LC Brühl Handball zur Revanche bei GC Amicitia

Revanche im Spitzenkampf: LC Brühl Handball will die Leaderposition verteidigen.

Bericht: Fritz Bischoff, St.Galler Tagblatt
Bild: Béatrice Hänsler

Nach der Nationalmannschaftspause folgt die Fortsetzung der Nationalliga A-Meisterschaft der Handballerinnen. Zum Spitzenspiel reist der LC Brühl am Mittwoch (Spielbeginn 19.45 Uhr) als Leader zum Tabellenzweiten GC Amicitia nach Zürich. Es ist dies nicht nur der Spitzenkampf, sondern auch das Aufeinandertreffen zahlreicher Nationalspielerinnen. Mit Joline Erni, Sereina Kuratli und Lea Schärer stellen die Zürcherinnen, die bisher nur eine Niederlage hinnehmen mussten, drei Schweizer Internationale. Der LC Brühl hat in seinem Kader sechs Nationalspielerinnen. Für die Schweiz laufen Malin Altherr, Claire Coker und Claire Hartz auf. Lorena Baljak und Denise Kaufmann haben für das österreichische Nationalteam ein Aufgebot erhalten und Jelena Knezevic nahm am Lehrgang der serbischen Nationalmannschaft teil.

Playoff- und Cupfinal Revanche

Doch die Brisanz des Vergleichs der Zürcherinnen mit den St.Gallerinnen liegt weniger bei der Anzahl ihrer Internationalen, denn weit mehr in der vergangenen Saison. GC Amicitia sicherte sich im Cupfinal und im Playoff-Final jeweils den Sieg, wurde erstmals Cupsieger und Meister und bescherte dem LC Brühl erstmals seit 2022 wieder eine Saison ohne einen Titelgewinn. «Die Niederlagen gegen die Zürcherinnen sind schon noch in unseren Köpfen, aber jetzt zählt vor allem die Gegenwart», sagt die Kreisläuferin Mirjam Ackermann. Mit ihren 28 Jahren ist sie zusammen mit der gleichaltrigen Jelena Knezevic die älteste und erfahrenste im LCB-Team. 391 Spiele hat sie seit 2010 und ihren ersten Einsätzen bei den U15-Juniorinnen für ihren Verein schon bestritten. «Die vergangene Saison ist abgehakt. Jetzt zählt die Saison 2026/2027. Da wollen wir die an GC Amicitia abgegebenen Titel zurückholen. Mit einem Sieg am Mittwoch wollen wir zum einen unsere verlustpunktlose Leaderposition verteidigen und zum andern damit auch aufzeigen, dass wir aktuell das beste Team der Liga sind. Wichtig bei allem ist auch, dass wir an unserer Aufgabe ganz einfach Freude und Spass haben», sagt die St.Galler Teamseniorin und defensive Aggressivleaderin.

Artikel teilen: