Bild: Balthasar Dörig
In den vergangenen Jahren kamen die grössten Titelkonkurrentinnen des LC Brühl meist aus der Zentralschweiz. Ob Spono Eagles oder LK Zug – sie waren es, die dem 34-fachen Rekordmeister regelmässig Paroli boten und ihn teilweise auch übertrumpften.
In jüngerer Zeit hat sich das Bild jedoch verändert: Die stärkste Konkurrenz für die St.Gallerinnen kommt inzwischen aus Zürich. GC Amicitia hat sich unter Trainer Kent Ballegaard zu einem echten Spitzenteam entwickelt. Mit der Verpflichtung der 105-fachen Nationalspielerin Kerstin Kündig ist der Kader zusätzlich verstärkt worden. Kein Wunder also führen die Zürcherinnen nach acht Runden der Nationalliga A die Tabelle verlustpunktlos an.
Diese Serie soll heute enden – wenn es nach dem LC Brühl geht. Die St.Gallerinnen gastieren um 18.00 Uhr in der Saalsporthalle und wollen den Leader stoppen. «Unser Ziel ist es, in unserem Marathonduell der Saison 25/26 auf 2:2 zu stellen», sagt Trainer Raphael Kramer. Er spielt damit auf die Vielzahl der direkten Duelle an, die sich national wie international ergeben werden.
Kramer weiss um die Stärke des Gegners, ist aber überzeugt von den Chancen seines Teams:
«GC Amicitia ist klar in Form – keine Frage. Aber wir können sie schlagen, wenn wir von Beginn an mit der richtigen Mentalität auftreten, fokussiert bleiben und mutig an unseren Plan glauben. Entscheidend wird sein, dass wir eine Verteidigung stellen, die das Spiel wirklich beeinflussen kann.»
GC Amicitia Zürich – LC Brühl Handball
Saalsporthalle, Zürich – Sr.: Arthur Brunner. Morad Salah.
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