Die Brühler Nationalliga A-Handballerinnen sind mit einem 47:23-Heimsieg gegen Rotweiss Thun in die neue Saison gestartet. 27 Tore waren das Ergebnis eines Tempogegenstosses. Bei 46 Angriffen stand am Anfang die schnelle Auslösung der Offensivaktion. Genau dies ist das Spielkonzept, das Trainer Raphael Kramer von seinem Team fordert. So zeigte er sich nach dem Gewinn der ersten beiden Saisonpunkte auch zufrieden – sogar ein wenig stolz. Auf diesem Weg soll es weitergehen. Auch im Auswärtsspiel vom Samstag gegen den HV Herzogenbuchsee ist das Spielkonzept gegeben. Die Bernerinnen, die in der ersten Runde 23:33 gegen Yellow Winterthur verloren, dürften jedoch vom Tempospiel der St.Gallerinnen weniger überrascht sein, als dies bei Rotweiss Thun der Fall war. Sie sprechen im Vorfeld denn auch von einer anspruchsvollen Aufgabe und vielen gegnerischen Qualitäten, die sie erwarte. Zuversichtlich stimmt das Team des neuen Trainergespanns Fabian Bigler und Margo Felegyi die Tatsache, dass in der vergangenen Saison das letzte Aufeinandertreffen 31:29 gewonnen werden konnte. «Von Beginn weg konzentriert auftreten, in der Abwehr kompakt stehen und im Angriff die sich bietenden Chancen konsequent nutzen», lautet die Devise von Herzogenbuchsee, die den LC Brühl in Schwierigkeiten bringen soll.
Bericht: Fritz Bischoff, St.Galler Tagblatt
Bild: Balthasar Dörig
HV Herzogenbuchsee – LC Brühl Handball
Samstag, 5. September 2026, 18.00 Uhr
Mittelholz, Herzogenbuchsee
