LC Brühl verteidigt seinen zweiten Platz

In der zweitletzten Partie der Finalrunde der Frauen-Nationalliga A hat der LC Brühl mit einem ungefährdeten 36:29-Auswärtssieg beim Ranglistendritten Yellow Winterthur seinen 2. Platz verteidigt. Die St.Gallerinnen haben sich damit vor der letzten Runde vom Samstag (Auswärtsspiel gegen die Spono Eagles) auch das Heimrecht für den am 2. Mai 2026 beginnenden Playoff-Halbfinal gesichert. In diesem wird der Gegner des Rekordmeisters abermals Yellow Winterthur sein. Die Zürcherinnen kamen bei ihrer deutlichen Niederlage in der Playoff-Hauptprobe nicht in den Bereich eines Punktgewinns. Der LC Brühl war dank einer soliden und konzentrierten Leistung von Beginn weg das bestimmende Team. Die Winterthurerinnen begingen mehr Fehler, hatten die schlechtere Wurfausbeute und sahen sich einer gut disponierten Brühler Torfrau gegenüber. Norah Kothen gefiel mit 14 Abwehraktionen. Als Zugabe reihte sie sich auch noch als Torschützin ein. Die 20jährige Deutsche konnte sich auf eine gute Verteidigungsarbeit ihrer Feldspielerinnen verlassen. Ohne die erkrankte Abwehrstrategin Mirjam Ackermann gab es anfänglich wohl Abstimmungsprobleme, doch konnten diese schnell behoben werden. Der LC Brühl überzeugte als Team auch in der Offensive und hatte in Malin Altherr (12 Tore) und Mia Kernatsch (8 Tore) seine erfolgreichsten Werferinnen. Trainer Raphael Kramer konnte feststellen: «Wir sind bezüglich des Halbfinals und unserer Titelverteidigung am Drücker.» Er hofft auch, dass bis in eineinhalb Wochen die erkrankten Spielerinnen – die Linkshänderinnen Lorena Baljak und Louise Truchot waren nur bedingt einsatzfähig – wieder gesund sind.

Bericht: Fritz Bischoff, St.Galler Tagblatt
Bild: Martin Dörig, deuring photography

Yellow Winterthur – LC Brühl 29:36 (14:20)
AXA Arena – 150 Zuschauer – Sr.: Nasseri-Rad/Rottmeier.

Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Yellow und 6-mal 2 Minuten gegen den LC Brühl

Yellow Winterthur: Stüdemann von Ehrenstein (5)Paraden)/Chappuis (3 P.); Vasic (3), Dvorak (3), Skoricova (2), Oliveira de Almeida (5), Barancova, Heer (1), Osterwalder (1), Drent (8/5), Mössner (1), Dübendorfer (1/1), Mustafa (3), Abramowicz (1).

LC Brühl: Kothen (14 Paraden und 1 Tor)/Kikanovic (0 P.)/Schäfer 0 P.); Kernatsch (8), Baljak (1), Simova (4), Altherr (12/6), Truchot, Coker, Mosimann (1), Lüscher, Eugster (4), Usik, Hess (3), Arpagaus (2).

Bemerkungen: Verhältnis vergebener Penaltys 1:1. LC Brühl ohne die verletzten Lauper, Schnider und Kaufmann, sowie die erkrankte Ackermann.

LC Brühl Handball

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