der LC Brühl ein weiteres Jahr auf einen Cupsieg warten. In der Meisterschaft wird der neue Cupsieger dann wohl erneut der härteste Konkurrent sein. Wollen die St.Gallerinnen den Zürcherinnen dann nicht abermals den Vortritt lassen müssen, wissen sie jetzt wohl endgültig, woran in den nächsten Monaten zu arbeiten ist. Ihr Spiel muss über die gesamten 60 Minuten stabiler werden. In diesen Bereich gehört eine besser Wurfauswertung, die Reduktion der Fehlerzahl – aber auch bessere und konstantere Leistungen der Torhüterinnen.

Auch Nachwuchsteam verliert

Ein Erfolgserlebnis blieb dem LC Brühl auch im Cupfinal der U18-Elitejuniorinnen mit der 26:31-Niederlage gegen den LK Zug verwehrt. Das Team des Trainerduos Silvio Rigatti/Manuela Brütsch konnte bis zum 16:16 das Geschehen offen gestalten, musste dann aber abreissen lassen und lag in der Folge bis zum Schluss stets zurück, womit die Titelverteidigung nicht gelungen war.

LC Brühl – GC Amicitia Zürich 25:26 (10:12)
AXA Arena Winterthur – 1265 Zuschauer – Sr.: Hasler/Hungerbühler.

Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl und 2-mal 2 Minuten gegen GC Amicitia.

LC Brühl: Kothen (7 Paraden)/Kaufmann (nicht eingesetzt)/Kikanovic (2 P.); Kernatsch (4), Baljak (1), Simova (3), Ackermann (1), Altherr (9/4), Truchot, Coker, Schnider, Mosimann, Lüscher (3), Eugster (1), Usik, Hess (3), Arpagaus.

GC Amicitia Zürich: Kuratli (14 Paraden)/Krüger (0 P.); Bopp, Aellen (7/3), K. Erni (2/2), Winterberg (3), Rusert, Kündig (5), Schmid (3), D Ambrosio, J. Erni (2), Schärer (3), Schläpfer (1).

Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 2:2. LC Brühl ohne Lauper (verletzt) und Schäfer (überzählig).


LC Brühl Handball

Adresse  LC Brühl Handball | 9000 St. Gallen
Geschäftsstelle  Andrea Albrecht | info@lcbruehl.ch | T +41 71 280 11 30

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