LC Brühl Favorit im ersten Spiel des neuen Jahr

Mit dem Auswärtsspiel am Mittwochabend beim HV Herzogenbuchsee steigen die NLA-Frauen des LC Brühl nach fast zweimonatigem Unterbruch in die entscheidende Phase der Hauptrunde ein. Bis Ende Januar stehen noch vier Partien auf dem Programm, bevor im Februar die Finalrunde der besten sechs Teams beginnt.

Mit 15 Punkten aus zehn Spielen haben sich die St.Galler Titelverteidigerinnen das Ticket für die Finalrunde bereits gesichert. Der Vorsprung auf Rang sieben, aktuell DHB Rotweiss Thun, beträgt komfortable elf Punkte. Ganz anders präsentiert sich die Situation beim kommenden Gegner: Herzogenbuchsee steht mit fünf Punkten nur knapp vor den Thunerinnen und ist entsprechend dringend auf Zählbares angewiesen.

Personell kann LC-Brühl-Trainer Raphael Kramer im Vergleich zum November wieder aus dem Vollen schöpfen. Nach längeren verletzungsbedingten Ausfällen stehen Yara Mosimann, Katarina Simova und Alexandra Usik wieder zur Verfügung. Lediglich Torhüterin Denise Kaufmann befindet sich weiterhin im Aufbautraining.

Auch abseits des Spielfelds nutzten die Brühlerinnen die WM-Pause im Dezember für wichtige Weichenstellungen: Captain Mirjam Ackermann (27) verlängerte ihren Vertrag bis 2027, Ursina Schnider (20) bleibt dem Verein mindestens bis 2028 erhalten und Nachwuchshoffnung Leonie Arpagaus (21) band sich sogar bis 2029 an den LC Brühl.

Mit dieser personellen Stabilität reisen die St.Gallerinnen zwar als Favoritinnen nach Herzogenbuchsee, doch Kramer mahnt zur Vorsicht:
«Ein Selbstläufer wird das keinesfalls. Ich erinnere an das Spiel vor zwei Jahren, als wir ebenfalls Anfang Januar in Herzogenbuchsee überraschend 27:28 verloren haben.»

Bild: Beatrice Hänsler

LC Brühl Handball

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