LC Brühl will die Serie auf 1:1 stellen

St.Galler Titelverteidigerinnen im Frauenhandball wollen im Playoff-Final gegen GC Amicitia den ersten Sieg.

Bericht: Fritz Bischoff, St.Galler Tagblatt
Bild: Benjamin Faes Photography

Zum vierten Mal in Folge stehen die Nationalliga A-Handballerinnen des LC Brühl im Playoff-Final. Das erste Spiel der Best-of-Five-Serie haben sie am Samstag in Zürich gegen GC Amicitia 26:27 verloren. Für den Titelverteidiger ist in diesem Jahr in der finalen Phase im Gegensatz zu den vergangenen vier Jahren etwas anders. Der Rekordmeister hat die Finalrunde nicht auf dem ersten Platz abgeschlossen. Nach 24 Runden hatte er als Tabellenzweiter neun Punkte Rückstand auf die Zürcherinnen. In den Halbfinals hatten beide Teams Heimrecht und setzten sich in zwei Partien (GC Amicitia gegen den LK Zug und der LC Brühl gegen Yellow Winterthur) durch. Da für die Finalserie die Rangierung der Finalrunde über das Heimrecht entscheidet, war der Auftakt zu den möglichen fünf Partien nicht in der St.Galler Sporthalle Kreuzbleiche, sondern in der Zürcher Saalsporthalle. Ob dies nun für den 34fachen Meister ein Nachteil war, ist kaum zu beurteilen. Die Statistik der vergangenen drei Jahr mit zehn Partien in Zürich zeigt bei fünf Siegen der Gastgeberinnen, vier Siegen des Gästeteams und einem Unentschieden ein ausgeglichenes Bild.

Brühl unter Zugzwang

Von den letzten zehn Direktvergleichen in St.Gallen entschied der LC Brühl bei drei Niederlagen und einem Unentschieden deren sechs zu seinen Gunsten. Wohl nicht nur wegen dieser Werte fordert LCB-Trainer Raphael Kramer am Mittwochabend ab 19.15 Uhr von seinen Spielerinnen einen Sieg. «Wir müssen die Serie auf 1:1 stellen», hält er fest. Sein Team steht unter Zugzwang. Eine zweite Niederlage und das 0:2 in der Serie würde zur wohl übermächtigen Hypothek. Die Brühlerinnen haben im ersten Spiel gezeigt, dass sie mit dem Cupsieger auf Augenhöhe sind. Kramer will in der Offensive mehr Risikobereitschaft. Da verletzungsbedingt mit Katarina Simova und Clairebel Coker die beiden grossgewachsenen Rückraumspielerinnen nicht für die Tore aus der zweiten Linie sorgen können, wird der Druck auf die gegnerischen Schnittstellen der Defensive entscheidend sein.

LC Brühl - GC Amicitia Zürich
20.05.2026, 19.15 Uhr, Sporthalle Kreuzbleiche – Sr.: Albert Gallardo Héctor/Albert Gallardo Oscar.


LC Brühl mit zu wenig Risikobereitschaft

St.Galler Nationalliga A-Handballerinnen verlieren bei GC Amicitia Zürich das erste Spiel der Playoff-Finalserie 26:27.

Bericht: Fritz Bischoff, St.Galler Tagblatt
Bild: Benjamin Faes Photography

Die erste Partie der Playoff-Finalserie nach dem Modus Best-of-Five im Frauenhandball zwischen dem Cupsieger GC Amicitia Zürich und dem Titelverteidiger LC Brühl verlief so, wie dies erwartet worden war. Es standen sich zwei Teams auf Augenhöhe gegenüber. Am Ende waren es Kleinigkeiten, die über Sieg und Niederlage entschieden. Dementsprechend knapp fiel mit dem 27:26-Heimsieg der Zürcherinnen das Schlussergebnis aus. Dass es nicht zur Verlängerung kam, war auch einer Kleinigkeit geschuldet. Die St.Gallerinnen erhielten vier Sekunden vor Spielende noch einen Freiwurf zugesprochen. Nach einem Zuspiel von Mirjam Ackermann auf Malin Altherr zielte diese um wenige Zentimeter über das Tor. Die Schlusssirene ertönte, die Zürcherinnen jubelten und es stand in der Serie 1:0 zu ihren Gunsten. Die zweite Partie findet am kommenden Mittwoch mit Spielbeginn um 19.15 Uhr in der St.Galler Sporthalle Kreuzbleiche statt.

Brühl nur viermal in Führung

Auch dann wird wieder ein enger Spielverlauf zu erwarten sein, wie dies in Spiel eins der Fall war. Wohl führte GC Amicitia mehrheitlich, doch überlegen agierte das Heimteam trotz der Tatsache nicht, dass das Gästeteam nur viermal in der Startviertelstunde und während genau 290 Sekunden die Führung für sich in Anspruch nehmen konnte. Die Zürcherinnen schafften es aber auch nie, ihren Vorsprung auf mehr als drei Tore zu vergrössern. Die St.Gallerinnen erzielten immer wieder den Anschlusstreffer oder gar den Ausgleich. Der Führungstreffer jedoch blieb ihnen trotz guter Abschlussmöglichkeiten verwehrt. Dies lag zum einen an der zupackenden Abwehrarbeit ihrer Gegnerinnen, aber auch an eigenem Unvermögen. Aus dem Rückraum wurde zu wenig Druck auf die Schnittstellen in der taktisch gut vorbereiteten gegnerischen Defensiv erzeugt. Die Laufwege führten oft nicht in die Tiefe, sondern in die Quere oder wie es Trainer Raphael Kramer formulierte: «Zu zahlreich spielten wir Alibiabläufe ohne Risikobereitschaft. Einzelne Spielerinnen übernahmen zu wenig Verantwortung.» Dass Brühl ohne grosses Risiko agierte zeigt auch die Fehlerstatistik. In der 1. Halbzeit war kein einziger Fehler zu verzeichnen, in der Zweiten waren es nur deren drei. Diese Zahlen an unerzwungenen Ballverlusten wären an sich ausgezeichnet, doch lassen sie auch die bemängelte Risikobereitschaft erkennen.

Sladana Dokovic schon wieder ein Rückhalt

Defensiv fiel die Leistung des Rekordmeisters mit den 27 Gegentreffern im Rahmen der bisherigen Direktbegegnungen aus. Mängel gab es ab und zu im Rückzugsverhalten und den Absprachen bezüglich der Kompaktheit. Dass der Vorsprung des Heimteams nie vorentscheidend wurde, war auch ein Verdienst von Sladana Dokovic. Nach 20 Minuten löste sie die eher glücklos agierende Norah Kothen im Tor ab. «Es war schon ein spezielles Gefühl und ich hatte wohl gewisse Anlaufschwierigkeiten, aber dann fühlte es sich recht gut an», sagte die 30jährige, die vor einem Jahr ihren Rücktritt erklärt hatte und nun in den Playoff ein Comeback gibt.

Handball Frauen NLA – Erster Playoff-Final der Serie Best-of-Five

GC Amicitia Zürich – LC Brühl 27:26 (15:14)
Saalsporthalle – 450 Zuschauer – Sr.: Spengler/Woschitz.

Strafen: 0-mal 2 Minuten gegen GC Amicitia und 2-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl.

GC Amicitia Zürich: Kuratli (9 Paraden)/Krüger (1 P.); Bopp (3), Wick, Aellen (11/6), K. Erni, Winterberg (5), Kündig (2), Schmid (1), D Ambrosio, J. Erni (2), Schärer (2), Schläpfer (1).

LC Brühl: Kothen (1 Parade)/Dokovic (8 P.)/Schäfer (nicht eingesetzt); Kernatsch (3), Baljak (2), Ackermann (3), Altherr (8/6), Truchot, Coker, Schnider, Mosimann (1), Lüscher, Eugster (1), Usik, Hess (6), Arpagaus (2).

Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 0:1. LC Brühl ohne Simova, Kikanovic, Lauper und Kaufmann (alle verletzt).


Norah Kothen - zwischen Leistungssport und zwei Studien

Die Torhüterin der LC Brühl-Handballerinnen ist im Playoff-Final gegen GC Amicitia eine entscheidende Leistungsträgerin

Bericht: Fritz Bischoff
Bild: Balthasar Dörig

Zum vierten Mal in Folge haben sich die Handballerinnen des LC Brühl für den Playoff-Final qualifiziert und zum vierten Mal in Folge wollen sich die St.Gallerinnen die Goldmedaillen umhängen lassen. Es wäre für den Rekordmeister der 35.Titelgewinn. Wie schon vor zwei Jahren ist der Playoff-Finalgegner GC Amicitia Zürich. Vor dem ersten Spiel der Best-of-5-Serie vom Samstag um 18.00 Uhr in der Zürcher Saalsporthalle sind es nicht nur taktische Komponenten, die die Vorbereitungen prägen, sondern auch personelle. Der Zürcher Finalrunden- und Cupsieger schlägt sich schon die ganze Saison mit einem schmalen Kader durch. Der LC Brühl war und ist immer wieder mit Verletzungsproblemen konfrontiert. Insbesondere die Position der Torhüterin stellte an die Verantwortlichen oft neue Herausforderungen. Deshalb wurde jüngst die vor einem Jahr zurückgetretene Sladana Dokovic reaktiviert. Sie soll im Bedarfsfall nicht nur der Torhüterin Nummer 1 – Norah Kothen – ersetzen, sondern ganz einfach auch Belastung von ihr nehmen.

Liebe zum Studium und zum Handball

Die 21jährige Deutsche bezeichnet sich selbst als recht unkonventionell und als einen Nerd, also jemanden, der für ein Thema «brennt» und dafür viel Zeit investiert, um diese zu verstehen und zu vertiefen. Sie bewältigt ein Studium im politik-soziologischen Bereich und eines im mathematischen mit angewandter künstlicher Intelligenz. Dazu widmet sie sich intensiv dem Handball. «Ich liebe beides – meine Studiengänge und den Handballsport. Das alles ist zwar eine unübliche Kombination, dennoch gibt es mir unfassbar viel Energie, mich mit Freunden über gemeinsame Interessen aus diesen Bereichen, die in meinen Studienrichtungen vorkommen, zu unterhalten. Als Kind hatte ich bereits für ein Mädchen unübliche Verhaltensweisen und Interessen wie Technik, Lego und Schach. Lange Zeit dachte ich, mich an konventionelle Hobbies anpassen zu müssen. Mittlerweile stehe ich dazu und beschäftige mich neben dem Sport gerne und sehr viel mit Informatik und Philosophie.»

Nicht viel zwischen den Ohren

Wenn man der 171,5 cm grossen und 72 kg schweren Handballerin zuhört und ihren Gedanken zu folgen versucht, kommt bald einmal die Frage der Intelligenz und ihres Intelligenzquotienten auf. Ihre Antwort verbindet sie mit einem Lachen. «Meinen IQ habe ich noch nie bestimmt. Ich denke, dass er unter primitiv einzuordnen ist, denn sonst würde ich nicht im Handballtor stehen, mich von klebrigen Bällen abwerfen lassen und daran auch noch Freude haben. Da kann nicht so viel Intelligenz zwischen meinen Ohren sein.» Begonnen hat ihre Handballkarriere an ihrem Geburtsort Grefrath nicht als Torfrau, sondern als Feldspielerin im mittleren Rückraum. Es kam im Nachwuchsbereich dann eine Zeit, in der sie eine Halbzeit auf dem Feld und die andere im Tor spielte. Nach einer Fussverletzung wurde sie dann endgültig zur Torhüterin. Ihrem Talent geschuldet führte sie ihr Weg bis in die Bundesliga zu Dortmund. Von dort wechselte sie – auch mit der Erfahrung aus den Nachwuchsnationalteams und europäischen Vereinseinsätzen ausgestattet – vor einem Jahr zum LC Brühl. «Ich wollte meine Komfortzone verlassen und ins Ausland wechseln. Ich wollte mich menschlich weiterentwickeln. Trotz ab und zu Heimweh, habe ich den Schritt nicht bereut.»

Im Tor extrovertierter als privat

Obwohl St.Gallen im Vergleich zu Dortmund ein eigentliches Dorf sei, hat sich Norah Kothen in der Schweiz mittlerweile bestens eingelebt. In ihrem Team ist sie zu einer wichtigen Führungsspielerin, die viel Verantwortung übernimmt, geworden. «Ich will dem Spiel meinen Stempel aufdrücken und auch meine Freiheiten ausleben. Im Tor bin ich allerdings deutlich extrovertierter als privat. Da bin ich ruhiger, zurückhaltender und beobachtender. Viel Zeit verbringe ich mit meinen Studien, meinen spezifischen Interessen, mit dem Sport und am Telefon mit meinen besten Freunden.» Die Saison will sie mit dem Meistertitel abschliessen. Dies, obwohl dem Team die Alterserfahrung fehle. «Wir blicken auf durchwachsene Monate zurück. Es ist, wie wenn ein Tornado durch das Meer gefegt wäre. Einmal waren wir auf den Wellen ganz oben und dann wieder unten. Das ist schon krass. Aber egal, wie ambivalent unsere Leistungen während der Saison waren, in der entscheidenden Phase sind wir jetzt bereit.» So freut sich die Brühler Torfrau jetzt auf das Meisterschaftsfinale, aber auch schon ein Wenig auf die kommende Saison. Dank dem Zuzug von Claire Hartz und der Genesung von Denise Kaufmann sollte auf ihr nicht mehr die alleinige Last zwischen den Torpfosten liegen. «Dann kann ich wirklich Vollgas geben und muss nicht immer eine gewisse Angst in mir haben, dass wir bei einer Verletzung meinerseits in eine schlimme Situation gelangen würden.»


Werde Matchballsponsor im Playoff-Final

Unsere SPL1-Mannschaft und unsere U16 Elite-Juniorinnen stehen im Playoff-Final – und kämpfen in den kommenden Wochen um den Schweizer Meistertitel! Die Vorfreude auf die entscheidenden Spiele ist riesig und die Teams freuen sich auf lautstarke Unterstützung in den Hallen.

SPL1 kämpft um den 35. Meistertitel der Vereinsgeschichte

Unsere 1. Mannschaft trifft im Playoff-Final der SPL1 auf GC Amicitia Zürich. Die Finalserie wird im Modus „Best of Five“ ausgetragen.

Spiel 1: Samstag, 16. Mai 2026, 18.00 Uhr – Saalsporthalle Zürich
Spiel 2: Mittwoch, 20. Mai 2026, 19.15 Uhr – Kreuzbleiche St.Gallen
Spiel 3: Samstag, 23. Mai 2026, 19.00 Uhr – Saalsporthalle Zürich
Ev. Spiel 4: Donnerstag, 28. Mai 2026, 19.15 Uhr – Kreuzbleiche St.Gallen
Ev. Spiel 5: Sonntag, 31. Mai 2026, 17.00 Uhr – Saalsporthalle Zürich

Mit dem Gewinn des Meistertitels könnte die SPL1 den 35. Schweizer Meistertitel der Vereinsgeschichte feiern.

Auch die U16 Elite steht im Final

Auch unsere U16 Elite-Juniorinnen haben sich für den Playoff-Final qualifiziert. Gegner ist die SG Handball Nordwest.
Spiel 1: Samstag, 16. Mai 2026, 15.15 Uhr - Kreuzbleiche St.Gallen
Spiel 2: Samstag, 23. Mai 2026, 14.00 Uhr - KSZ Pratteln

Playoff-Zeit bedeutet Emotionen pur

Playoff-Spiele sind immer etwas ganz Besonderes. Die Intensität auf dem Feld steigt, jede Aktion wird noch wichtiger und die Stimmung in der Halle sorgt für unvergessliche Momente.

⚡ intensivere Spiele
🙌 lautere Stimmung
🧤 wichtigere Paraden
🔥 noch mehr Leidenschaft

Unsere Teams freuen sich auf eure Unterstützung auf dem Weg zum Titel!

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RA-Finalturnier 2026 in St.Gallen begeistert Handballschweiz

Mit dem RA-Finalturnier 2026 durfte der LC Brühl Handball am vergangenen Wochenende eines der bedeutendsten Nachwuchs-Highlights des Schweizer Handballs ausrichten. Während zwei intensiven Tagen verwandelte sich die Sporthalle Kreuzbleiche und das Athletikzentrum in St.Gallen in den Treffpunkt der besten Regionalauswahlen der Schweiz – mit hochklassigem Handball, grosser Emotionalität und einer begeisternden Atmosphäre auf und neben dem Spielfeld.

Die erste von insgesamt drei geplanten Austragungen des Finalturniers in St.Gallen darf dabei als voller Erfolg bezeichnet werden. Spielerinnen und Spieler, Trainerteams, Familien, Fans und zahlreiche Handballbegeisterte sorgten gemeinsam für ein Wochenende, das dem Nachwuchshandball eine würdige Bühne bot.

Hochstehender Nachwuchshandball vor toller Kulisse

Insgesamt 2’762 Zuschauerinnen und Zuschauer fanden den Weg in die Kreuzbleiche und ins Athletikzentrum und verfolgten spannende und intensive Spiele der besten Regionalauswahlen des Landes. Rund 300 Juniorinnen und Junioren standen während des Wochenendes im Einsatz und kämpften mit grossem Einsatz, Leidenschaft und Teamgeist um den Schweizermeistertitel. Während insgesamt 710 Minuten Handball wurde den Besucherinnen und Besuchern hochstehender Nachwuchssport geboten. Zahlreiche enge Spiele, emotionale Entscheidungen und grossartige individuelle Leistungen machten das Turnier zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten.

Auch digital war das Interesse enorm: Mit 35’319 Aufrufen auf den Social-Media-Kanälen erzielte das Turnier eine starke nationale Reichweite und zeigte einmal mehr die Bedeutung des Nachwuchshandballs in der Schweizer Handballlandschaft.

Starke Organisation und grosser Einsatz hinter den Kulissen

Nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch darf das Wochenende als voller Erfolg gewertet werden. Insgesamt wurden während der beiden Turniertage 1’092 Mahlzeiten serviert – ein eindrücklicher Wert, der den grossen Einsatz der zahlreichen Helferinnen und Helfer verdeutlicht.

Ob am Buffet, beim Hallenaufbau, im Speaker-Team, bei der Betreuung der Mannschaften oder im Hintergrund der gesamten Organisation: Unzählige Volunteers trugen dazu bei, dass das Turnier reibungslos durchgeführt werden konnte. Der LC Brühl Handball bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten für ihr grosses Engagement und ihre wertvolle Unterstützung.

Die Schweizermeister 2026 stehen fest

Sportlich durften sich bei den Frauen die Regionalauswahl RAF OST und bei den Männern RAM IHV als Schweizermeister 2026 feiern lassen.

Besonders erfreulich aus Ostschweizer Sicht: Die Juniorinnen von RAF OST überzeugten über das gesamte Wochenende mit starken Leistungen und sicherten sich im Final mit einem 23:20-Erfolg gegen die Innerschweiz den Schweizermeistertitel. Die Spiele waren geprägt von grossem Kampfgeist, hoher Intensität und beeindruckender Qualität.

Ein starkes Zeichen für den Nachwuchshandball

Das RA-Finalturnier 2026 hat eindrücklich gezeigt, wie lebendig und attraktiv der Schweizer Nachwuchshandball ist. Für den LC Brühl Handball war es eine grosse Freude und Ehre, Gastgeber dieses nationalen Events zu sein und den talentierten Nachwuchsspielerinnen und -spielern eine passende Plattform bieten zu dürfen.

Ein grosses Dankeschön gilt allen Teams, Trainer:innen, Schiedsrichter: innen, Partnern, Sponsoren, Helfer: innen und natürlich den vielen Zuschauerinnen und Zuschauern, die dieses Wochenende zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.

Der LC Brühl Handball freut sich bereits jetzt auf die kommenden Austragungen und weitere grosse Nachwuchs-Handballmomente in St.Gallen.

Bericht: Joël Wachter
Foto: Benjamin Faes, Beatrice Hänsler


Der LC Brühl steht wieder im Playoff-Final

Die St.Galler Nationalliga A-Handballerinnen gewinnen mit dem 28:24-Auswärtssieg gegen Yellow Winterthur auch den zweiten Halbfinal

Bericht: Fritz Bischoff
Foto: Martin Deuring, deuring photography

Es war nicht mehr die überzeugende und dominierende Leistung wie beim 37:24-Sieg im ersten Playoff-Halbfinal gegen Yellow Winterthur, die der LC Brühl im zweiten Spiel der Best-of 3-Serie beim 28:24-Auswärtssieg zeigte. Aber es war eine solide Leistung, die den Finaleinzug verdient. Zum vierten Mal in Folge steht damit der 34-fache Rekordmeister im Playoff-Final. In diesem trifft er auf GC Amicitia. Die Zürcherinnen haben sich ebenfalls in zwei Spielen gegen den LK Zug durchgesetzt. Damit kommt es nicht nur zur Revanche für den diesjährigen Cupfinal mit der 25:26-Niederlage der St.Gallerinnen, sondern auch zur Wiederholung des denkwürdigen Playoff-Finals vor zwei Jahren. Damals siegten die Brühlerinnen in der mit 2250 Zuschauern gefüllten Sporthalle Kreuzbleiche in der fünften Finalpartie dank einem Treffer von Inga Gutkowska 42 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung mit 31:30 und gewannen ihren 33. Titel. Vor einem Jahr sicherte sich das Team von Trainer Raphael Kramer seinen 34. Titel mit drei Playoff-Finalsiegen gegen die Spono Eagles. Nun wird der 35.Titel anvisiert. Der Finalstart ist am Samstag, 16. Mai 2026 in Zürich.

Nach Leistungstief wieder aufgefangen

Damit haben die Brühlerinnen nun eine Woche Zeit, um sich auf den Saisonhöhepunkt einzustellen. Bis dann werden sie auch noch Lehren aus dem zweiten Halbfinal gegen Yellow ziehen können. Eine davon ist, dass für einen sicheren und überzeugenden Sieg eine konzentrierte Leistung während 60 Minuten unabdingbar ist. Gegen Yellow war dies nicht der Fall. Nach einer guten Startviertelstunde mit einer 10:6-Führung häuften sich die Fehler, und die Abschlussqualität liess Wünsche offen. Die Winterthurerinnen glichen beim 14:14 aus und übernahmen beim 16:15 gar erstmals die Führung. «Da fehlte es uns unvermittelt an der geforderten Konzentration. Das darf nicht sein. Da gilt es im Hinblick auf den Final Konsequenzen zu ziehen,» sagte die vierfache Torschützin Dimitra Hess. Erste Konsequenzen liessen die St.Gallerinnen schon nach der Pause in Winterthur erkennen. Da präsentierte sich das Gastteam wieder auf der Höhe der Anforderungen. Aus einer kompakten Deckung war auch die Offensive wieder zielstrebiger. Beim Fünftorvorsprung (23:18) Mitte der zweiten Halbzeit war die Vorentscheidung gefallen. Die Zürcherinnen waren zu keiner Reaktion mehr fähig.

Yellow Winterthur – LC Brühl 24:28 (16:16)
AXA Arena – 700 Zuschauer – Sr.: Abalo/Maurer.

Strafen: Gegen beide Teams je 4-mal 2 Minuten.

Yellow Winterthur: Stüdemann von Ehrenstein (1 Paraden)/Chappuis (7 P.); Vasic (7), Dvorak (2), Skoricova, Oliveira de Almeida (3), Barancova (1), Heer, Osterwalder, Drent (4/3), Mössner, Dübendorfer, Mustafa (1), Abramowicz (6).

LC Brühl: Kothen (9 Paraden)/Dokovic (1 P.)/Schäfer (nicht eingesetzt); Kernatsch (6), Baljak (4), Ackermann (2), Altherr (9/2), Truchot, Coker, Schnider, Mosimann, Lüscher (2), Eugster, Usik, Hess (4), Arpagaus (1).

Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 0:1. LC Brühl ohne die verletzten Lauper, Simova, Kikanovic und Kaufmann.


U16E: Von der Aufholjagd zur Titelchance

Was für eine Entwicklung: Noch im Oktober belegten unsere U16-Elite-Juniorinnen Rang 7 und mussten um den Einzug in die Finalrunde kämpfen. Heute stehen sie im Final – ein eindrücklicher Steigerungslauf, der den starken Charakter dieses Teams unterstreicht.

Bericht: Joël Wachter
Bild: Balthasar Dörig

Vom Mittelfeld an die Spitze

Die Ausgangslage im Herbst war alles andere als komfortabel. Mit viel Einsatz, Disziplin und dem klaren Willen zur Verbesserung arbeitete sich das Team Schritt für Schritt nach vorne. Dieser Aufwärtstrend ist kein Zufall, sondern das Resultat harter Arbeit und einer stetig wachsenden Teamchemie.

Zusammenhalt als Schlüssel

Gerade in den letzten Monaten zeigte sich die wahre Stärke der Mannschaft: der Zusammenhalt. Trotz Ausfällen von Stammspielerinnen in der entscheidenden Phase rückte das Team noch enger zusammen. Jede Spielerin übernahm Verantwortung – und gemeinsam konnten die Herausforderungen gemeistert werden. Dabei wurde deutlich: Teamspirit beginnt innen. Er entsteht nicht von aussen, sondern aus der Haltung jeder einzelnen Spielerin.

Starker Halbfinal gegen Spono

Im Halbfinal wartete mit Spono der Favorit – doch unsere Juniorinnen bewiesen Nervenstärke und Spielfreude. Nach dem Erfolg im Hinspiel liessen sie sich auch im Rückspiel nicht aus der Ruhe bringen, selbst als sie zwischenzeitlich deutlich in Rückstand gerieten. Mit kühlem Kopf und grossem Kampfgeist sicherten sie sich verdient den Finaleinzug. Ein weiterer entscheidender Faktor: Führung funktioniert am besten, wenn das Team sie selbst übernimmt.
Genau das war in diesen Spielen sichtbar – auf und neben dem Feld.

Aussenseiterrolle im Final

Im Final trifft das Team nun auf Nordwest, die sowohl die Hauptrunde als auch die Finalrunde souverän auf Rang 1 abgeschlossen haben. Die Favoritenrolle ist damit klar verteilt.

Doch verstecken müssen sich unsere Juniorinnen keineswegs: Die bisherigen Duelle sprechen für sich. In vier Begegnungen während der Saison konnte der LC Brühl zwei Siege feiern, einmal trennte man sich unentschieden, und nur ein Spiel ging verloren.

Alles ist möglich

Die Ausgangslage ist spannend: Als Aussenseiterinnen können unsere U16-Juniorinnen befreit aufspielen. Mit ihrem Teamgeist, ihrer Entwicklung und den positiven Erfahrungen gegen Nordwest haben sie alle Voraussetzungen, um auch im Final für eine Überraschung zu sorgen. Denn eines ist in dieser Mannschaft besonders spürbar geworden: Gemeinsame Verantwortung bedeutet, dass man die Aufgabe zur gemeinsamen Chefsache macht.

Eines ist sicher: Dieses Team hat bereits jetzt eine beeindruckende Geschichte geschrieben – und vielleicht folgt schon bald das nächste Kapitel.

LC Brühl Handball - Handball Nord West, Samstag, 16. Mai 2026 um 15.15 Uhr, Sporthalle Kreuzbleiche, St.Gallen
Handball Nord West - LC Brühl Handball, Samstag, 23. Mai 2026 um 14.00 Uhr, KSZ, Pratteln


LC Brühl will Topleistung bestätigen

Bericht: Fritz Bischoff, St.Galler Tagblatt
Bilder: Balthasar Dörig

Es war eine eigentliche Topleistung, die die Handballerinnen des LC Brühl am vergangenen Samstag in der ersten Playoff-Halbfinal-Partie der Best-of-Drei-Serie bei ihrem 37:24-Sieg gegen Yellow Winterthur gezeigt haben. Der Titelverteidigerinnen führten gegen die Herausforderinnen mit bis zu 16 Toren Differenz. Einmal mehr ist es dem Trainerteam um Raphael Kramer zusammen den Spielerinnen gelungen, in einem wichtigen Moment ihr optimales Potential abzurufen. Da war von den Leistungsschwanken während der vergangenen Monate plötzlich keine Rede mehr. „Wir wollten unseren Gegnerinnen zeigen, dass wir besser sind als sie. Mental ist ein deutliches Resultat zum einen für uns selbst wichtig und zum andern auch für den Gegner. Er weiss jetzt endgültig, dass wir für unsere Titelverteidigung bereit sind“, erklärt Malin Altherr, die mit zwölf Treffern die beste Torschützin war. Am Donnerstagabend mit Spielbeginn um 19.30 Uhr steht in Winterthur die zweite Playoff-Halbfinal-Begegnung an. Das erklärte Ziel der St.Gallerinnen ist es, dass nach diesem Spiel die Finalqualifikation fix ist. Dazu wird abermals eine Topleistung gefordert sein, denn die Zürcherinnen haben als klares Saisonziel proklamiert, mindestens den Playoff-Final zu erreichen. Ihre Vorbereitung auf den erneuten Vergleich mit dem 34-fachen Meister dürfte besser sein. Ein zweites Mal werden sie sich von der taktischen Einstellung ihrer Gegnerinnen kaum so deutlich überraschen lassen.

LC Brühl – Yellow Winterthur 37:24 (20:14)
AXA Arena, Winterthur – Sr.: Abalo Sergio, Maurer Philippe


LC Brühl eine Klasse besser als Yellow

St.Galler Nationalliga A-Handballerinnen gewinnen den ersten Playoff-Halbfinal gegen Yellow Winterthur 37:24

Bericht: Fritz Bischoff, St.Galler Tagblatt
Bilder: Balthasar Dörig

Das ist ein Ausrufezeichen, das die Nationalliga A-Handballerinnen des LC Brühl in der ersten Playoff-Halbfinal-Partie gegen Yellow Winterthur gesetzt haben. Von der ersten bis zur letzten Minute dominierten sie ihre Gegnerinnen fast nach Belieben. 37:24 stand es am Ende. Das Ergebnis liess an Deutlichkeit nichts zu deuten übrig. Der Meister war gegen den Herausforderer ganz einfach mindestens eine Klasse besser. «Gut – es steht in der Dreierserie jetzt 1:0 zu unseren Gunsten. Ob wir mit einem oder mit 13 Toren Unterschied gewinnen, interessiert am Ende nicht. Wichtig ist, dass wir gegen die Winterthurerinnen einen zweiten Sieg erreichen», dämpfte Trainer Raphael Kramer nach dem Spiel allfällig aufkommende Euphorie.

Comeback von Sladana Dokovic

Die Vorzeichen für die St.Gallerinnen zum Spiel waren eher schlecht. Da war zum einen die schwache Leistung im letzten Finalrundenspiel gegen die Spono Eagles und zum andern das ausgedünnte Kader. Unter der Woche ist die Liste der verletzten Spielerinnen nochmals umfangreicher geworden. Bei Katarina Simova ergaben die Untersuchungen ihrer im Spiel gegen die Spono Eagles zugezogenen Verletzung, dass nicht nur die Nase gebrochen ist, sondern dass sie auch noch eine schwerwiegende Hirnprellung erlitten hatte. Torhüterin Jasmina Kikanovic wurde im Training von einem Ball am Kopf getroffen und konnte deshalb nicht antreten. Da auch Denise Kaufmann wegen ihrer Rückenprobleme weiterhin nicht einsatzfähig ist, sahen sich die Verantwortlichen auf der Position der Torfrau zum Handeln gezwungen. Für die finale Meisterschaftsphase wollten sie das Risiko nicht eingehen, mit Norah Kothen und Jenny Schäfer nur über zwei Torhüterinnen zu verfügen. So fragten sie Sladana Dokovic für ein Comeback an. Die 30jährige hatte am 21. Mai 2025 nach der dritten Playoff-Final-Partie gegen die Spono Eagles und dem 34:29-Sieg, der den 34. Titelgewinn des LC Brühl bedeutete, ihren Rücktritt gegeben. Nun steht die 45-fache Ex-Internationale ihrem Stammverein wieder zur Verfügung. In der 25. Minute beim Stande von 18:12 kam sie bei einem Penalty zu ihrem Ersteinsatz, um dann in der Schlussphase ab der 52. Minute die einmal mehr sehr gut agierende Norah Kothen zwischen den Pfosten abzulösen.

Ausgeglichene Teamleistung

Zu diesem Zeitpunkt war die Partie längst entschieden. Der LC Brühl hatte beim 1:0 die Führung übernommen und diese nie mehr abgegeben. Die grösste Tordifferenz schaffte das Heimteam in der 52. Minute beim 34:18. Zehn Minuten zuvor hatten die St.Gallerinnen 25:18 geführt. Es folgte eine Serie von neun Toren ohne einen Gegentreffer. In dieser Phase – aber auch schon zuvor - hatte sich Malin Altherr, die nicht nur alle sechs Penaltys verwertete, sondern auch noch sechs Mal aus dem Spiel heraus traf, besonders hervorgetan. «Wir kamen in einen Lauf hinein, in dem uns Yellow nicht mehr bremsen konnte. Das war zum einem wichtig, um dem Gegner unsere Stärke zu zeigen und zum andern, dass wir unsere geschlossene Teamleistung festigen konnten», meinte die 23jährige Internationale. In die gute Teamleistung ist auch die Defensivarbeit und die taktische Cleverness einzubeziehen. In der zweiten Partie vom Donnerstag in Winterthur dürfte sich Yellow kaum nochmals derart schwach präsentieren und die Lehren aus der Kanterniederlage gezogen haben. Dies weiss auch der Titelverteidiger oder wie es Kramer formuliert: «Erst beim 2:0 in der Serie stehen wir im Final.»

Telegramme

Handball Frauen

LC Brühl – Yellow Winterthur 37:24 (20:14)
Kreuzbleiche – 357 Zuschauer – Sr.: H. Albert Gallardo/O. Albert Gallardo.

Strafen: 6-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl und 3-mal 2 Minuten gegen Yellow Winterthur.

LC Brühl: Kothen (12 Paraden)/Dokovic (3 P.)/Schäfer (nicht eingesetzt); Kernatsch (8), Baljak (3), Ackermann (1), Altherr (12/6), Truchot (1), Coker, Schnider (3), Mosimann (3), Lüscher (1), Eugster (1), Usik, Hess (3), Arpagaus (1).

Yellow Winterthur: Stüdemann von Ehrenstein (3 Paraden)/Chappuis (5 P.); Vasic, Dvorak (3), Skoricova, Oliveira de Almeida (3), Barancova (1), Heer (1), Osterwalder (3), Drent (4/3), Mössner (1), Dübendorfer (5/1), Abramowicz (3).

Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 0:1. LC Brühl ohne die verletzten Lauper, Simova, Kikanovic und Kaufmann.


Lauryn Mierzwa rückt in die 1. Mannschaft auf

Der LC Brühl Handball setzt weiterhin konsequent auf die Förderung eigener Talente: Mit Lauryn Mierzwa wird ab der kommenden Saison eine weitere Nachwuchsspielerin in die 1. Mannschaft integriert.

Die 16-jährige Flügelspielerin stammt aus dem Nachwuchs des HSC Kreuzlingen und gehört aktuell zum Kader der U18E-Juniorinnen. Bereits in dieser Saison konnte sie erste Erfahrungen auf höchstem Niveau sammeln und kam auf 6 Einsätze in der SPL1, in denen sie 5 Tore erzielte.

Auch auf internationaler Ebene hat Lauryn ihr grosses Potenzial bereits unter Beweis gestellt: In insgesamt 37 Einsätzen für die Schweizer U16- und U18-Nationalmannschaften erzielte sie starke 154 Tore.

Cheftrainer Raphael Kramer zeigt sich überzeugt von der jungen Spielerin:
„Mit Lauryn rückt ein sehr talentiertes Eigengewächs aus dem Nachwuchs nach, welche ihre Qualitäten bereits auf internationaler Ebene angedeutet hat. Sie bringt Tempo, Unbekümmertheit und grosses Entwicklungspotenzial mit – genau das, was wir auf dieser Position wollen. Es freut mich sehr, dass wir erneut eine Spielerin aus dem eigenen Nachwuchs über das Brühler Modell und die Handballakademie in die SPL1 integrieren und auf diesem Niveau etablieren können.“

Mit dem nächsten Schritt in die 1. Mannschaft unterstreicht der LC Brühl einmal mehr die Bedeutung der nachhaltigen Nachwuchsarbeit und des Brühler Modells.

Wir freuen uns, Lauryn auf ihrem weiteren sportlichen Weg begleiten zu dürfen und sind gespannt auf ihre Entwicklung in der SPL1.


LC Brühl Handball

Adresse  LC Brühl Handball | 9000 St. Gallen
Geschäftsstelle  Andrea Albrecht | info@lcbruehl.ch | T +41 71 280 11 30

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