Werde Matchballsponsor im Playoff-Final

Unsere SPL1-Mannschaft und unsere U16 Elite-Juniorinnen stehen im Playoff-Final – und kämpfen in den kommenden Wochen um den Schweizer Meistertitel! Die Vorfreude auf die entscheidenden Spiele ist riesig und die Teams freuen sich auf lautstarke Unterstützung in den Hallen.

SPL1 kämpft um den 35. Meistertitel der Vereinsgeschichte

Unsere 1. Mannschaft trifft im Playoff-Final der SPL1 auf GC Amicitia Zürich. Die Finalserie wird im Modus „Best of Five“ ausgetragen.

Spiel 1: Samstag, 16. Mai 2026, 18.00 Uhr – Saalsporthalle Zürich
Spiel 2: Mittwoch, 20. Mai 2026, 19.15 Uhr – Kreuzbleiche St.Gallen
Spiel 3: Samstag, 23. Mai 2026, 19.00 Uhr – Saalsporthalle Zürich
Ev. Spiel 4: Donnerstag, 28. Mai 2026, 19.15 Uhr – Kreuzbleiche St.Gallen
Ev. Spiel 5: Sonntag, 31. Mai 2026, 17.00 Uhr – Saalsporthalle Zürich

Mit dem Gewinn des Meistertitels könnte die SPL1 den 35. Schweizer Meistertitel der Vereinsgeschichte feiern.

Auch die U16 Elite steht im Final

Auch unsere U16 Elite-Juniorinnen haben sich für den Playoff-Final qualifiziert. Gegner ist die SG Handball Nordwest.
Spiel 1: Samstag, 16. Mai 2026, 15.15 Uhr - Kreuzbleiche St.Gallen
Spiel 2: Samstag, 23. Mai 2026, 14.00 Uhr - KSZ Pratteln

Playoff-Zeit bedeutet Emotionen pur

Playoff-Spiele sind immer etwas ganz Besonderes. Die Intensität auf dem Feld steigt, jede Aktion wird noch wichtiger und die Stimmung in der Halle sorgt für unvergessliche Momente.

⚡ intensivere Spiele
🙌 lautere Stimmung
🧤 wichtigere Paraden
🔥 noch mehr Leidenschaft

Unsere Teams freuen sich auf eure Unterstützung auf dem Weg zum Titel!

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Bereits jetzt bedanken wir uns herzlich für eure Unterstützung und freuen uns auf spannende Finalspiele in der Kreuzbleiche! 💚


RA-Finalturnier 2026 in St.Gallen begeistert Handballschweiz

Mit dem RA-Finalturnier 2026 durfte der LC Brühl Handball am vergangenen Wochenende eines der bedeutendsten Nachwuchs-Highlights des Schweizer Handballs ausrichten. Während zwei intensiven Tagen verwandelte sich die Sporthalle Kreuzbleiche und das Athletikzentrum in St.Gallen in den Treffpunkt der besten Regionalauswahlen der Schweiz – mit hochklassigem Handball, grosser Emotionalität und einer begeisternden Atmosphäre auf und neben dem Spielfeld.

Die erste von insgesamt drei geplanten Austragungen des Finalturniers in St.Gallen darf dabei als voller Erfolg bezeichnet werden. Spielerinnen und Spieler, Trainerteams, Familien, Fans und zahlreiche Handballbegeisterte sorgten gemeinsam für ein Wochenende, das dem Nachwuchshandball eine würdige Bühne bot.

Hochstehender Nachwuchshandball vor toller Kulisse

Insgesamt 2’762 Zuschauerinnen und Zuschauer fanden den Weg in die Kreuzbleiche und ins Athletikzentrum und verfolgten spannende und intensive Spiele der besten Regionalauswahlen des Landes. Rund 300 Juniorinnen und Junioren standen während des Wochenendes im Einsatz und kämpften mit grossem Einsatz, Leidenschaft und Teamgeist um den Schweizermeistertitel. Während insgesamt 710 Minuten Handball wurde den Besucherinnen und Besuchern hochstehender Nachwuchssport geboten. Zahlreiche enge Spiele, emotionale Entscheidungen und grossartige individuelle Leistungen machten das Turnier zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten.

Auch digital war das Interesse enorm: Mit 35’319 Aufrufen auf den Social-Media-Kanälen erzielte das Turnier eine starke nationale Reichweite und zeigte einmal mehr die Bedeutung des Nachwuchshandballs in der Schweizer Handballlandschaft.

Starke Organisation und grosser Einsatz hinter den Kulissen

Nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch darf das Wochenende als voller Erfolg gewertet werden. Insgesamt wurden während der beiden Turniertage 1’092 Mahlzeiten serviert – ein eindrücklicher Wert, der den grossen Einsatz der zahlreichen Helferinnen und Helfer verdeutlicht.

Ob am Buffet, beim Hallenaufbau, im Speaker-Team, bei der Betreuung der Mannschaften oder im Hintergrund der gesamten Organisation: Unzählige Volunteers trugen dazu bei, dass das Turnier reibungslos durchgeführt werden konnte. Der LC Brühl Handball bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten für ihr grosses Engagement und ihre wertvolle Unterstützung.

Die Schweizermeister 2026 stehen fest

Sportlich durften sich bei den Frauen die Regionalauswahl RAF OST und bei den Männern RAM IHV als Schweizermeister 2026 feiern lassen.

Besonders erfreulich aus Ostschweizer Sicht: Die Juniorinnen von RAF OST überzeugten über das gesamte Wochenende mit starken Leistungen und sicherten sich im Final mit einem 23:20-Erfolg gegen die Innerschweiz den Schweizermeistertitel. Die Spiele waren geprägt von grossem Kampfgeist, hoher Intensität und beeindruckender Qualität.

Ein starkes Zeichen für den Nachwuchshandball

Das RA-Finalturnier 2026 hat eindrücklich gezeigt, wie lebendig und attraktiv der Schweizer Nachwuchshandball ist. Für den LC Brühl Handball war es eine grosse Freude und Ehre, Gastgeber dieses nationalen Events zu sein und den talentierten Nachwuchsspielerinnen und -spielern eine passende Plattform bieten zu dürfen.

Ein grosses Dankeschön gilt allen Teams, Trainer:innen, Schiedsrichter: innen, Partnern, Sponsoren, Helfer: innen und natürlich den vielen Zuschauerinnen und Zuschauern, die dieses Wochenende zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.

Der LC Brühl Handball freut sich bereits jetzt auf die kommenden Austragungen und weitere grosse Nachwuchs-Handballmomente in St.Gallen.

Bericht: Joël Wachter
Foto: Benjamin Faes, Beatrice Hänsler


Der LC Brühl steht wieder im Playoff-Final

Die St.Galler Nationalliga A-Handballerinnen gewinnen mit dem 28:24-Auswärtssieg gegen Yellow Winterthur auch den zweiten Halbfinal

Bericht: Fritz Bischoff
Foto: Martin Deuring, deuring photography

Es war nicht mehr die überzeugende und dominierende Leistung wie beim 37:24-Sieg im ersten Playoff-Halbfinal gegen Yellow Winterthur, die der LC Brühl im zweiten Spiel der Best-of 3-Serie beim 28:24-Auswärtssieg zeigte. Aber es war eine solide Leistung, die den Finaleinzug verdient. Zum vierten Mal in Folge steht damit der 34-fache Rekordmeister im Playoff-Final. In diesem trifft er auf GC Amicitia. Die Zürcherinnen haben sich ebenfalls in zwei Spielen gegen den LK Zug durchgesetzt. Damit kommt es nicht nur zur Revanche für den diesjährigen Cupfinal mit der 25:26-Niederlage der St.Gallerinnen, sondern auch zur Wiederholung des denkwürdigen Playoff-Finals vor zwei Jahren. Damals siegten die Brühlerinnen in der mit 2250 Zuschauern gefüllten Sporthalle Kreuzbleiche in der fünften Finalpartie dank einem Treffer von Inga Gutkowska 42 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung mit 31:30 und gewannen ihren 33. Titel. Vor einem Jahr sicherte sich das Team von Trainer Raphael Kramer seinen 34. Titel mit drei Playoff-Finalsiegen gegen die Spono Eagles. Nun wird der 35.Titel anvisiert. Der Finalstart ist am Samstag, 16. Mai 2026 in Zürich.

Nach Leistungstief wieder aufgefangen

Damit haben die Brühlerinnen nun eine Woche Zeit, um sich auf den Saisonhöhepunkt einzustellen. Bis dann werden sie auch noch Lehren aus dem zweiten Halbfinal gegen Yellow ziehen können. Eine davon ist, dass für einen sicheren und überzeugenden Sieg eine konzentrierte Leistung während 60 Minuten unabdingbar ist. Gegen Yellow war dies nicht der Fall. Nach einer guten Startviertelstunde mit einer 10:6-Führung häuften sich die Fehler, und die Abschlussqualität liess Wünsche offen. Die Winterthurerinnen glichen beim 14:14 aus und übernahmen beim 16:15 gar erstmals die Führung. «Da fehlte es uns unvermittelt an der geforderten Konzentration. Das darf nicht sein. Da gilt es im Hinblick auf den Final Konsequenzen zu ziehen,» sagte die vierfache Torschützin Dimitra Hess. Erste Konsequenzen liessen die St.Gallerinnen schon nach der Pause in Winterthur erkennen. Da präsentierte sich das Gastteam wieder auf der Höhe der Anforderungen. Aus einer kompakten Deckung war auch die Offensive wieder zielstrebiger. Beim Fünftorvorsprung (23:18) Mitte der zweiten Halbzeit war die Vorentscheidung gefallen. Die Zürcherinnen waren zu keiner Reaktion mehr fähig.

Yellow Winterthur – LC Brühl 24:28 (16:16)
AXA Arena – 700 Zuschauer – Sr.: Abalo/Maurer.

Strafen: Gegen beide Teams je 4-mal 2 Minuten.

Yellow Winterthur: Stüdemann von Ehrenstein (1 Paraden)/Chappuis (7 P.); Vasic (7), Dvorak (2), Skoricova, Oliveira de Almeida (3), Barancova (1), Heer, Osterwalder, Drent (4/3), Mössner, Dübendorfer, Mustafa (1), Abramowicz (6).

LC Brühl: Kothen (9 Paraden)/Dokovic (1 P.)/Schäfer (nicht eingesetzt); Kernatsch (6), Baljak (4), Ackermann (2), Altherr (9/2), Truchot, Coker, Schnider, Mosimann, Lüscher (2), Eugster, Usik, Hess (4), Arpagaus (1).

Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 0:1. LC Brühl ohne die verletzten Lauper, Simova, Kikanovic und Kaufmann.


U16E: Von der Aufholjagd zur Titelchance

Was für eine Entwicklung: Noch im Oktober belegten unsere U16-Elite-Juniorinnen Rang 7 und mussten um den Einzug in die Finalrunde kämpfen. Heute stehen sie im Final – ein eindrücklicher Steigerungslauf, der den starken Charakter dieses Teams unterstreicht.

Bericht: Joël Wachter
Bild: Balthasar Dörig

Vom Mittelfeld an die Spitze

Die Ausgangslage im Herbst war alles andere als komfortabel. Mit viel Einsatz, Disziplin und dem klaren Willen zur Verbesserung arbeitete sich das Team Schritt für Schritt nach vorne. Dieser Aufwärtstrend ist kein Zufall, sondern das Resultat harter Arbeit und einer stetig wachsenden Teamchemie.

Zusammenhalt als Schlüssel

Gerade in den letzten Monaten zeigte sich die wahre Stärke der Mannschaft: der Zusammenhalt. Trotz Ausfällen von Stammspielerinnen in der entscheidenden Phase rückte das Team noch enger zusammen. Jede Spielerin übernahm Verantwortung – und gemeinsam konnten die Herausforderungen gemeistert werden. Dabei wurde deutlich: Teamspirit beginnt innen. Er entsteht nicht von aussen, sondern aus der Haltung jeder einzelnen Spielerin.

Starker Halbfinal gegen Spono

Im Halbfinal wartete mit Spono der Favorit – doch unsere Juniorinnen bewiesen Nervenstärke und Spielfreude. Nach dem Erfolg im Hinspiel liessen sie sich auch im Rückspiel nicht aus der Ruhe bringen, selbst als sie zwischenzeitlich deutlich in Rückstand gerieten. Mit kühlem Kopf und grossem Kampfgeist sicherten sie sich verdient den Finaleinzug. Ein weiterer entscheidender Faktor: Führung funktioniert am besten, wenn das Team sie selbst übernimmt.
Genau das war in diesen Spielen sichtbar – auf und neben dem Feld.

Aussenseiterrolle im Final

Im Final trifft das Team nun auf Nordwest, die sowohl die Hauptrunde als auch die Finalrunde souverän auf Rang 1 abgeschlossen haben. Die Favoritenrolle ist damit klar verteilt.

Doch verstecken müssen sich unsere Juniorinnen keineswegs: Die bisherigen Duelle sprechen für sich. In vier Begegnungen während der Saison konnte der LC Brühl zwei Siege feiern, einmal trennte man sich unentschieden, und nur ein Spiel ging verloren.

Alles ist möglich

Die Ausgangslage ist spannend: Als Aussenseiterinnen können unsere U16-Juniorinnen befreit aufspielen. Mit ihrem Teamgeist, ihrer Entwicklung und den positiven Erfahrungen gegen Nordwest haben sie alle Voraussetzungen, um auch im Final für eine Überraschung zu sorgen. Denn eines ist in dieser Mannschaft besonders spürbar geworden: Gemeinsame Verantwortung bedeutet, dass man die Aufgabe zur gemeinsamen Chefsache macht.

Eines ist sicher: Dieses Team hat bereits jetzt eine beeindruckende Geschichte geschrieben – und vielleicht folgt schon bald das nächste Kapitel.

LC Brühl Handball - Handball Nord West, Samstag, 16. Mai 2026 um 15.15 Uhr, Sporthalle Kreuzbleiche, St.Gallen
Handball Nord West - LC Brühl Handball, Samstag, 23. Mai 2026 um 14.00 Uhr, KSZ, Pratteln


LC Brühl will Topleistung bestätigen

Bericht: Fritz Bischoff, St.Galler Tagblatt
Bilder: Balthasar Dörig

Es war eine eigentliche Topleistung, die die Handballerinnen des LC Brühl am vergangenen Samstag in der ersten Playoff-Halbfinal-Partie der Best-of-Drei-Serie bei ihrem 37:24-Sieg gegen Yellow Winterthur gezeigt haben. Der Titelverteidigerinnen führten gegen die Herausforderinnen mit bis zu 16 Toren Differenz. Einmal mehr ist es dem Trainerteam um Raphael Kramer zusammen den Spielerinnen gelungen, in einem wichtigen Moment ihr optimales Potential abzurufen. Da war von den Leistungsschwanken während der vergangenen Monate plötzlich keine Rede mehr. „Wir wollten unseren Gegnerinnen zeigen, dass wir besser sind als sie. Mental ist ein deutliches Resultat zum einen für uns selbst wichtig und zum andern auch für den Gegner. Er weiss jetzt endgültig, dass wir für unsere Titelverteidigung bereit sind“, erklärt Malin Altherr, die mit zwölf Treffern die beste Torschützin war. Am Donnerstagabend mit Spielbeginn um 19.30 Uhr steht in Winterthur die zweite Playoff-Halbfinal-Begegnung an. Das erklärte Ziel der St.Gallerinnen ist es, dass nach diesem Spiel die Finalqualifikation fix ist. Dazu wird abermals eine Topleistung gefordert sein, denn die Zürcherinnen haben als klares Saisonziel proklamiert, mindestens den Playoff-Final zu erreichen. Ihre Vorbereitung auf den erneuten Vergleich mit dem 34-fachen Meister dürfte besser sein. Ein zweites Mal werden sie sich von der taktischen Einstellung ihrer Gegnerinnen kaum so deutlich überraschen lassen.

LC Brühl – Yellow Winterthur 37:24 (20:14)
AXA Arena, Winterthur – Sr.: Abalo Sergio, Maurer Philippe


LC Brühl eine Klasse besser als Yellow

St.Galler Nationalliga A-Handballerinnen gewinnen den ersten Playoff-Halbfinal gegen Yellow Winterthur 37:24

Bericht: Fritz Bischoff, St.Galler Tagblatt
Bilder: Balthasar Dörig

Das ist ein Ausrufezeichen, das die Nationalliga A-Handballerinnen des LC Brühl in der ersten Playoff-Halbfinal-Partie gegen Yellow Winterthur gesetzt haben. Von der ersten bis zur letzten Minute dominierten sie ihre Gegnerinnen fast nach Belieben. 37:24 stand es am Ende. Das Ergebnis liess an Deutlichkeit nichts zu deuten übrig. Der Meister war gegen den Herausforderer ganz einfach mindestens eine Klasse besser. «Gut – es steht in der Dreierserie jetzt 1:0 zu unseren Gunsten. Ob wir mit einem oder mit 13 Toren Unterschied gewinnen, interessiert am Ende nicht. Wichtig ist, dass wir gegen die Winterthurerinnen einen zweiten Sieg erreichen», dämpfte Trainer Raphael Kramer nach dem Spiel allfällig aufkommende Euphorie.

Comeback von Sladana Dokovic

Die Vorzeichen für die St.Gallerinnen zum Spiel waren eher schlecht. Da war zum einen die schwache Leistung im letzten Finalrundenspiel gegen die Spono Eagles und zum andern das ausgedünnte Kader. Unter der Woche ist die Liste der verletzten Spielerinnen nochmals umfangreicher geworden. Bei Katarina Simova ergaben die Untersuchungen ihrer im Spiel gegen die Spono Eagles zugezogenen Verletzung, dass nicht nur die Nase gebrochen ist, sondern dass sie auch noch eine schwerwiegende Hirnprellung erlitten hatte. Torhüterin Jasmina Kikanovic wurde im Training von einem Ball am Kopf getroffen und konnte deshalb nicht antreten. Da auch Denise Kaufmann wegen ihrer Rückenprobleme weiterhin nicht einsatzfähig ist, sahen sich die Verantwortlichen auf der Position der Torfrau zum Handeln gezwungen. Für die finale Meisterschaftsphase wollten sie das Risiko nicht eingehen, mit Norah Kothen und Jenny Schäfer nur über zwei Torhüterinnen zu verfügen. So fragten sie Sladana Dokovic für ein Comeback an. Die 30jährige hatte am 21. Mai 2025 nach der dritten Playoff-Final-Partie gegen die Spono Eagles und dem 34:29-Sieg, der den 34. Titelgewinn des LC Brühl bedeutete, ihren Rücktritt gegeben. Nun steht die 45-fache Ex-Internationale ihrem Stammverein wieder zur Verfügung. In der 25. Minute beim Stande von 18:12 kam sie bei einem Penalty zu ihrem Ersteinsatz, um dann in der Schlussphase ab der 52. Minute die einmal mehr sehr gut agierende Norah Kothen zwischen den Pfosten abzulösen.

Ausgeglichene Teamleistung

Zu diesem Zeitpunkt war die Partie längst entschieden. Der LC Brühl hatte beim 1:0 die Führung übernommen und diese nie mehr abgegeben. Die grösste Tordifferenz schaffte das Heimteam in der 52. Minute beim 34:18. Zehn Minuten zuvor hatten die St.Gallerinnen 25:18 geführt. Es folgte eine Serie von neun Toren ohne einen Gegentreffer. In dieser Phase – aber auch schon zuvor - hatte sich Malin Altherr, die nicht nur alle sechs Penaltys verwertete, sondern auch noch sechs Mal aus dem Spiel heraus traf, besonders hervorgetan. «Wir kamen in einen Lauf hinein, in dem uns Yellow nicht mehr bremsen konnte. Das war zum einem wichtig, um dem Gegner unsere Stärke zu zeigen und zum andern, dass wir unsere geschlossene Teamleistung festigen konnten», meinte die 23jährige Internationale. In die gute Teamleistung ist auch die Defensivarbeit und die taktische Cleverness einzubeziehen. In der zweiten Partie vom Donnerstag in Winterthur dürfte sich Yellow kaum nochmals derart schwach präsentieren und die Lehren aus der Kanterniederlage gezogen haben. Dies weiss auch der Titelverteidiger oder wie es Kramer formuliert: «Erst beim 2:0 in der Serie stehen wir im Final.»

Telegramme

Handball Frauen

LC Brühl – Yellow Winterthur 37:24 (20:14)
Kreuzbleiche – 357 Zuschauer – Sr.: H. Albert Gallardo/O. Albert Gallardo.

Strafen: 6-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl und 3-mal 2 Minuten gegen Yellow Winterthur.

LC Brühl: Kothen (12 Paraden)/Dokovic (3 P.)/Schäfer (nicht eingesetzt); Kernatsch (8), Baljak (3), Ackermann (1), Altherr (12/6), Truchot (1), Coker, Schnider (3), Mosimann (3), Lüscher (1), Eugster (1), Usik, Hess (3), Arpagaus (1).

Yellow Winterthur: Stüdemann von Ehrenstein (3 Paraden)/Chappuis (5 P.); Vasic, Dvorak (3), Skoricova, Oliveira de Almeida (3), Barancova (1), Heer (1), Osterwalder (3), Drent (4/3), Mössner (1), Dübendorfer (5/1), Abramowicz (3).

Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 0:1. LC Brühl ohne die verletzten Lauper, Simova, Kikanovic und Kaufmann.


Lauryn Mierzwa rückt in die 1. Mannschaft auf

Der LC Brühl Handball setzt weiterhin konsequent auf die Förderung eigener Talente: Mit Lauryn Mierzwa wird ab der kommenden Saison eine weitere Nachwuchsspielerin in die 1. Mannschaft integriert.

Die 16-jährige Flügelspielerin stammt aus dem Nachwuchs des HSC Kreuzlingen und gehört aktuell zum Kader der U18E-Juniorinnen. Bereits in dieser Saison konnte sie erste Erfahrungen auf höchstem Niveau sammeln und kam auf 6 Einsätze in der SPL1, in denen sie 5 Tore erzielte.

Auch auf internationaler Ebene hat Lauryn ihr grosses Potenzial bereits unter Beweis gestellt: In insgesamt 37 Einsätzen für die Schweizer U16- und U18-Nationalmannschaften erzielte sie starke 154 Tore.

Cheftrainer Raphael Kramer zeigt sich überzeugt von der jungen Spielerin:
„Mit Lauryn rückt ein sehr talentiertes Eigengewächs aus dem Nachwuchs nach, welche ihre Qualitäten bereits auf internationaler Ebene angedeutet hat. Sie bringt Tempo, Unbekümmertheit und grosses Entwicklungspotenzial mit – genau das, was wir auf dieser Position wollen. Es freut mich sehr, dass wir erneut eine Spielerin aus dem eigenen Nachwuchs über das Brühler Modell und die Handballakademie in die SPL1 integrieren und auf diesem Niveau etablieren können.“

Mit dem nächsten Schritt in die 1. Mannschaft unterstreicht der LC Brühl einmal mehr die Bedeutung der nachhaltigen Nachwuchsarbeit und des Brühler Modells.

Wir freuen uns, Lauryn auf ihrem weiteren sportlichen Weg begleiten zu dürfen und sind gespannt auf ihre Entwicklung in der SPL1.


LC Brühl will seinen 35. Meistertitel

Für den Titelverteidiger im Handball der Nationalliga A der Frauen beginnt der Playoff-Halbfinal gegen Yellow Winterthur

Blicken die Handballerinnen des LC Brühl auf die bisherige Saison 2025/2026 zurück, kommen unterschiedliche Gefühle auf. Ein konstantes Leistungsniveau wurde kaum einmal erreicht. Weit mehr war es ein Auf und Ab. Das konnte seinen Grund in den nicht optimalen Einstellungen zu einem Spiel haben, aber auch an der Liste der nicht einsatzfähigen verletzten Spielerinnen. Vor den nun anstehenden Playoff-Halbfinal-Spielen (die erste Partie am Samstag um 17.30 Uhr in der Sporthalle Kreuzbleiche) gegen Yellow Winterthur gibt ob dem möglichen Kader viele Fragezeichen. In der letzten Finalrundenpartie waren fünf Spielerinnen nicht einsatzfähig. «Wir werden erst kurzfristig entscheiden können, welche Spielerinnen auf dem Matchblatt stehen werden», sagt Trainer Raphael Kramer.

Ein steiniger Weg steht bevor

Die missratene Playoff-Hauptprobe am vergangenen Samstag mit der 23:28-Niederlage bei den Spono Eagles war ernüchternd und ein Warnsignal für die entscheidende Meisterschaftsphase. In der Best-of-3-Serie des Halbfinals gegen die Winterthurerinnen wollen die St.Gallerinnen den Finaleinzug Tatsache werden lassen. Von den bisherigen vier Saisonvergleichen entschied jede Equipe deren zwei für sich. Das Ziel der Titelverteidigung und den damit verbundenen 35. Meistertitel umschreibt Kramer bildlich. «Auf den Berg führt keine Autobahn. Es erwartet uns ein steiniger Weg.» Einen Vorgeschmack dieses steinigen Weges hat der LC Brühl schon in der Schlussphase der Finalrunde vorgesetzt bekommen. Bis zum Schluss haben sich der LCB und Yellow um den zweiten Platz und damit das Heimrecht für den Halbfinal gestritten. Dass dieses am Ende dem Rekordmeister zufiel, war auch darin begründet, dass die Zürcherinnen in der Finalrunde gesamthaft nicht mehr so stark aufspielten, wie sie dies noch in der Hauptrunde getan hatten. Deshalb sind die Brühlerinnen leicht zu favorisieren. Eine wichtige Bedingung zum Erfolg wird sein, dass sie ihre Stärke abrufen können, in wichtigen Partien top zu sein. Schwächen im Angriffsspiel und eine zu hohe Fehlerquote wie zuletzt gegen die Spono Eagles müssen verhindert werden.

Der zweite Playoff-Halbfinal ist das Aufeinandertreffen des Finalrundensiegers GC Amicitia mit dem Vierten LK Zug. In diesem Vergleich sind die Zürcher Cupsiegerinnen trotz ihres kleinen Kaders die erklärten Favoritinnen.

Bericht: Fritz Bischoff, St.Galler Tagblatt
Bilder: Balthasar Dörig, Deuring Photography

LC Brühl - Yellow Winterthur
Sporthalle Kreuzbleiche, St.Gallen – Sr.: Albert Gallardo Héctor, Albert Gallardo Oscar.


LC Brühl mit missratener Playoff-Hauptprobe

Wenn bei einer Niederlage die Torhüterin zur besten Spielerin des Teams ausgezeichnet wird, so sagt dies schon sehr viel über die qualitative Leistung der gesamten Equipe aus. Doch genau dies trifft bei der 23:28-Niederlage des LC Brühl zum Abschluss der Finalrunde bei den Spono Eagles zu. Norah Kothen war mit ihren zwölf erfolgreichen Abwehraktionen und ihrem Treffer über das ganze Spielfeld ins gegnerische Tor so ziemlich der einzige Lichtblick bei der missratenen Hauptprobe im Hinblick auf den am kommenden Samstag anstehenden Playoff-Halbfinal gegen Yellow Winterthur. Die Luzernerinnen – als Fünfte nicht für die Playoff qualifiziert – waren über die gesamte Spielzeit das besser, das engagiertere und variantenreichere Team. War der Spielverlauf vor der Pause (15:13) noch mehr oder weniger ausgeglichen, so vergrösserte Spono seinen Vorsprung später bis auf maximal acht Tore. Wenngleich das Handicap der St.Gallerinnen mit fünf verletzungsbedingt nicht einsatzfähigen Spielerinnen und zwei weiteren Ausfällen während der Partie, gross war, so war die gesamte Leistung doch mehrheitlich schlecht. Gegen die offensive Deckung der Gegnerinnen wurde nie ein probates Mittel gefunden. Die Fehlerzahl (11) und die Anzahl der Strafen (6) war zu hoch. Viele Zuspiele und Würfe (auch zwei nicht verwertete Penaltys) gerieten zu ungenau. Davon profitierte auch die gegnerische Torhüterin Claire Hartz, die auf die kommende Saison zum LC Brühl wechselt, mit ihren 18 Paraden. So kann im Hinblick auf den Playoff-Start nur die Hoffnung weiterhelfen, dass eine misslungene Hauptprobe ein gutes Ohmen für den Ernstkampf sein soll.

Bericht: Fritz Bischoff, St.Galler Tagblatt
Bild: Balthasar Dörig

Spono Eagles – LC Brühl 28:23 (15:13)
Rossmoos Emmen – 222 Zuschauer – Sr.: Ali Souley/Meillier.

Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen die Spono Eagles und 6-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl.

Spono Eagles: Strebel (1 Parade)/Hartz (18 P.); von Rotz (1), Suter (2), Cilirzo (1), Manduca (6), Strupler, Käser, Herger (4), Schmied, Egli (4), Pellaton, Röösli, Emmenegger (8/4), Grüning (2), Mirdita.

LC Brühl: Kothen (12 Paraden und 1 Tor)/Schäfer (nicht eingesetzt); Kernatsch (2), Baljak (4/3), Simova (1), Ackermann (2), Altherr (3), Schnider (2), Mosimann (1), Lüscher (2), Eugster (3), Usik, Hess (1), Arpagaus (1).

Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 0:2. LC Brühl ohne Coker, Lauper, Truchot, Kaufmann, Kikanovic (alle verletzt).


LC Brühl verteidigt seinen zweiten Platz

In der zweitletzten Partie der Finalrunde der Frauen-Nationalliga A hat der LC Brühl mit einem ungefährdeten 36:29-Auswärtssieg beim Ranglistendritten Yellow Winterthur seinen 2. Platz verteidigt. Die St.Gallerinnen haben sich damit vor der letzten Runde vom Samstag (Auswärtsspiel gegen die Spono Eagles) auch das Heimrecht für den am 2. Mai 2026 beginnenden Playoff-Halbfinal gesichert. In diesem wird der Gegner des Rekordmeisters abermals Yellow Winterthur sein. Die Zürcherinnen kamen bei ihrer deutlichen Niederlage in der Playoff-Hauptprobe nicht in den Bereich eines Punktgewinns. Der LC Brühl war dank einer soliden und konzentrierten Leistung von Beginn weg das bestimmende Team. Die Winterthurerinnen begingen mehr Fehler, hatten die schlechtere Wurfausbeute und sahen sich einer gut disponierten Brühler Torfrau gegenüber. Norah Kothen gefiel mit 14 Abwehraktionen. Als Zugabe reihte sie sich auch noch als Torschützin ein. Die 20jährige Deutsche konnte sich auf eine gute Verteidigungsarbeit ihrer Feldspielerinnen verlassen. Ohne die erkrankte Abwehrstrategin Mirjam Ackermann gab es anfänglich wohl Abstimmungsprobleme, doch konnten diese schnell behoben werden. Der LC Brühl überzeugte als Team auch in der Offensive und hatte in Malin Altherr (12 Tore) und Mia Kernatsch (8 Tore) seine erfolgreichsten Werferinnen. Trainer Raphael Kramer konnte feststellen: «Wir sind bezüglich des Halbfinals und unserer Titelverteidigung am Drücker.» Er hofft auch, dass bis in eineinhalb Wochen die erkrankten Spielerinnen – die Linkshänderinnen Lorena Baljak und Louise Truchot waren nur bedingt einsatzfähig – wieder gesund sind.

Bericht: Fritz Bischoff, St.Galler Tagblatt
Bild: Martin Dörig, deuring photography

Yellow Winterthur – LC Brühl 29:36 (14:20)
AXA Arena – 150 Zuschauer – Sr.: Nasseri-Rad/Rottmeier.

Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Yellow und 6-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl

Yellow Winterthur: Stüdemann von Ehrenstein (5)Paraden)/Chappuis (3 P.); Vasic (3), Dvorak (3), Skoricova (2), Oliveira de Almeida (5), Barancova, Heer (1), Osterwalder (1), Drent (8/5), Mössner (1), Dübendorfer (1/1), Mustafa (3), Abramowicz (1).

LC Brühl: Kothen (14 Paraden und 1 Tor)/Kikanovic (0 P.)/Schäfer 0 P.); Kernatsch (8), Baljak (1), Simova (4), Altherr (12/6), Truchot, Coker, Mosimann (1), Lüscher, Eugster (4), Usik, Hess (3), Arpagaus (2).

Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 1:1. LC Brühl ohne die verletzten Lauper, Schnider und Kaufmann, sowie die erkrankte Ackermann.


LC Brühl Handball

Adresse  LC Brühl Handball | 9000 St. Gallen
Geschäftsstelle  Andrea Albrecht | info@lcbruehl.ch | T +41 71 280 11 30

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